Kein Scherz: Kaiserschnitt-Wunschtermin sorgt für Kreißsaal-Alaaf
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auf allen Geburts- und Heiratsurkunden, die heute ausgestellt werden.
Die leicht zu merkenden Termine sind nach Angaben der Techniker
Krankenkasse (TK) nicht nur bei Heiratswilligen besonders beliebt.
Wie die Daten der Krankenkasse zeigen, versuchen inzwischen auch
viele Eltern, den Geburtstermin ihres Kindes auf die sogenannten
Schnapszahl-Daten zu legen. So verzeichnete die TK am 11.11.2011 mehr
als doppelt so viele Kaiserschnitte wie üblich. Während die TK an
normalen Tagen um durchschnittlich etwa 52 Kaiserschnitt-Geborene
wächst, kamen am Eröffnungstag der Karnevalssaison 2011/2012 mit 112
Kaiserschnitt-Geburten mehr als doppelt so viele Babys zur Welt.
Die Techniker Krankenkasse zeigt sich besorgt über den zunehmenden
Trend von Kaiserschnitt-Geburten. "Fast jede dritte Geburt in
Deutschland findet mittlerweile im OP statt im Kreißsaal statt", so
Maria Schwormstedt, Ärztin bei der TK. "Man darf nicht vergessen,
dass der Kaiserschnitt ein großer operativer Eingriff ist, der wie
jede OP mit Risiken einhergeht - für Mutter und Kind, aber auch für
nachfolgende Schwangerschaften und Geburten." Ein Kaiserschnitt
sollte deshalb grundsätzlich nur dann vorgenommen werden, wenn er
medizinisch notwendig ist, das heißt zum Beispiel wenn das Kind nicht
richtig liegt oder wenn es nicht mehr ausreichend versorgt ist.
Weitere Informationen zum Thema Kaiserschnitt gibt es auf der
Website der TK www.tk.de mit dem Webcode 099506. Hinweis für die
Redaktionen:
Pressefotos zum Thema Schwangerschaft und Geburt finden Sie unter
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Pressekontakt:
Michaela Hombrecher, TK-Pressestelle
040 - 6909 - 2223, michaela.hombrecher@tk.de
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Datum: 12.01.2012 - 09:13 Uhr
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