Neue OZ: Kommentar zu Inland / Bevölkerung
ID: 553887
Deutschland wirkt so einladend auf Zuwanderer wie schon lange
nicht mehr. Kein Wunder: Es ist eine sichere Bank in der
Schuldenkrise, die Arbeitslosenzahlen sinken, immer mehr Fachkräfte
werden gesucht, und die Auflagen für einwanderungswillige Europäer
sind schwächer geworden. Dass in der Folge, wenn nicht jetzt, wann
dann?, die Zahl der Einwohner gestiegen ist, tut der vergreisenden
Republik gut.
Die Hoffnung, der erwartete Bevölkerungsschwund könne nun gestoppt
werden, bevor er eintritt, scheint allerdings verfrüht. Erstens hat
Deutschland nach wie vor eine der geringsten Geburtenraten unter den
Industrienationen; die Zahl der jährlichen Sterbefälle liegt weitaus
höher. Eine Umkehrung ist nicht in Sicht, eher im Gegenteil. Und
zweitens können sich die Rahmenbedingungen auf dem deutschen
Arbeitsmarkt auch schnell ändern.
Um den Saldo aus Zuwanderung und Abwanderung auf Dauer deutlich
positiv zu gestalten, wird es deshalb darauf ankommen, Deutschland
nicht nur aus wirtschaftlicher Sicht einladend zu präsentieren.
Integrations-Debatten mit dem Tenor, wie sie Thilo Sarrazin im
vorvergangenen Jahr angestoßen hat, und Pannen in der Verfolgung von
rechtsextremistischer Kriminalität sind da wenig dienlich.
Pressekontakt:
Neue Osnabrücker Zeitung
Redaktion
Telefon: +49(0)541/310 207
Themen in dieser Pressemitteilung:
Unternehmensinformation / Kurzprofil:
Bereitgestellt von Benutzer: ots
Datum: 13.01.2012 - 22:00 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 553887
Anzahl Zeichen: 1541
Kontakt-Informationen:
Stadt:
Osnabrück
Kategorie:
Wahlen
Diese Pressemitteilung wurde bisher 295 mal aufgerufen.
Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"Neue OZ: Kommentar zu Inland / Bevölkerung"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von
Neue Osnabrücker Zeitung (Nachricht senden)
Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).
Osnabrück. Der Krankenkassen-Spitzenverband GKV hat vor einem Aufweichen der Gesundheitsreform gewarnt, die am Freitag vom Bundestag beschlossen werden soll. "In den ersten Monaten des Jahres sind die Ausgaben der Krankenkassen doppelt so schnell gestiegen wir die Einnahmen. Wenn nicht schnell
Möglicher Kurswechsel bei Grünen: Brantner schwört Mitglieder auf "schwierige Kompromisse" ein / Regierungsverantwortung pragmatisch nutzen, "urgrüne Politik" von Özdemir als ...
Osnabrück. Im Richtungsstreit der Grünen hat Parteichefin Franziska Brantner einen pragmatischen Kurs angemahnt und die Parteibasis auf schmerzhafte Zugeständnisse im Falle einer künftigen Regierungsbeteiligung eingeschworen. Im Gespräch mit der "Neuen Osnabrücker Zeitung" (noz) sagt
"Werden überrollt": Grünen-Chefin warnt CDU vor Koalition mit AfD im Osten / Vor Ostdeutschland-Wahlen: Brantner befürchtet Parallelen zur Machtübernahme der Nazis, sie fordert Erhalt de ...
Osnabrück. Vor den Landtagswahlen in Sachsen-Anhalt und Mecklenburg-Vorpommern warnt Grünen-Chefin Franziska Brantner die CDU vor einer Koalition mit der AfD und zieht Parallelen zur Machtergreifung der Nationalsozialisten 1933. "Das Experiment, dass eine Partei der Mitte Faschisten zur Macht
Weitere Mitteilungen von Neue Osnabrücker Zeitung
Neue OZ: Kommentar zu Unternehmen / Lufthansa ...
Zu spät Nach einem Boomjahr bei der Lufthansa mit 7,5 Prozent mehr Passagieren und einer Frachtsteigerung um fünf Prozent sollte auch für jene ein Plus drin sein, die dieses Wachstum möglich gemacht haben. Sollte man meinen. Sollte man wirklich? Bei aller Sympathie für den Wunsch der Lu
Neue OZ: Kommentar zu Parteien / Umfragen ...
Noch ein weiter Weg Grüne und Sozialdemokraten sollten sich nicht zu früh freuen. Zwar haben sie dank guter Umfragewerte allen Grund, optimistisch zu sein; aktuell wäre eine Neuauflage von Rot-Grün zu erwarten. Doch ist es bis zur Bundestagswahl im Herbst 2013 noch ein weiter Weg. Und wie
Neue OZ: Kommentar zu Gesundheit / Rauchen ...
Einfach mal durchatmen Fitness im Büro statt Fluppe vor der Eingangstür, worum geht es hier eigentlich? Kein Zweifel, dass Rauchen ungesund ist und diejenigen, die an der Zigarette hängen, jede Chance ergreifen sollten, davon loszukommen. Aber das führen die, die für ein Verbot von Rauc
Neue OZ: Kommentar zu Atom / Asse ...
Flexibel wie ein Amboss Deutsche Gründlichkeit ist ja im Grunde etwas Positives. Aber sie kann auch nerven und Gutes blockieren. Wie jetzt im Fall Asse. Da hat man sich nach langem Hin und Her dazu durchgerungen, den in 13 Kammern abgekippten Atommüll wegen der Einsturzgefahr des Bergwerks




