Besser Sehen sichtbar gemacht
Funktionelle Magnetresonanztomographie (fMRT) zeigt verstärkte Hirnaktivitäten nach der Behandlung von Patienten mit Sehnerv- oder Hirnschädigung mit der Visuellen RestitutionsTherapie (VRT)
fMRI image (Marshall et al, NNR 2007)(firmenpresse) - (New York / Magdeburg) – Wissenschaftler der Columbia Universität in New York haben mit Hilfe der funktionellen Magnetresonanztomographie (fMRT) verstärkte Hirnaktivität bei Patienten mit Sehstörungen nach Schlaganfall oder Schädel- Hirn- Trauma nachgewiesen, die mit der Visuellen RestitutionsTherapie (VRT) behandelt wurden. Die Studie wurde im August 2007 in der Fachzeitschrift Neurorehabilitation and Neural Repair veröffentlicht.
Unter der Leitung von Randolph S. Marshall, M.D. M.S., Professor und Direktor an der Columbia Universität in New York, wurden die fMRT`s von 6 Patienten im Alter von 35 bis 77 Jahren mit homonymer Hemianopsie nach Schlaganfall oder Schädel-Hirn-Trauma untersucht. Bereits einen Monat nach Beginn der Behandlung mit der VRT (hochrepititive visuelle Stimulation) zeigten die fMRT`s der Patienten verstärkte Aktivität der Nervenzellen im Gehirn bei der visuellen Verarbeitung von Stimuli, die zwischen dem intakten und defekten Gesichtsfeld präsentiert wurden.
„Diese Studie ist ermutigend, da wir mit Hilfe der fMRT-Technologie die Aktivierungsstufen innerhalb spezifischer Regionen des Gehirns vor und während der VRT darstellen und vergleichen können. Die Bilder zeigen den Verlauf der Aktivierung als Folge der Behandlung mit der VRT “ sagt Professor Marshall. „Auf Grundlage dieser ersten Ergebnisse wollen wir den Zusammenhang zwischen den neuroplastischen Veränderungen des Hirns und dem Grad der Verbesserung des Sehens weiter untersuchen.“
„Die Publikation der Studie von Professor Marshall in der Fachzeitschrift Neurorehabilitation and Neural Repair unterstreicht die klinische Wirksamkeit der VRT. Für Patienten mit Sehstörungen nach Sehnerv- oder Hirnschädigung zeigen die Ergebnisse, dass mit Hilfe der VRT verloren gegangene Sehfunktionen wiederhergestellt werden können – und damit die Lebensqualität der Patienten erheblich verbessert werden kann,“ sagt Navroze Mehta, Präsident der NovaVision Inc.
Die VRT ist eine FDA zugelassene computergestützte Sehtherapie für Patienten mit neurologisch bedingten Sehstörungen nach Schlaganfall, Schädel-Hirn-Trauma oder Hirntumor. Die Patienten führen die Therapie täglich zu Hause für eine Dauer von mindestens 6 Monaten durch. Die Aufgabe besteht in der Erkennung und Bestätigung von Lichtreizen (Stimuli), die zwischen dem intakten und defekten Gesichtsfeld dem Patienten auf dem Monitor präsentiert werden.
Jedes Jahr erleiden in Deutschland mehr als 450.000 Menschen einen Schlaganfall oder eine unfallbedingte Schädel-Hirn-Verletzung, außerdem erkranken jährlich rund 8.000 Menschen an einem Hirntumor. Bei etwa 20% dieser Patienten kommt es zu neurologisch bedingten Sehstörungen, die mit der VRT behandelt werden können.
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NovaVision ist ein weltweit führendes Unternehmen in der Rehabilitation von Sehstörungen nach Schlaganfall oder Schädel-Hirn-Trauma. Wir entwickeln und vertreiben wissenschaftlich basierte, innovative Medizintechnik und umfassende Lösungen mit dem Ziel, das Sehen von Patienten mit neurologisch bedingten Sehstörungen zu verbessern und wiederherzustellen. Im Mittelpunkt unserer Arbeit steht die Erhöhung der Lebensqualität unserer Patienten und ihrer Angehörigen.
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Datum: 28.07.2008 - 12:05 Uhr
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