Städte bringen Wohlstand und schonen das Klima
Mehr als 50% der Weltbevölkerung leben in Städten / New York einflussreichste Stadt der Welt
ID: 544886
besiedelte Städte haben das größte Potenzial, Menschen aus ihrer
Armut zu befreien. Gleichzeitig belastet das Leben in den Städten das
Klima weniger als das Leben auf dem Land. Das berichtet NATIONAL
GEOGRAPHIC DEUTSCHLAND in der Titelgeschichte "Zukunft Stadt" seiner
morgen erscheinenden Januar-Ausgabe. Lange Zeit galt das Wohnen in
Städten als besonders umweltbelastend, dabei machen es - bei einer
Weltbevölkerung von mehr als sieben Milliarden - Städte überhaupt
erst möglich, dass die Hälfte der Menschheit auf rund vier Prozent
der Fläche unsere Planeten lebt und dadurch der Natur mehr Raum
lässt. Überraschend: Stadtbewohner fahren weniger Auto, sie
verbrauchen weniger Eneergie, gehen mehr zu Fuß und machen als
Fahrgäste den öffentlichen Nahverkehr profitabel. In Städten wie New
York liegen CO2-Ausstoß und Energieverbrauch pro Kopf erheblich unter
dem Landesdurchschnitt. Somit wäre eine Zurück-aufs-Land-Bewegung aus
ökologischer Sicht sehr bedenklich.
Seit kurzem lebt mehr als die Hälfte der Weltbevölkerung in
Städten, in den Industrieländern und in Lateinamerika sind es bereits
mehr als 70 Prozent. Metropolen wie Seoul zeigen, dass Städte zu
Motoren des Wohlstands werden können: Zwischen 1960 und 2000 wuchs
dort die Bevölkerung von weniger als drei auf zehn Millionen
Menschen. Von einem der ärmsten Länder der Welt entwickelte sich
Südkorea zu einem Land, das reicher ist als einige Staaten Europas.
Das Leben der Koreaner hat sich deutlich verbessert, seit mehr von
ihnen in Städten leben: waren es 1961 nur 28 Prozent, sind es heute
83 Prozent. Die Lebens-erwartung stieg von 51 auf 79 Jahre, das ist
ein Jahr mehr als in den USA.
Wissenschaftler sehen den Vorteil moderner Städte vor allem darin,
dass sie Menschen produktiv vernetzen, wie es keine Technologie - sei
es Telefon oder Internet - leisten kann. Die Wege sind kurz und
senken die Kosten für den Transport von Gütern, Menschen und Ideen.
Mit Abstand einflussreichste Stadt der Welt ist New York, das zeigt
die aktuelle Studie des Beratungsunternehmens A.T. Kearney*, die
unter anderem den politischen Einfluss, das kulturelle Angebot, den
Informationsaustausch, Arbeit und Bildung sowie Wirtschaftskraft
bewertete. Wie schon zwei Jahre zuvor folgen London und Tokio auf den
Plätzen zwei und drei. Die höchstplatzierte deutsche Stadt, Berlin,
hat sich auf Rang 16 vorgearbeitet.
Auch die Stadt Hamburg will weiter wachsen und 6000 neue Wohnungen
pro Jahr bauen - allerdings ohne sich weiter auszudehnen. Und liegt
damit im Trend, Flächen in der Stadt neu zu nutzen, anstatt die
Peripherie weiter zu bebauen. Neben den Planungen im neuen Stadtteil
Hafen-City sollen auf dem Gelände des Bahnhofs Altona, der
stillgelegt wird, in den nächsten 15 Jahren bis zu 6000 neue
Wohnungen entstehen. Und wenn die Autobahn A7 nach ihrer Sanierung
auf anderthalb Kilometern mit einem "Deckel" überbaut wird, kann
Altona noch mehr zentralen Wohnraum gewinnen.
Weitere Informationen sowie das Cover zum Download schicken wir
Ihnen gern zu.
* Die vollständige Studie finden Sie unter www.atkearney.de/conten
t/veroeffentlichungen/whitepaper_detail.php/id/51199/practice/globalb
usinesspolicycouncil Über NATIONAL GEOGRAPHIC DEUTSCHLAND
NATIONAL GEOGRAPHIC ist das Magazin der NATIONAL GEOGRAPHIC
SOCIETY, einer der größten gemeinnützigen Wissenschaftsorganisationen
weltweit. Die US-amerikanische Gesellschaft hat seit ihrer Gründung
im Jahr 1888 rund 10.000 Forschungsprojekte gefördert. Unter dem
Motto "Inspiring people to care about the planet" berichtet das
Magazin mit dem gelben Rahmen fundiert, authentisch und unterhaltsam
über Naturwissenschaften und Astronomie, Geschichte und Archäologie,
ferne Länder, Klimawandel und Nachhaltigkeit. Dabei bietet es nicht
nur mit jeder Ausgabe spannende Reportagen und großartige Bilder, die
mit kraftvoller Ästhetik beeindrucken, sondern echte "Abenteuer von
Welt". Das Magazin erscheint seit 1999 auch in Deutschland und
erreicht jeden Monat rund 1,37 Millionen Leser.
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Datum: 22.12.2011 - 10:49 Uhr
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