11. Jahrestreffen des Netzwerks Brennstoffzelle und Wasserstoff der EnergieAgentur.NRW:
ID: 535291
11. Jahrestreffen des Netzwerks Brennstoffzelle und Wasserstoff der EnergieAgentur.NRW
Innovationen im gesellschaftlichen Konsens ? Mikro KWK mit Brennstoffzellen können erheblich zur Energiewende beitragen
Nordrhein-Westfalen ist auf dem besten Weg, zur führenden Forschungs- und Wirtschaftsregion für Energie- und Klimaschutz in Europa zu werden. Die Landesregierung hat sich hier ehrgeizige Ziele gesetzt. "Um die ambitionierten Klimaschutzziele erreichen zu können, ist ein tiefgreifender Wandel in unserem Umgang mit Energie notwendig. Ein Wandel, der alle Bereiche betrifft: Industrie, Verkehr, Gewerbe, Handel und Dienstleistungen sowie die privaten Haushalte ? unsere ganze Gesellschaft. Fortschritt verbindet nicht nur Ökonomie und Ökologie, sondern bezieht auch die soziale und kulturelle Frage mit ein", sagte Dr. Beate Wieland, Abteilungsleiterin Forschung und Technologie im Wissenschaftsministerium NRW, zur Begrüßung der rund 200 Teilnehmer der 11. Jahrestagung des Netzwerks Brennstoffzelle und Wasserstoff der EnergieAgentur.NRW im Düsseldorfer Hilton Hotel.
Frau Dr. Wieland weiter: "Wer diese große Herausforderung bewältigen will, der muss zukünftig "Innovationen" fördern, die mehr bedeuten als technologische Neuentwicklung. Innovationen sind zunehmend soziale Prozesse, Dienstleistungen und Lösungen, die die Folgen für Mensch, Gesellschaft und Umwelt gleichermaßen im Blick haben. Gerade im Energiebereich wird dies deutlich: Gesellschaftlicher Konsens und Bürgerbeteiligung gewinnen immer mehr an Bedeutung."
Daher habe Wissenschaftsministerin Svenja Schulze die Initiative "Fortschritt NRW" gestartet, mit der in Nordrhein-Westfalen ein integrativer Ansatz verfolgt werde, der auch die sozialen und gesellschaftspolitischen Aspekte mit einbezieht.
Diesen ganzheitlichen Ansatz berücksichtigt Nordrhein-Westfalen auch als Vorreiter bei der Entwicklung und Markteinführung von Brennstoffzellen- und Wasserstofftechnologien sowie in der Modellregion Elektromobilität Rhein-Ruhr. "Nordrhein-Westfalen will seine führenden Rollen im Bereich der innovativen Elektromobilität mit Batterie und Brennstoffzelle, der stationären Nutzung von Brennstoffzellen, z.B. zur Kraft-Wärme-Kopplung (KWK) oder zur unterbrechungsfreien Stromversorgung, und der Speicherung erneuerbarer Energien weiter ausbauen. Damit soll den Herausforderungen der zukünftigen Energieversorgung positiv begegnet werden. Und die damit verbundenen Chancen sollen intensiv genutzt werden. Wir begreifen die "Energiewende" als eine große Chance und als ein Thema für die Wissenschaft und Wirtschaft. Denn der Export leistungsstarker Komponenten und Systeme für zukünftige Energielösungen "made in NRW" sichert den Ausbau der Hochschulen im Lande und innovative Arbeitsplätze in sehr vielen Unternehmen", formulierte Dr. Andreas Ziolek, Leiter des Netzwerkes, die Aufgaben der Zukunft. "Dabei ist die Brennstoffzelle längst keine Zukunftsvision mehr. Die vielen Beispiele aus der Praxis, in denen die Brennstoffzellen- und Wasserstofftechnologie ihre Leistungsfähigkeit zeigt, belegen dies eindrucksvoll."
Im Jahr 2000 entstand das Netzwerk Brennstoffzelle und Wasserstoff aus einer Gruppe von 40 Aktiven in einer Arbeitsgruppe der damaligen Landesinitiative Zukunftsenergien NRW. Heute ist es europaweit das mit über 400 Mitgliedern größte Netzwerk zu Brennstoffzellen- und Wasserstofftechnik. Das Netzwerk hat über 100 Projekte initiiert, die Nordrhein-Westfalen zusammen mit Mitteln der Europäischen Union mit knapp 110 Millionen Euro bei einem Gesamtbudget von über 183 Millionen Euro gefördert hat.
