gwp germanwindpower: Beim Windkraft-Boom in Polen vorne mit dabei
Gesellschaften wie Acciona und RWE Innogy, die zum Beispiel Projektentwicklungen im ersten Quartal 2011 verkündeten, werden dabei vermutlich von der hohen Einspeisevergütung Polens angezogen. In 2010 lag der durchschnittliche Preis für „Green Certificates“ bei 0.068 €/Kilowattstunde, zuzüglich einem Strompreis von etwa 0.05 €/Kilowattstunde. Das ist europaweit die zweithöchste Förderung. Erklärt wird diese Situation durch den Willen der polnischen Regierung, den Ausbau Erneuerbarer Energien deutlich voran zu treiben. Auch nach der letzten Wahl ist dieser Wille deutlicher Bestandteil der Regierungserklärung.
Dabei hat Polen in den letzten Jahren eine äußerst prosperierende wirtschaftliche Entwicklung genommen und wird von einigen Wissenschaftlern als „Vorzeigeland“ gehandelt. Wo die Wirtschaft wächst, braucht man immer mehr Strom. Und den sollen – geht es nach dem Willen der Regierung – in Zukunft immer mehr Windräder erzeugen.
Derzeit ist gwp dabei, für die nachfolgenden Windparkprojekte, die einen Teil des durch gwp in Polen gesicherten Flächenpotenzials darstellen, sogenannte Zweckgesellschaften (SPV’s - Special Purpose Vehicles) zu gründen:
•WFP ODO, ca. 95 MW
•WFP SUL, ca. 120 MW
•WFP KAR, ca. 105 MW
•WFP WOL, ca. 40 MW
Die Gründung dieser Zweckgesellschaften ermöglicht es gwp, alle bis dahin erfolgten Entwicklungsmaßnahmen in eine geeignete Struktur einzubringen und auf dieser Grundlage den Entwicklungsprozess bis zum Erreichen des Status der Baureife (RTB - ready to build) zu vollziehen. So haben zum Beispiel die > 12-monatigen Windmesskampagnen begonnen, um mittels bis zu 100 m hohen Windmessmasten das benötigte Windaufkommen zertifiziert und bankfähig bestätigt zu bekommen. Damit ist der Weiterentwicklung zur letztendlichen „Baureife“ der Windparkflächen einmal mehr Genüge getan.
Erhard Schlüter von gwp ist sich sicher, dass in Polen in den kommenden Jahren noch interessante Entwicklungschancen bestehen. Geprägt wird diese Meinung gleich durch mehrere Faktoren: Polen möchte durch den Ausbau der regenerativen Energieversorgung unabhängiger werden, seinen durch steigendes Wirtschaftswachstum geprägten Energiehunger befriedigen und gleichzeitig den europaweiten Vorgaben im Hinblick auf eine Energiewende entsprechen. Polen nimmt damit die Chancen wahr, die sich nicht zuletzt durch Nutzung von Windenergie bieten.
Doch ohne Spezialisten-Wissen geht in diesem Segment nichts. So müssen zunächst die richtigen Standorte erkannt und evaluiert werden, auch die entsprechenden Verträge mit den Eigentümern der Flächen abgeschlossen werden, um die Aufstellmöglichkeit von Windrädern zu sichern In einem nächsten Schritt müssen die bereits zitierten Windmessungen vorgenommen und schlussendlich sämtliche Genehmigungen eingeholt werden, die zum Bau eines Windparks erforderlich sind.
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Unternehmensinformation / Kurzprofil:
Die gwp germanwindpower GmbH mit Sitz in Berlin ist ein in 2009 gegründetes Unternehmen innerhalb der seit 2004 aktiven ADNOVUMGroup. gwp befasst sich mit der Entwicklung von Windparks bis zum Status RTB (ready to build), also der Baureife. Sie verfügt über exzellentes know how sowie einen Stab erfahrener Mitarbeiter, die innerhalb der ADNOVUMGroup bereits erfolgreich Windparkprojekte, u.a. in Brasilien und Italien, entwickelt und veräußert haben. Derzeit liegt der Fokus der Aktivitäten in Polen, Italien und der Türkei; alle drei genannten Länder begünstigen den Aufbau der Windkraft außerordentlich. In Polen, wo insgesamt Flächen bis zu 1.000 MW (Megawatt) entwickelt werden, erwartet gwp die ersten bis RTB entwickelten Windparks für das Jahr 2012
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Datum: 18.11.2011 - 17:27 Uhr
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