13. ordentliche Hauptversammlung der ThyssenKrupp AG: Auf gutem Weg bei der Weiterentwicklung zum diversifizierten Industriekonzern / Portfoliooptimie
ID: 557871
13. ordentliche Hauptversammlung der ThyssenKrupp AG: Auf gutem Weg bei der Weiterentwicklung zum diversifizierten Industriekonzern / Portfoliooptimierung verläuft nach Plan / Solide Ergebnisbeiträge der Technologiesparten auch in Q1 2011/2012
"Langfristig sehen wir ThyssenKrupp als einen diversifizierten Industriekonzern mit mehreren starken Geschäftsfeldern in attraktiven Wachstumsmärkten. Dies bedeutet auch, dass wir unsere Abhängigkeit von einzelnen Geschäftsbereichen und Regionen weiter verringern wollen. Wir setzen in Zukunft noch stärker als bisher auf unsere Technologiebereiche. Aus weltweiten Trends wie Bevölkerungswachstum, Urbanisierung und Globalisierung ergeben sich enorme Wachstumschancen, die wir nutzen werden," so Hiesinger laut Redemanuskript.
Umsetzung der Portfoliooptimierung verläuft nach Plan Um den nötigen finanziellen Spielraum für Wachstumsinvestitionen zu erhalten, hatte ThyssenKrupp im Rahmen der strategischen Weiterentwicklung auch ein umfassendes Desinvestitionsprogramm beschlossen. Das Unternehmen trennt sich von den Geschäften, für die alternative strategische Optionen tragfähiger sind. Mit dem Verkauf der Metal-Forming-Gruppe und der Xervon-Gruppe wurden bereits zwei Transaktionen abgeschlossen. Für die zivilen Schiffbauaktivitäten von ThyssenKrupp Marine Systems hat der Konzern am 11. Dezember 2011 mit Star Capital Partners aus England einen Kaufvertrag unterzeichnet. Die Zustimmungen gemäß Außenwirtschaftsgesetz sowie die kartellrechtlichen Freigaben liegen bereits vor. ThyssenKrupp ist daher zuversichtlich, dass das Closing zeitnah erfolgen wird. Auch die Verkaufsprozesse von Waupaca und Tailored Blanks schreiten voran. Für Waupaca, das US-amerikanisches Gießereigeschäft von ThyssenKrupp, werden gegenwärtig vielversprechende Angebote potentieller Käufer ausgewertet. Ebenfalls angelaufen ist die Integration der Fahrwerkgeschäfte. Durch die Zusammenführung der Bilstein Gruppe mit Presta Steering entsteht einer der größten Chassis-Full-Service-Provider mit globalem Auftritt und einem Umsatz von rund 3 Mrd. ?. Ein kleiner Teil dieser Gruppe, das Federn- und Stabilisatorengeschäft, wird ebenfalls veräußert. Das brasilianische Automotive-System-Geschäft ist bereits an das Unternehmen Cosma International veräußert worden, eine Tochtergesellschaft des Automobilzulieferers Magna.
Auch der Prozess der Abtrennung von Inoxum, ehemals Stainless Global, verläuft nach Plan. Die neue Marke Inoxum ist eingeführt. Die gesellschaftsrechtlichen, organisatorischen und vertraglichen Maßnahmen zur Verselbstständigung (Carve-Out) von Inoxum wurden zum 30. September 2011 umgesetzt. Bereits im Jahresabschluss des ThyssenKrupp Konzerns für 2010/2011 wurde Inoxum daher als nicht fortgeführte Aktivität ausgewiesen. Für die vollständige Trennung der Sparte prüft ThyssenKrupp nach wie vor alle drei Optionen: einen Börsengang, einen Spin-off und einen Verkauf. Der Konzern hält an dem Zeitplan fest, dass die Trennung der Sparte bis zum Ende des Jahres 2012 umgesetzt werden soll.
Wachstumspotential durch Investitionen in Technologiesparten Zielsetzung dieser Portfoliooptimierung ist, den Verschuldungsgrad von ThyssenKrupp zu reduzieren, das Rating zu verbessern und mittelfristig wieder mehr finanziellen Handlungsspielraum für Investitionen zu erreichen. Darüber hinaus soll die Ertragskraft des Konzerns deutlich verbessert werden.