Weitere Informationen:
http://www.brennstoffzelle-nrw.de und http://www.energieagentur.nrw.de
Ansprechpartner:
Uwe H. Burghardt
Tel. (0211) 8 66 42 - 13
burghardt@energieagentur.nrw.de
Bereitgestellt von Benutzer: pressrelations
Datum: 07.12.2011 - 12:01 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 535291
Anzahl Zeichen: 4191
pressrelations.de – ihr Partner für die Veröffentlichung von Pressemitteilungen und Presseterminen, Medienbeobachtung und Medienresonanzanalysen
Diese Pressemitteilung wurde bisher 378 mal aufgerufen.
Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"11. Jahrestreffen des Netzwerks Brennstoffzelle und Wasserstoff der EnergieAgentur.NRW:"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von
EnergieAgentur.NRW (Nachricht senden)
Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).
8. Station der Minister-Tour "ZukunftsenergienNRW: Orte der Energiezukunft" - Verbände warnen: Bundesregierung gefährdet Ausbau der Erneuerbaren Energien in NRW Der nordrhein-westfälische Umweltminister Johannes Remmel hat die Bundesregierung vor einer weiteren Beschneidung des Aus
Klimaschutz ? made in NRW: Zukunftsenergien aus Nordrhein-Westfalen ...
NRW-Gemeinschaftsstand Zukunftsenergien in Halle 27 auf der Hannover Messe 2013 Mit der Leitmesse Energy setzt die Hannover Messe vom 8. bis zum 12. April auch in diesem Jahr ein Highlight für die internationale Energiebranche. Sie bildet die gesamte energiewirtschaftliche Wertschöpfungskette a
6. Südwestfälischer Energietag an der FH SWF in Soest: Effiziente Technologien machen NRW zur Energieregion Nr. 1 ...
Rund 350 Experten und Interessierte kamen am 6. März zum 6. Südwestfälischen Energietag nach Soest. Der Tag wurde von der Fachhochschule Südwestfalen veranstaltet. Die FH kooperierte dabei mit der EnergieAgentur.NRW, den Industrie- und Handelskammern aus Arnsberg, Dortmund, Hagen und Siegen so
Weitere Mitteilungen von EnergieAgentur.NRW
photovoltaik-guide.de: Nachrichtenportal mit erfolgreichem Relaunch und Auszeichnung ...
Triefenstein, 07. Dezember 2011 - Das Nachrichtenportal photovoltaik-guide.de geht mit einem neuen Onlineauftritt an den Start. Zahlreiche neue Funktionen und eine verbesserte Leserführung ermöglichen dem Solarinteressierten künftig den schnellen Zugriff auf alle relevanten Themen aus dem Berei
UN-Klimakonferenz in Durban (COP 17): Brasilien torpediert Klimaschutz ...
WWF: Neues Forstgesetz belastet Klima mit zusätzlichen 28 Milliarden Tonnen CO2 ? Link zur Online-Aktion: www.emergencycallbrasilien.de ? Footage erhalten Sie bei Jürgen Matijevic, WWF-Bildredaktion, Tel.: 069-79 144 152 Der WWF reagiert mit Bestürzung auf die nächtliche Entscheidung de
Energiemessgeräte für ?grüne? Weihnachten ...
Wer für das neue Jahr "Energiesparen" als guten Vorsatz gefasst hat, sollte dieses Jahr Energiemessgeräte unter den Weihnachtsbaum legen. Mit ihnen kommt man unnötigen Standby-Verbrauchern wie Fernsehern oder Stromfressern wie alten Kühlschränken auf die Spur. Das Öko-Institut hat
Update zu Türmen und Gründungen von Windenergieanlagen ...
Mitte des Jahres 2011 waren in Deutschland ca. 28.000 MW Nennleistung Windenergie installiert. Aber auch weltweit schreitet die Entwicklung rasant voran. Die Windenergie entwickelt sich global zu einer der größten erneuerbaren Energiequellen. An Land sind dabei Türme mit über 100m eine Schlüss




