"stern"-RTL-Wahltrend
Union trotzt der Wulff-Affäre - Rot-Grün nur noch drei Punkte vor Schwarz-Gelb
ID: 560274
schadet der Union nach wie vor nicht. Im stern-RTL-Wahltrend gewann
sie im Vergleich zur Vorwoche 1 Punkt hinzu und erreicht damit zum
zweiten Mal in diesem Jahr 36 Prozent. Die Werte der anderen im
Bundestag vertretenen Parteien blieben stabil: Die SPD kommt auf 27
Prozent, die Grünen auf 15 Prozent, die Linke auf 7 Prozent und die
FDP auf 3 Prozent. Die Piratenpartei musste 1 Punkt abgeben, hätte
mit 7 Prozent aber weiter die Chance auf den Einzug in den nächsten
Bundestag. Auf "sonstige Parteien" entfallen 5 Prozent.
SPD und Grüne (zusammen 42 Prozent) haben damit nur noch einen
Drei-Punkte-Vorsprung vor Union und FDP (gemeinsam 39 Prozent).
Kanzlerin Angela Merkel (CDU) bleibt weiter deutlich beliebter als
ihre möglichen Herausforderer von der SPD. Wenn sie ihren
Regierungschef direkt wählen könnten, würden sich bei der Alternative
Merkel gegen Ex-Finanzminister Peer Steinbrück 49 Prozent für die
CDU-Chefin und 31 Prozent für den SPD-Politiker entscheiden. Im
September 2011 hatten beide mit je 40 Prozent noch gleichauf gelegen.
Bei einem Duell Merkel gegen SPD-Fraktionschef Frank-Walter
Steinmeier würden 47 Prozent die Kanzlerin und 30 Prozent den
Ex-Außenminister wählen. Die geringsten Chancen hätte SPD-Chef Sigmar
Gabriel: Merkel käme gegen ihn auf 57 Prozent, Gabriel nur auf 19
Prozent.
Forsa-Chef Manfred Güllner sagte dem "stern", Steinbrück habe
geschadet, dass er sich so frühzeitig nach vorne geschoben hat.
Güllner: "Zudem sehen die Leute in ihm keinen neuen Helmut Schmidt,
wie er es gern hätte, sondern einen Finanztechnokraten". Selbst da
stelle ihn Merkel als Euro-Retterin in den Schatten. Steinmeier werde
von den Menschen als nett, sympathisch und kompetent eingeschätzt.
"Aber wie bei der Wahl 2009 reicht es in der Summe nicht, dass sie
sagen, Merkel muss weg, er muss sie ablösen", so der Forsa-Chef zum
"stern". Gabriel als dritter möglicher SPD-Kanzlerkandidat hat nach
Einschätzung des Berliner Wahlforschers noch kein klares Profil
gewonnen. Güllner: "Er überzeugt derzeit die Parteibasis, aber noch
nicht die vielen Wähler, welche die SPD braucht, um stärkste Partei
zu werden."
Dass sich mit Doris Schröder-Köpf und Michelle Müntefering jetzt
zwei Gattinnen ehemals wichtiger Politiker um ein politisches Mandat
bewerben wollen, wird von der Mehrheit der Deutschen begrüßt. In
einer "stern"-Umfrage erklärten 41 Prozent, sie hielten den Schritt
der beiden Frauen für richtig. 35 Prozent sprachen sich dagegen aus,
dass die Frauen in die Fußstapfen ihrer Männer treten wollen. 24
Prozent äußerten keine Meinung.
Datenbasis für stern-RTL-Wahltrend: 2500 repräsentativ ausgesuchte
Bundesbürger vom 16. bis 20. Januar 2012, statistische
Fehlertoleranz: +/- 2,5 Prozentpunkte. Datenbasis für Frauen-Frage:
1002 Befragte am 19. und 20. Januar 2012, Fehlertoleranz +/- 3
Prozentpunkte. Institut: Forsa, Berlin; Auftraggeber: "stern" und
RTL, Quelle: stern-RTL-Wahltrend.
