Künstliche Gletscher gegen Wasserarmut
ID: 553296
Im indischen Ladakh wird Schmelzwasser in Teichen gesammelt, die im
Winter zu Gletschern gefrieren: ein Wasserreservoir für Dürrezeiten.
Wie die Zeitschrift P.M. MAGAZIN (Ausgabe 02/2012, ab heute im
Handel) berichtet, stammt der Gedanke von Chewang Norphel, einem
indischen Ingenieur. Im Gegensatz zu vielen anderen Erleuchtungen,
die Hunderttausenden von Menschen das Leben erleichtern, ist hier von
einer Idee die Rede, die Hunderttausenden von Menschen das Leben
retten kann. Trinkwasser ist ein knappes Gut. Immer mehr Menschen
leben auf der Erde, und die Bevölkerung wächst fatalerweise vor allem
in wasserarmen Gebieten rapide an. Beispiel Indien: 1920 hatte das
Land 250 Millionen Einwohner, nun 1,2 Milliarden.
"Alle Probleme in Ladakh sind auf das Wasser zurückzuführen", so
Chewang Norphel, der eigentlich schon im Ruhestand war, als er seine
Gletscherbauten begann. "In den meisten Regionen fehlt es. In wenigen
anderen wird es verschwendet. Also muss man es besser verteilen."
Pressekontakt:
Andrea Wagner
Kommunikation/PR
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Gruner + Jahr AG & Co KG
Tel.: 040/3703-2980
E-Mail: wagner.andrea@guj.de
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Datum: 13.01.2012 - 08:55 Uhr
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