2,1 % der Haushalte bezogen 2010 Wohngeld
ID: 544053
2,1 % der Haushalte bezogen 2010 Wohngeld
WIESBADEN - Am Jahresende 2010 bezogen in Deutschland rund 852 000 Haushalte Wohngeld. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) weiter mitteilt, waren das 2,1 % aller privaten Haushalte. Der Anteil war damit gegenüber 2009 unverändert.
Wohngeld ist ein von Bund und Ländern je zur Hälfte getragener Zuschuss zu den Wohnkosten. Dieser wird - gemäß den Vorschriften des Wohngeldgesetzes - einkommensschwächeren Haushalten gewährt, damit diese die Wohnkosten für angemessenen und familiengerechten Wohnraum tragen können. Alle Angaben beziehen sich auf reine Wohngeldhaushalte, in denen ausschließlich wohngeldberechtigte Haushaltsmitglieder leben.
In den neuen Ländern (ohne Berlin) wird Wohngeld fast doppelt so häufig in Anspruch genommen wie im früheren Bundesgebiet (einschließlich Berlin). Am Jahresende 2010 bezogen 3,4 % aller ostdeutschen und 1,9 % aller westdeutschen Privathaushalte Wohngeld. In Mecklenburg-Vorpommern waren die privaten Haushalte mit einem Anteil von 4,6 % am häufigsten auf Wohngeld angewiesen, am seltensten in Bayern und Hessen mit einem Anteil von jeweils 1,4 %.
Deutschlandweit waren von den Wohngeldhaushalten 56 % Einpersonenhaushalte, 23 % Haushalte mit vier oder mehr Personen, 13 % Zweipersonenhaushalte und 8 % Dreipersonenhaushalte.
91 % der Wohngeldhaushalte erhielten Mietzuschuss. Knapp jeder zehnte Empfängerhaushalt (9 %) bezog einen Lastenzuschuss zu den Aufwendungen für den Kapitaldienst und die Bewirtschaftung seines Wohneigentums. Der durchschnittliche monatliche Wohngeldanspruch lag bei 126 Euro. Der Mietzuschuss betrug im Durchschnitt 123 Euro im Monat, der Lastenzuschuss 156 Euro.
Eine Tabelle bietet die Online-Fassung dieser Pressemitteilung unter www.destatis.de.
Weitere Auskünfte gibt:
Carola Buhtz,
Telefon: (0611) 75-8149,
www.destatis.de/kontakt
Bereitgestellt von Benutzer: pressrelations
Datum: 21.12.2011 - 10:00 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 544053
Anzahl Zeichen: 2150
pressrelations.de – ihr Partner für die Veröffentlichung von Pressemitteilungen und Presseterminen, Medienbeobachtung und Medienresonanzanalysen
Diese Pressemitteilung wurde bisher 449 mal aufgerufen.
Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"2,1 % der Haushalte bezogen 2010 Wohngeld"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von
Statistisches Bundesamt (Nachricht senden)
Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).
- Anteil von Wärmepumpen als hauptsächliche Heizung binnen zehn Jahren mehr als verdoppelt - von 31,4 % im Jahr 2015 auf zuletzt 73,6 % - Baugenehmigungen: 83,0 % der 2025 genehmigten Wohngebäude sollen hauptsächlich mit Wärmepumpen heizen - Gasheizungen haben einen Anteil von 10,5 % an den fe
Gut 7 % der Steuerpflichtigen zahlten 2022 den Spitzensteuersatz ...
Auf die Steuerpflichtigen, die mit dem Spitzensteuersatz besteuert wurden, entfiel 2022 knapp die Hälfte (49 %) des gesamten Einkommensteueraufkommens Im Jahr 2022 wurden in Deutschland rund 3,2 Millionen Steuerpflichtige mit dem Spitzensteuersatz von 42 % besteuert. Wie das Statistische Bundesamt
8 900 Deutsche zogen 2025 in die Vereinigten Staaten ...
Die Vereinigten Staaten richten in diesem Jahr zusammen mit Kanada und Mexiko die Fußball-Weltmeisterschaft der Männer aus. Als Auswanderungsziel haben die Vereinigten Staaten zuletzt an Beliebtheit eingebüßt. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt, zogen 2025 knapp 8 900 Deutsche in
Weitere Mitteilungen von Statistisches Bundesamt
Konsequente Umsetzung des Desinvestitionsprogramms: EnBW veräußert Minderheitsbeteiligungen in Polen an EDF ...
Strategischer Fokus auf ausgesuchte und strategische bedeutsame Auslandsmärkte bleibt bestehen Karlsruhe. Die EnBW Energie Baden-Württemberg AG trennt sich von ihren Minderheitsbeteiligungen in Polen und veräußert diese an die Electricité de France (EDF). Nach der heute von beiden Unte
Importpreise November 2011: + 6,0 % gegenüber November 2010 ...
WIESBADEN - Der Index der Einfuhrpreise lag im November 2011 um 6,0 % über dem Vorjahresstand. Im Oktober 2011 hatte die Veränderung zum Vorjahr + 6,8 % und im September + 6,9 % betragen. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) weiter mitteilt, stieg der Einfuhrpreisindex im November 2011 gege
Gut fürs Einkommen, schlecht für die Lebensqualität: Viele Arbeitnehmer schöpfen ihren Urlaub nicht aus ...
er in Deutschland haben im vergangenen Jahr etwa zwölf Prozent ihres Urlaubsanspruchs nicht genutzt. Das zeigt eine Untersuchung des Arbeitsmarktökonomen Daniel Schnitzlein, die jetzt im Wochenbericht des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW Berlin) erschienen ist. Wer seinen Urlaub
Preiswettbewerb der Krankenkassen ausgebremst: mehr Zusatzbeiträge und Prämien erwünscht ...
Im kommenden Jahr werden höchstens noch sechs der derzeit 153 gesetzlichen Krankenkassen einen Zusatzbeitrag erheben. Die Gesundheitsökonomen Nicolas R. Ziebarth, Hendrik Schmitz und Peter Eibich bedauern dies. "Zusatzbeiträge haben die Preise der gesetzlichen Krankenversicherer transparen