Pressekontakt:
Gruner+Jahr, stern
Matthias Weber
Telefon: 040-3703-4409
weber.matthias@stern.de
Themen in dieser Pressemitteilung:
Unternehmensinformation / Kurzprofil:
Bereitgestellt von Benutzer: ots
Datum: 25.01.2012 - 07:00 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 560274
Anzahl Zeichen: 3504
Kontakt-Informationen:
Stadt:
Hamburg
Kategorie:
Umfrage
Diese Pressemitteilung wurde bisher 273 mal aufgerufen.
Die Pressemitteilung mit dem Titel:
""stern"-RTL-Wahltrend
Union trotzt der Wulff-Affäre - Rot-Grün nur noch drei Punkte vor Schwarz-Gelb"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von
Gruner+Jahr, stern (Nachricht senden)
Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).
Robert Habeck im stern: "Ein Jahr, in dem Deutschland aufgewacht ist" Für Wirtschaftsminister Robert Habeck war 2022 "ein Jahr, in dem Deutschland aufgewacht ist" - "aus einem Zustand, in dem manche noch immer damit geliebäugelt haben, den Status quo zu bewahren, hin z
stern-Recherchen zeigen: Illegale Querdenker-Schulen machen sich in Deutschland breit ...
Querdenker und Rechtsradikale betreiben in Deutschland eigene Schulen - über das ganze Bundesgebiet verteilt gibt es mehrere Dutzend. Das zeigt eine stern-Recherche, bei der Kollegen in die Szene einstiegen. Organisiert werden diese "schulähnlichen Einrichtungen" von Eltern, die das
"Global Dream": Disney kauft größtes Kreuzfahrtschiff der Welt zum Discountpreis ...
Der Disney-Konzern hat das in Wismar gebaute Kreuzfahrtschiff "Global Dream" zum Discount-Preis bekommen. Nach Informationen von Capital und Stern aus Finanzkreisen übernimmt Disney das zu drei Vierteln fertiggebaute Riesenschiff (das auch unter dem Namen "Global One" bekannt
Weitere Mitteilungen von Gruner+Jahr, stern
Umfrage in Neue Post: Wen sehen die Deutschen als passenden Nachfolger von Christian Wulff? ...
Der Druck auf Bundespräsidenten Christian Wulff wird immer größer. Auch die Stimmung der Bevölkerung kippt immer mehr. Ob der amtierende Bundespräsident seine Amtszeit zu Ende führen kann, wird von Tag zu Tag fraglicher. Neue Post hat sich unter der Bevölkerung umgehört und in einer reprÃ
Asiatische Unternehmen wollen von der Euro-Schuldenkrise profitieren ...
- Laut einer Umfrage von FTI-Consulting unter Entscheidern zielen vor allem asiatische Unternehmen auf Akquisitionsmöglichkeiten in der EU ab - Signifikanter Anteil der befragten Führungskräfte außerhalb Europas rechnet für 2012 mit einem Auseinanderbrechen des Euro
Angst vor Nebenwirkungen - Umfrage: Lesen des Beipackzettels hat viele schon einmal von Medikamenten-Einnahme abgehalten - Frauen vorsichtiger als Männer ...
Was Medikamente angeht, sind viele Deutsche sehr vorsichtig. Bei einer repräsentativen Umfrage im Auftrag des Gesundheitsportals "www.apotheken-umschau.de" kam jetzt heraus, dass mehr als ein Drittel der Bundesbürger (38,7 %) ein Arzneimittel nach Lesen des Beipackzettels schon einma
Treu bis in die Wurzel - Deutsche schätzen ihren Zahnarzt Hohe Zufriedenheitswerte in repräsentativer Umfrage ...
Die Deutschen schätzen die Kompetenz ihres Zahnarztes und bleiben ihm langfristig treu: Rund 91 Prozent sind mit ihrem Zahnarzt 'zufrieden' bzw. 'sehr zufrieden'. Das ist die zentrale Aussage einer bevölkerungsrepräsentativen Umfrage des Instituts für Demoskopie Allensbach




