Gib mir ein Haar und ich sage Dir wo Du gewesen bist!
Schon vor 20 Jahren hat der Giessener Chemiker Dr. Kalinowski geografische Herkunftsnachweise mittels der NMR Methode geführt. Dabei wurde das Wasserstoff/Deuterium Verhältnis der Wassermoleküle im Wein gemessen. Vergleicht man das Verhältnis, wie man es im Wein findet mit den Verhältnissen im Wasser an den verschiedenen Weinbaugebieten, so kann man die geografische Herkunft des Weins recht sicher bestimmen. Die heute gängigste Methode zur Herkunftsbestimmung des Weins wird per SNIF-Kernresonanz, welches 1988 an der Universität von Nantes durch Martin patentiert wurde, ausgeführt. Ein besonders leistungsfähiges Kernresonanzspektrometer (NMR-Gerät NMR= nuclear magnetic resonance) wird von dem Bayrischen Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit in Würzburg betrieben.
Wasserstoff und Deuterium unterscheiden sich chemisch nicht jedoch gibt es physikalische Unterschiede. Wasser, welches statt Wasserstoffatomen Deuteriumatome enthält, wird auch als schweres Wasser bezeichnet. Das D zu H Verhältnis beträgt ca. 1 zu 6000. Also auf 6000 Wasserstoffatome kommt nur ein Deuteriumatom. Deuterium wird z.B. durch Elektrolyse von Wasser hergestellt und ist damit dann auch entsprechend teuer.
Bei der Elektrolyse zersetzt sich H2O schneller als D2O, so kommt es zu einer Anreicherung von D2O im Vergleich zu H2O. Das D/H Verhältnis ist von Ort zu Ort aber nicht stabil, es variiert leicht und nur eine entsprechend empfindliche Messmethode kann diese leichte Variation detektieren.
Die SNIF-NMR Methode ist eine solch empfindliche Methode.
Wasserstoff und Deuterium sind zwei verschiedene Isotope des gleichen Elementes. Es gibt auch noch ein drittes Wasserstoffisotop mit Namen Tritium. Nur letzteres ist radioaktiv, Wasserstoff und Deuterium sind stabil und zerfallen nicht. Neben Isotopenanalysen werden an Haaren z.B. auch Drogenachweise geführt. So lassen sich exakte Angaben machen, ob eine Person in den letzten Wochen und Monaten eine bestimmte Droge konsumiert hat oder nicht. Genau wie Wassermoleküle aus der Nahrung, lagern sich nämlich auch bestimmte Drogenabbauprodukte in den Haaren ab. Hat man keine Drogen (Kokain, Morphin, Cannabis etc.) konsumiert, sind die Nachweise auf die zu untersuchenden Drogen negativ. Aber nicht nur chemische Substanzen sondern auch DNA und mtDNA lässt sich in Haaren nachweisen, womit man dann einen Vaterschaftstest ausführen kann. Der Vaterschaftstest gelingt allerdings meistes nur mit Zellen aus der Wurzel. Der Haarschaft alleine reicht in der Regel für einen Abstammungstest nicht aus. Jedoch gibt die mtDNA aus dem Haarschaft Auskunft über die geografische Herkunft und Auskunft über die Zugehörigkeit zu einer bestimmten Popultionsgruppe. DNA und mtDNA Analysen aus verschiedenen Körperzellen werden zur Zeit intensiv in der forensischen Biologie untersucht und von Polizei- oder privaten Laboren, wie der bj-diagnostik GmbH aus Giessen, angewendet.
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Datum: 04.07.2008 - 08:52 Uhr
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Kategorie:
Gesundheitswesen - Medizin
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Freigabedatum: 04.07.2008
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