Was bringen QR-Codes für eMail-Marketing?
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(PresseBox) - Der Einsatz von QR-Codes nimmt rapide zu, in den USA haben zum Beispiel Starbucks, Audi oder Ralph Lauren für verschiedene Marketing-Kampagnen QR-Codes erfolgreich eingesetzt. Normalerweise landet der Nutzer auf einer Website, wenn er einen QR-Code einscannt.
Wie liest man den Code?
Den Code fotografiert man mit einer Anwendung auf seinem Smartphone. Diese zeigt dann normalerweise an, was der Code tun soll. Erst nach Bestätigung des Nutzers wird das ausgeführt. Damit soll verhindert werden, dass ungewollte Funktionen durchgeführt werden, etwa kostenpflichtige SMS verschickt werden.
Will man einen QR-Code am PC scannen, kann man dazu Websites nutzen, bei denen man die URL eines Bildes mit QR-Code angeben oder ein solches Bild hochladen kann.
Was kann ich in einem QR-Code unterbringen?
Bis zu 4.296 Zeichen kann ich in einem einzigen QR-Code unterbringen. Dabei kann man z.B. folgende Inhalte codieren:
-Texte
-URLs
-Mailadressen mit vorformuliertem Betreff und einem kurzen Text
-SMS mit Zieladresse und Text
Daher setzt man QR-Codes vor allem auf Gedruckten ein. Zum Beispiel auf Broschüren, neben Artikeln oder in Briefen. Aber auch auf Plakaten, neben Exponaten und Denkmälern oder in Schaufensterdekorationen findet man immer häufiger QR-Codes.
QR steht übrigens für ?quick response?. Die japanischen Entwickler des Systems haben sich den Begriff ?QR Code? schützen lassen, die Verwendung der Codes ist aber weltweit frei und kostenlos.
Wie setzt man QR-Codes sinnvoll im eMail-Marketing ein?
Der QR-Code ist so interessant, weil er einen Weg bietet, offline und online zu verbinden. Natürlich ist es ein gewisser Aufwand, sein Handy aus der Tasche zu ziehen, die App zum Code-Scannen zu suchen, das Foto zu machen und dann den Link anzutippen. Aber bei einer jungen, technikaffinen Zielgruppe zeigen die Zugriffszahlen, dass doch Einige sich diese Mühe machen.
Ganz wichtig: Enttäuschen Sie diese Nutzer nicht! Wenn Sie sie zu einer URL schicken, ist das eine klassische Landing Page. Und wie jede Landing Page muss sie den Besuchern etwas bieten, das perfekt auf ihre Nutzungssituation zugeschnitten ist. Das heißt, oft sind die Nutzer unterwegs ? eine für Mobilgeräte angepasste Seite ist also Pflicht. Und doppeln Sie auf keinen Fall einfach die Inhalte, die die Nutzer auf dem Brief, dem Plakat oder im Schaufenster sehen.
Der klassische Einsatzfall eines QR-Codes ist, damit neue Abonnenten für Ihren Newsletter zu generieren. Drucken Sie also zum Beispiel auf Ihren Broschüren, auf Etiketten, Kassenzetteln oder in Anzeigen einen QR-Code. Schreiben Sie am besten dazu, warum man den einscannen sollte ? klassische Incentives wie Zusatzinfos, Sonderangebote, Rabatte oder kleine Geschenke bieten sich hier natürlich an.
Ein QR-Code muss aber nicht immer nur ein Link ins Web sein. Denken Sie auch an Links zu Facebook, an SMS oder daran, dass man in den Codes zum Beispiel Lösungswörter für ein Quiz verstecken kann.
Arbeiten Sie mit den App-Herstellern zusammen, dann können Sie auch interessante Nutzungsdaten gewinnen. Zum Beispiel darüber, wo genau die Benutzer standen, als sie den Code gescannt haben oder welches Gerät sie dazu genutzt haben.
QR-Codes auch digital?
In eMails oder auf Websites selbst sind QR-Codes meist wenig nützlich. Denn es ist viel schneller, einen Link anzuklicken, als den Code vom Monitor mit seinem Handy einzuscannen. Nur wenn Sie darauf wetten, dass Ihre Empfänger die QR-Codes so neu und spannend finden, dass sie sich trotzdem diese Mühe machen, sollten sie diese auf digitalen Produkten verwenden. Eine Ausnahme sind Dinge, die sie vielleicht direkt auf ihrem Smartphone nutzen wollen. Dann bietet ein QR-Code einen schnelleren Weg als das Synchronisieren des Geräts mit dem Computer.
Weiterführende Links
Es gibt eine Reihe kostenlose QR-Code-Generatoren, ein Beispiel ist:
http://www.qrcode-generator.de
Hier können Sie überprüfen, ob auch nur das codiert wurde, was Sie wollen:
http://zxing.org/w/decode.jspx
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Datum: 18.11.2011 - 10:48 Uhr
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