Ungeliebte Geschenke gehen meist zurück zum Händler
ID: 544058
Jeder Dritte will unattraktive Präsente zurückgeben / 24 Millionen Deutsche kaufen Weihnachtsgeschenke im Internet / BITKOM gibt Tipps für Rückgabe online gekaufter Waren

(PresseBox) - 37 Prozent der Bundesbürger wollen Weihnachtsgeschenke, die ihnen nicht gefallen, in diesem Jahr beim Händler zurückgeben. Das geht aus einer aktuellen Umfrage im Auftrag des Hightech-Verbandes BITKOM hervor. "Insbesondere im Internet gekaufte Geschenke lassen sich meist problemlos zurückgeben", sagt BITKOM-Hauptgeschäftsführer Dr. Bernhard Rohleder. Ein Fünftel der Bevölkerung (22 Prozent) will unattraktive Präsente dennoch behalten. 13 Prozent wollen ungeliebte Geschenke weiterverschenken, 7 Prozent der Beschenkten wollen sie online verkaufen oder versteigern. Wegwerfen kommt nur für 0,3 Prozent in Frage.
Mindestens 24 Millionen Deutsche kaufen der Umfrage zufolge in diesem Jahr Weihnachtsgeschenke im Internet. "Das Internet hat sich für den Weihnachtseinkauf fest etabliert", so Rohleder. Im Hightech-Bereich stehen aktuell Smartphones und Tablet Computer ganz oben auf den Wunschlisten, gefolgt von Flachbildfernsehern, Digitalkameras, Spielekonsolen und Digitalen Bilderrahmen.
Die Tipps des BITKOM zur Rückgabe online gekaufter Präsente:
1. Frist einhalten
Ab dem Datum der Lieferung bleiben 14 Tage zur Rückgabe. In dieser Zeit kann der Besteller den Kaufvertrag widerrufen, wenn es der Beschenkte wünscht. Einzelne Online-Händler bieten über die gesetzliche Vorgabe hinaus längere Rückgabefristen an. Kommt die Ware aus anderen EU-Ländern, kann die Frist hingegen kürzer sein (mindestens eine Woche). In Deutschland müssen Händler ihre Kunden bei der Bestellung über das Widerrufsrecht informieren. Tun sie es nicht, verlängert sich die Frist. Es reicht, die Ware ohne Begründung zurückzuschicken. Ausgenommen vom Widerrufsrecht sind Musik, Videos und Software, wenn die Datenträger schon aus der versiegelten Hülle ausgepackt wurden. Weitere Ausnahmen gelten unter anderem für verderbliche Waren wie Schnittblumen.
2. Frankieren nicht vergessen
Die meisten Händler verlangen, dass die Rücksendung frankiert ist. Das Porto bekommt der Käufer erstattet, wenn der Artikel mehr als 40 Euro gekostet hat. Ausnahme: Ist die Ware noch nicht bezahlt, kann der Kunde auf den Portokosten sitzen bleiben. Wenn der Shop nicht nur ein Widerrufsrecht gewährt, sondern ein ausdrückliches "Rückgaberecht", muss er immer die Kosten übernehmen. Tipp: Nicht am Porto sparen. Lieber ein versichertes Paket als ein unversichertes Päckchen - so lässt sich Ärger vermeiden, falls die Sendung nicht oder beschädigt beim Shop ankommt.
3. Schwere Waren abholen lassen
Einen großen Fernseher, ein Fahrrad oder Möbel muss niemand selbst zur Post tragen. Als Faustregel gilt: Was nicht als normales Paket kam, sondern mit der Spedition, kann der Käufer vom Händler abholen lassen. Tipp: Die Abholung schriftlich verlangen - am besten per Einschreiben. So gibt es kein Missverständnis, ob die Widerrufsfrist eingehalten wurde.
4. Kleingedrucktes lesen
In den Geschäftsbedingungen (AGB) der Händler steht oft mehr als die gesetzlichen Standards. So bieten einzelne Shops auch eine unfreie Rücksendung oder kostenlose Abholung an. Andere bitten um eine kurze Benachrichtigung per Mail vor der Rücksendung. Deshalb lohnt es sich, das Kleingedruckte in den Bestell-Unterlagen zu lesen - die Regelungen fallen nicht selten zum Vorteil der Kunden aus.
Zur Methodik: Das Meinungsforschungsinstitut Aris hat im Auftrag des BITKOM 1.000 Deutsche ab 14 Jahren repräsentativ befragt.
