Castortransport Jülich-Ahaus
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Castortransport Jülich-Ahaus
Düker: Bundesregierung hält starrsinnig an unverantwortlichen Atom-Transporten fest
Der Aufsichtsrat des Forschungszentrums Jülich hat heute mit den Stimmen der Bundesregierungs-Vertreter einen Antrag des Landes NRW abgelehnt, wonach 152 Castoren mit hochradioaktivem Atommüll in Jülich bleiben sollten.
"Bundesumweltminister und CDU-Landesvorsitzender Röttgen lässt sehenden Augens zu, dass unverantwortliche und überflüssige Atom-Transporte ins Zwischenlager Ahaus rollen sollen", erklärt die Vorsitzende der NRW-Grünen, Monika Düker. "Er schließt sich seiner Atom-freundlichen Kabinettskollegin Schavan an, die die berechtigte Kritik an den Transporten starrsinnig ignoriert. Damit trägt Röttgen auch die Verantwortung für diese Transporte.
Mit den Transporten ist nicht nur ein Sicherheitsrisiko verbunden. Nach derzeitigem Stand müssten die 152 Castoren die Fahrt nach Ahaus in den nächsten ein bis zwei Jahren einzeln per LKW antreten. Es werden die NRW-Polizisten sein, auf deren Rücken der Schutz dieser überflüssigen Transporte gewährleistet werden muss.
Die heute von der Bundesregierung im Aufsichtsrat des Forschungszentrums getragene Entscheidung zeugt einmal mehr von der Zerrissenheit und Unentschlossenheit der Merkel-Regierung in der Atompolitik. Auf der einen Seite mit dem Atomausstieg blinken, auf der anderen Seite hochriskante Atommülltransporte begünstigen: Diese Regierung ist unglaubwürdig. Im Interesse des Landes fordern wir vom Vorsitzenden der Landes-CDU, dass seiner wohlfeilen Anti-Atom Rhetorik auch Taten folgen."
Andrea Rupprath
Pressesprecherin BUENDNIS 90/DIE GRUENEN NRW
Landesgeschäftsstelle
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Datum: 30.11.2011 - 14:45 Uhr
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