Wirtschaftsminister Dieter Posch: ?Insolvenz muss nicht das Ende von Manroland bedeuten ? Die Gespräche werden fortgesetzt?
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Wirtschaftsminister Dieter Posch: "Insolvenz muss nicht das Ende von Manroland bedeuten ? Die Gespräche werden fortgesetzt"
Die Gespräche bezeichnete Posch als konstruktiv und vom spürbaren Wunsch der Beteiligten nach einer vernünftigen und tragfähigen Lösung für die Zukunft des insolventen Druckmaschinenherstellers geprägt. Nach Gesprächen mit dem Vorstand über die Frage nach Möglichkeiten der Unternehmensfortführung wurde vereinbart, dass noch in dieser Woche - voraussichtlich am Donnerstag - die Gespräche mit dem Vorstand sowie dem Insolvenzverwalter fortgesetzt werden sollen.
Appell, weitere Lösungsmöglichkeiten auszuloten
Posch bedauerte, dass die Verhandlungen zwischen dem Unternehmen, den Gesellschaftern und potenziellen Investoren bislang nicht zu einem erfolgreichen Abschluss geführt werden konnten. Flankiert durch entsprechende Schreiben an die Eigentümer des Unternehmens appellierte der Minister an die Beteiligten, weitere Lösungsmöglichkeiten auszuloten.
"In der augenblicklichen Phase obliegt die Problemlösung den Gesellschaftern Allianz und MAN. Sie stehen als Eigentümer in der Verantwortung und müssen in dieser schwierigen Phase zu ihrem Unternehmen stehen. Wenn die Gesellschafter diese Verantwortung jetzt zügig wahrnehmen, muss die Insolvenz nicht das Ende der Manroland bedeuten."
Die Frage nach Bürgschaften stelle sich derzeit nicht, sagte Posch nach den Gesprächen. Solche Hilfen stünden wenn überhaupt am Ende des Prozesses, der gerade erst begonnen habe. Zwingende Voraussetzung für eine Erörterung von Bürgschaften sei das Interesse von Investoren. "Es geht jetzt in erster Linie darum, einen Investor zu finden, der gewillt ist, mit Kapital einzusteigen." Ob sich separate Lösungen an verschiedenen Standorten anbieten und realisiert werden können, werde in den kommenden Gesprächen zu klären sein.
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Datum: 29.11.2011 - 18:30 Uhr
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