Der Bundesverband Informationswirtschaft, Telekommunikation und neue Medien e.V. vertritt mehr als 1.600 Unternehmen, davon über 1.000 Direktmitglieder mit etwa 135 Milliarden Euro Umsatz und 700.000 Beschäftigten. Hierzu zählen Anbieter von Software & IT-Services, Telekommunikations- und Internetdiensten, Hersteller von Hardware und Consumer Electronics sowie Unternehmen der digitalen Medien. Der BITKOM setzt sich insbesondere für eine Modernisierung des Bildungssystems, eine innovative Wirtschaftspolitik und eine zukunftsorientierte Netzpolitik ein.
Unternehmensinformation / Kurzprofil:
Der Bundesverband Informationswirtschaft, Telekommunikation und neue Medien e.V. vertritt mehr als 1.600 Unternehmen, davon über 1.000 Direktmitglieder mit etwa 135 Milliarden Euro Umsatz und 700.000 Beschäftigten. Hierzu zählen Anbieter von Software & IT-Services, Telekommunikations- und Internetdiensten, Hersteller von Hardware und Consumer Electronics sowie Unternehmen der digitalen Medien. Der BITKOM setzt sich insbesondere für eine Modernisierung des Bildungssystems, eine innovative Wirtschaftspolitik und eine zukunftsorientierte Netzpolitik ein.
Datum: 21.12.2011 - 08:05 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 544058
Anzahl Zeichen: 4301
Kontakt-Informationen:
Stadt:
Berlin
Kategorie:
Internet-Portale
Diese Pressemitteilung wurde bisher 367 mal aufgerufen.
Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"Ungeliebte Geschenke gehen meist zurück zum Händler"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von
BITKOM - Bundesverband Informationswirtschaft, Telekommunikation und neue Medien e.V. (Nachricht senden)
Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).
Waschmaschine, Heizung oder Rollläden einfach mit einem Wisch auf dem Smartphone bedienen ? das könnte schon bald in deutschen Haushalten verbreitet sein, wie eine repräsentative Befragung im Auftrag des Digitalverbands Bitkom zeigt. Demnach sagen gut 28 Prozent der Smartphone-Nutzer: Ich kann m
Europäischer ITK-Markt wächst etwas langsamer ...
Umsatz legt in diesem Jahr um 0,7 Prozent auf 686 Milliarden Euro zu Britischer ITK-Markt schrumpft leicht um 0,5 Prozent Weltweite ITK-Umsätze wachsen voraussichtlich um 1,8 Prozent Nach einem starken Umsatzanstieg im vergangenen Jahr wächst das Geschäft mit Prod
3D-Druck ermöglicht maßgeschneiderte Produktion ...
Ein selbst entworfenes Smartphone, Ersatzteile für Flugzeugtriebwerke oder sogar menschliche Organe auf Knopfdruck: Was vor einigen Jahren noch wie Science Fiction klang, ist mit innovativen 3D-Druckverfahren heute schon möglich ? und bietet riesige Chancen für die Fertigung und Logistik. Das ze
Weitere Mitteilungen von BITKOM - Bundesverband Informationswirtschaft, Telekommunikation und neue Medien e.V.
Antwort garantiert: Mit MeAndYou Partner finden statt Partner suchen ...
?Neues Jahr, neues Glück? ? dieser Satz könnte ab dem 2. Januar 2012 wahr werden: Denn dann geht das Start-Up MeAndYou nach einjähriger Planungs- und Entwicklungszeit an den Start, um ein Online-Partnerportal (www.meandyou.com) zu launchen, das den Ansatz verfolgt, die Fehler der Konkurrenz von
IntelliNet wächst mit Online Vertriebslösungen für die Finanzbranche ...
Banken, Versicherungen und Finanzvertriebe setzen verstärkt auf die elektronischen Vertriebs- und Serviceprozesse der IntelliNet Beratung & Technologie GmbH. ?Wir freuen uns, dass unsere Kunden trotz hoher Investitionen im Online-Marketing weiterhin Wert auf gute Online-Vertriebsprozes
Best of 2011: Web- und App-Development sind die Top Skills des Jahres ...
Berlin, 20.12.2011. Der Umgang mit Webtechnologien ist, wie auch im Vorjahr, die für Dienstleister und Freiberufler der IT-Branche die Expertise mit der größten Nachfrage. Das zeigt die von dem Online-Marktplatz für digitale Dienstleistungen twago durchgeführte Analyse der Top Skills 2011. Dem
Weihnachtsgrüße 2011 vor allem per Telefon ...
. - Umfrage: Drei Viertel rufen zum Fest an - Jeder Vierte schickt Grüße per Mail, jeder Fünfte per SMS - Frauen schreiben viel häufiger Briefe und Karten als Männer - Weihnachtsgrüße per App werden populär Weihnachtsgrüße übermitteln die Deutschen




