UPM wird die Papierfabrik Albbruck schließen und die Formatschneideanlagen nach Plattling verlagern
ID: 554062
UPM wird die Papierfabrik Albbruck in Baden-Württemberg endgültig
schließen, da der Betrieb des Werks nicht rentabel war. Die
Verhandlungen zwischen UPM, den Mitarbeitervertretern und den
Behörden vor Ort ergaben keine Lösung, die den Weiterbetrieb des
Werks ermöglicht hätte. Auch die Suche nach einem Investor verlief
erfolglos. Die Schließung wird sich auf die 508 Mitarbeiter des Werks
auswirken. Personalkürzungen werden zum 31. Januar 2012 erfolgen.
"Die Papierfabrik UPM Albbruck musste aufgrund ihres Alters und
der relativ kleinen Maschinen seit mehreren Jahren Verluste
verzeichnen und sie ist hinsichtlich der Kosten in UPMs Anlagen- und
globalem Kundenportfolio nicht wettbewerbsfähig. Unter den
schwierigen Umständen haben die hochqualifizierten Mitarbeiter einen
hervorragenden Job gemacht. Wir haben leider keine Möglichkeit
gesehen, die Profitabilität des Werks auf ein Niveau zu verbessern,
das einen nachhaltigen Betrieb erlaubt hätte", so Jyrki Ovaska,
President, Paper Business Group, UPM.
Während der Verhandlungen über Interessenausgleich und Sozialplan
wurden Themen wie Vorruhestandsregelungen, Unterstützung bei der
Suche nach einem neuen Arbeitsplatz, Stellenwechsel innerhalb des
Unternehmens, Umschulungen sowie Abfindungsregelungen diskutiert und
vereinbart.
"Wir können die Enttäuschung der Mitarbeiter in Albbruck
verstehen. Alle Teilnehmer der Gespräche am Runden Tisch haben sich
mit allen Kräften darum bemüht, ein zukunftsfähiges Konzept für das
Werk zu erarbeiten. Trotz des starken Engagements aller Beteiligten
konnte keine Lösung gefunden werden, da die Konzepte welche von den
potenziellen Investoren präsentiert wurden wirtschaftlich nicht
tragfähig waren. UPM wird einen Sozialplan umsetzen, um die
Auswirkungen der Personalkürzungen auf verantwortliche Weise
auszugleichen", sagt Vorstandsmitglied Dr. Hartmut Wurster, der UPM
während der Verhandlungen am Runden Tisch vertreten hat.
Die Formatschneideanlagen des Werkes werden in die UPM
Papierfabrik am Standort Plattling verlagert, um das Produktportfolio
von UPM zu ergänzen. "UPM setzt auch weiterhin auf holzhaltige
gestrichene Formatpapiere und wird alles tun, um den Kunden nach der
Schließung von UPM Albbruck einen gewohnt pünktlichen und
reibungslosen Service zu bieten", erklärt Jyrki Ovaska. Durch diese
Maßnahme werden etwa 30 neue Stellen geschaffen, wobei die
Bewerbungen der Fachkräfte aus Albbruck bevorzugt behandelt werden.
Gespräche über die künftige Nutzung des Werksgeländes werden
fortgesetzt
UPM wird sich an der Neuauflage des Runden Tisches beteiligen, wo
künftige Nutzungsmöglichkeiten des Werksgeländes diskutiert werden.
Die Gespräche werden von der örtlichen Industrie- und Handelskammer
geleitet. "Ziel dieses Forums ist es, Entwicklungsansätze und
Geschäftsmöglichkeiten für das Gelände zu finden. Wir wurden bereits
von Unternehmen kontaktiert, die potenziell an einer industriellen
Nutzung des Werksgeländes interessiert sind", sagt Dr. Hartmut
Wurster.
Mit der Entscheidung bezüglich Albbruck sind die geplanten
Kapazitätsstilllegungen, die UPM im vergangenen August angekündigt
hatte, abgeschlossen. Die Papierfabrik UPM Albbruck hatte eine
Kapazität von 320.000 Jahrestonnen Magazinpapier. Die Papierfabrik
Myllykoski in Finnland mit 600.000 Jahrestonnen Magazinpapier wurde
am 9. Dezember 2011 geschlossen und die Papiermaschine 3 der
Papierfabrik UPM Ettringen in Deutschland mit 110.000 Jahrestonnen
Zeitungsdruckpapier wurde am 14. Dezember 2011 stillgelegt.
Der Verkaufsprozess der Papierfabrik UPM Stracel in Frankreich
wird wie geplant fortgesetzt.