"Bereits heute sind wir in vielen Bereichen mit unserer Ingenieurkunst führend und bieten intelligente Produktlösungen an, mit denen wir von den großen, weltweiten Trends wie Bevölkerungswachstum, Urbanisierung und Globalisierung profitieren", sagt Dr. Heinrich Hiesinger. "Weltweit steigt der Bedarf an Konsum- und Industriegütern, an Infrastruktur, Energie und Rohstoffen. Diesem Bedarf nach 'mehr' steht aber die Endlichkeit natürlicher Ressourcen gegenüber. Der weltweite Klimawandel und die immer höheren Anforderungen an Energie- und Ressourceneffizienz sowie Umweltschutz machen deutlich: Die Welt hat nicht nur Bedarf nach 'mehr', sondern vor allem nach 'besseren' Lösungen. Mit unserer Ingenieurkompetenz ermöglichen wir es unseren Kunden, diesen Bedarf nach 'mehr' auf 'bessere' Art zu bedienen und sich so Wettbewerbsvorteile zu erarbeiten." Um diese Wachstumschancen voll auszunutzen, wird ThyssenKrupp mittel- und langfristig verstärkt in das Technologiegeschäft investieren. Dabei fokussiert sich der Konzern auf Kerngeschäfte, in denen er führende Marktpositionen innehat.
Technologiesparte mit verlässlichen Ergebnisbeiträgen Die Entwicklung im Geschäftsjahr 2010/2011 bestätigt die eingeschlagene Strategie: Die Technologie-Bereiche trugen rund 75 Prozent zum Konzernergebnis bei. Insgesamt konnten diese positiven Ergebnisbeiträge das negative Ergebnis von Steel Americas sowie den Einfluss der Wertberichtigungen allerdings nicht ausgleichen. Da die Anlaufschwierigkeiten bei den neuen Werken in Brasilien und den USA noch nicht vollständig bewältigt sind, ist eine wesentliche Verbesserung der Situation bei Steel Americas wie bereits angekündigt erst im zweiten Halbjahr des Geschäftsjahres 2011/12 zu erwarten. Mittel- und langfristig bietet Steel Americas für ThyssenKrupp aber ein enormes Wertsteigerungspotential und aussichtsreiche Perspektiven.
Ausblick Im ersten Quartal 2011/2012, für das der Konzern am 14. Februar 2012 Geschäftszahlen vorlegen wird, haben sich die Divisionen Materials und Technologies wie erwartet unterschiedlich entwickelt. Steel Europe und Material Services verzeichneten einen Mengen- und Ergebnisrückgang im Vergleich zum ersten Quartal des abgelaufenen Geschäftsjahres. Steel Americas verbuchte weiterhin Verluste. Auf der anderen Seite haben die Technologiegeschäfte verlässlich positive Ergebnisbeiträge erbracht. Nach wie vor erwartet der Konzern für das erste Quartal 2011/2012 ein bereinigtes EBIT, das deutlich unter dem Vergleichsquartal des vorherigen Geschäftsjahres liegt.
"Es ist nicht verlässlich absehbar, wie sich die Wirtschaft in Deutschland, Europa und der Welt in den kommenden Monaten entwickelt. Vor diesem Hintergrund können wir im Moment keine verlässliche Prognose für das Geschäftsjahr 2011/2012 abgeben. Wir bei ThyssenKrupp fokussieren uns auf die Stellschrauben, die wir selbst beeinflussen können, und sehen uns auf einem guten Weg bei der Umsetzung unserer strategischen Weiterentwicklung", so Dr. Heinrich Hiesinger.
Ansprechpartner:
ThyssenKrupp AG
Alexander Wilke
Corporate Communications
Telefon: +49 (201) 844-536043
Telefax: +49 (201) 844-536041
E-Mail: press@thyssenkrupp.com
Internet: www.thyssenkrupp.com
Bereitgestellt von Benutzer: pressrelations
Datum: 20.01.2012 - 12:30 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 557871
Anzahl Zeichen: 7337
pressrelations.de – ihr Partner für die Veröffentlichung von Pressemitteilungen und Presseterminen, Medienbeobachtung und Medienresonanzanalysen
Diese Pressemitteilung wurde bisher 347 mal aufgerufen.
Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"13. ordentliche Hauptversammlung der ThyssenKrupp AG: Auf gutem Weg bei der Weiterentwicklung zum diversifizierten Industriekonzern / Portfoliooptimie"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von
ThyssenKrupp AG (Nachricht senden)
Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).
Indiens Städte entwickeln sich rasant - der Bedarf an effizienten und schnellen Mobilitätslösungen in hohen Gebäuden nimmt stetig zu. ThyssenKrupp reagiert auf diese Nachfrage mit einer Fertigung vor Ort. Im Distrikt Pune in Indien wird das Unternehmen eine moderne Produktionsstätte für Aufz
ThyssenKrupp präsentiert ACCEL, ein wegweisendes, effizientes Personentransportsystem für Städte und Flughäfen auf der inter airport Europa 2015 ...
Linearmotor-Technologie der Magnetschwebebahn Transrapid erhält Einzug in wegweisendes Personentransportsystem. In Flughafen-Terminals kann der beschleunigende Fahrsteig ACCEL die Transitzeiten zwischen den Gates um zwei Drittel verkürzen. ACCEL ist ein einzigartiges Transportsystem mit hohe
Bundeswirtschaftsminister Gabriel besucht ThyssenKrupp in Schönebeck ...
- Sommerreise des Ministers durch die ostdeutschen Bundesländer zum Thema "Industrie 4.0" - ThyssenKrupp stellt Weichen für die Digitalisierung der industriellen Produktion - Vorstellung des "Big Data" Projekts am Automobilzulieferstandort Schönebeck Bundeswirtschaftsmi
Weitere Mitteilungen von ThyssenKrupp AG
Am 24. Januar findet die Anhörung zum ersten Nutzenbewertungsverfahren für ein Orphan-Medikament statt: Seltene Erkrankungen vertragen keine 'unverbin ...
Berlin (vfa). Gleich mehrere Rechtsverletzungen gibt es bei der ersten Nutzenbewertung für ein seltenes Arzneimittel (Orphan Drug). Laut Gesetz (AMNOG) wird bei einem solchen Medikament der Zusatznutzen gegenüber einer Vergleichstherapie als gegeben anerkannt - da dies bereits im vorangegangenen
Erzeugerpreise 2011: + 5,7 % gegenüber 2010 - höchste Veränderungsrate seit 1982 Dezember 2011: + 4,0 % gegenüber Dezember 2010 ...
WIESBADEN - Die Erzeugerpreise gewerblicher Produkte waren im Jahresdurchschnitt 2011 um 5,7 % höher als im Vorjahr. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) weiter mitteilt, ist das die höchste Veränderungsrate seit 1982 (+ 6,0 %). 2010 lag sie bei + 1,6 %, 2009 war sie um 4,2 % zurückgegangen
Fast 10 % weniger Unfalltote im Straßenverkehr im November 2011 ...
WIESBADEN - 319 Menschen starben im November 2011 auf deutschen Straßen. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) nach vorläufigen Ergebnissen weiter mitteilt, waren das 35 Personen oder 9,9 % weniger als im November 2010. Auch die Zahl der Verletzten ging zurück, und zwar um 4,0 % auf rund 31 0
Wettbewerb im ÖPNV sinnvoll gestalten ...
Fernbuslinien ermöglichen Am gestrigen Donnerstag wurde im Bundestag der Gesetzentwurf zur Novellierung des Personenbeförderungsgesetzes eingebracht und debattiert. Dazu erklären der verkehrspolitische Sprecher der CDU/CSU-Bundestagsfraktion Dirk Fischer sowie der zuständige Berichterstatter
Mehr Rechtssicherheit für konventionelle Züchtungen und Biopatente ...
Gemeinsame parlamentarische Initiative Der Deutsche Bundestag hat gestern Abend einen Antrag mit dem Titel "Keine Patentierung von konventionell gezüchteten landwirtschaftlichen Nutztieren und -pflanzen" debattiert. Hierzu erklären die rechtspolitische Sprecherin der CDU/CSU Bundestag