Falls Sie weitere Informationen wünschen, wenden Sie sich bitte an:
Jyrki Ovaska, President, Paper Business Group, UPM, Tel.: +358 2041
50564
Dr. Hartmut Wurster, Executive Vice President, UPM, Tel.: +49 821
3109 264
Matthias Scharre, General Manager, UPM Albbruck, Tel.: +49 7753 41
201
Hinweise für die Medien
UPM Albbruck
Die Papierfabrik UPM Albbruck produziert gestrichene
Magazinpapiere in Rolle und Format. Die drei Produktionslinien
verfügen insgesamt über eine jährliche Produktionskapazität von
320.000 Tonnen. Die Papierfabrik wurde im Jahr 1882 gegründet und
liegt in Süddeutschland.
Falls Sie weitere Informationen wünschen, wenden Sie sich bitte an:
Jyrki Ovaska, President, Paper Business Group, UPM, Tel.: +358 2041
50564
Dr. Hartmut Wurster, Executive Vice President, UPM, Tel.: +49 821
3109 264
Matthias Scharre, General Manager, UPM Albbruck, Tel.: +49 7753 41
201
UPM-Kymmene Corporation
Pirkko Harrela
Executive Vice President,
Corporate Communications
UPM, Corporate Communications
Media Desk, Tel. +358 40 588 3284
communications@upm.com
wwww.upm.com
www.twitter.com/UPM_News
Themen in dieser Pressemitteilung:
Unternehmensinformation / Kurzprofil:
Bereitgestellt von Benutzer: ots
Datum: 15.01.2012 - 10:29 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 554062
Anzahl Zeichen: 5511
Kontakt-Informationen:
Stadt:
Helsinki
Kategorie:
Industrie
Diese Pressemitteilung wurde bisher 348 mal aufgerufen.
Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"UPM wird die Papierfabrik Albbruck schließen und die Formatschneideanlagen nach Plattling verlagern"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von
UPM GmbH (Nachricht senden)
Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).
UPM hat einen langfristigen Vertrag zum Kauf von Windstrom mit dem deutschen Windparkbetreiber wpd geschlossen. Durch den Einsatz von Windstrom in seinen Papierfabriken wird UPM die jährlichen CO2-Emissionen ab 2022 um 200.000 Tonnen senken. Dies entspricht 5 % der gesamten CO2-Emissionen des Un
UPM investiert in Biochemikalienproduktion der Zukunft am Standort Leuna ...
UPM investiert 550 Millionen Euro in eine industrielle Bioraffinerie am Chemiestandort Leuna in Sachsen-Anhalt und stellt damit die Weichen für weiteres Wachstum in neuen Geschäftsfeldern. In der Fabrik sollen Biochemikalien auf Holzbasis produziert werden. Diese Biochemikalien werden in einer
Weitere Mitteilungen von UPM GmbH
Gravierende Veränderungen im Customer Management: Fachbuch zu Vertriebs- und Servicekonzepten der Zukunft ...
* Dr. Rainer Mehl, Vice President Automotive bei Cirquent, ist Mitherausgeber des Sammelbandes "Customer Management - Vertriebs- und Servicekonzepte der Zukunft" * 20 Beiträge aus Wissenschaft und Praxis * Fachautoren prognostizieren gravierende Veränderungen in den Kundenbeziehunge
Erste App von Carl Zeiss geht an den Start ...
Fluoreszenzexperimente vorbereiten und simulieren mit Light Lab Für die Imaging Software ZEN 2011 von Carl Zeiss gibt es jetzt die erste begleitende App namens Light Lab für iPad, iPhone und iPod touch. Light Lab ergänzt die Funktionen der Steuerungs- und Bildbearbeitungssoftware ZEN 2011 im e
LED-Laufschrift für großformatige BDE-Meldungen ...
Manchmal muss es etwas größer sein. Und für diesen Fall lassen sich großformatige LED-Anzeigen in Ihren Produktionshallen einsetzen. Auf diesen LED-Anzeigen werden wichtige Meldungen, z.B. Warn- und Stillstandsmeldungen, aus dem BDE-System angezeigt. Durch die von überall einsehbare großforma
Konditorei Müller aus Bad Bertrich präsentiert sich im Onlineshop ...
Konditorei Müller aus Bad Bertrich präsentiert sich im OnlineshopDie Konditorei Müller ist ein traditionelles Familienunternehmen, das seit über Jahrzehnten besteht und das mit zu den besten Adressen in Deutschland zählt. Es handelt sich somit um eine von der Produktherstellung werthaltige Un




