Privatanleger suchen Alternativen zu niedrigen Zinsen

Privatanleger suchen Alternativen zu niedrigen Zinsen

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Geld anlegen mit Garantie-, Discount- und Bonuszertifikaten bringt in Phasen höherer Börsenschwankungen gute Erträge für Privatanleger. Mit etwas Mut treten sie der Inflation entgegen und schützen so ihr Vermögen vor niedrigen Zinsen.



Privatanleger finden Alternativen in verschiedenen AnlagezertifikatenPrivatanleger finden Alternativen in verschiedenen Anlagezertifikaten

(firmenpresse) - Anleihen öffentlicher Emittenten haben ein Renditetief erreicht. Gelegenheiten, Geld mit hohen Zinsen anzulegen, sind rar geworden. Die Inflationsrate ist höher als die Umlaufrendite von Bundesanleihen. Mit alternativen Anlagen wie Discountzertifikaten, Bonuszertifikaten oder mit Garantiezertifikaten sollte ein höherer Wertzuwachs erzielt werden.

Wer als Investor auf der Suche nach Geldanlagen mit kurzlaufenden verhältnismäßig sicheren Anlagen ist, kommt an Bundesanleihen nicht vorbei. Die Renditen der Bundesanleihen sind zurzeit geringer als die Inflationsrate. Ein Schrumpfungsprozess des Kapitals setzt ein. Mit dieser Anlage ist ein Kapitalschutz vor Inflation nicht erzielbar.

Die Inflation zehrt an dem Geld- und Kapitalvermögen der Privatanleger. Zusätzlich zu den geringen Zinssätzen ist eine Abgeltungssteuer auf den Ertrag zu zahlen, die außerhalb des Freistellungsauftrages (ehem. Sparerfreibetrag) entsteht. Privatanleger, die einen Kapitalerhalt wünschen, stellen ihre Vermögensanlagen inflationsorientiert auf und nehmen kleine Risiken in Kauf.

Wer etwas Mut besitzt, folgt der höheren Volatilität und investiert in Anlagezertifikate. Hier sind Discountzertifikate auf Indices zu nennen oder dividendenstarke Aktien. Mit einem hohen Risikopuffer lassen sich Renditen oberhalb aktueller Inflationsraten erzielen. Mit Indexzertifikaten partizipieren Anleger direkt an Kursavancen der Indices.

Alternativen zur Niedrigzinsanlage sind Bonuszertifikate, z. B. auf Indices, deren Schwellenwerte unter dem aktuellen Indexkurs liegen. Ziel dieser Anlage ist es mit hoher Wahrscheinlichkeit Gewinne „einzufahren“, Chancen zu wahren und den geplanten Erfolg zu erzielen. Es sollten Bonuspapiere mit einer tiefen Sicherheitsschwelle bevorzugt werden.

Der „Spatz in der Hand“ mit guten Renditen ist mehr, als hohe Renditen bei starker Marktschwankungsintensität. Gerade in Zeiten mit hohen Schwankungsintensitäten, ausgedrückt durch Volatilität, können Zertifikate mit hohen „Erwartungsrenditen“ schnell zum Verlustbringer werden.



Mit Garantiezertifikaten spielt in der Regel der Sicherheitsgedanke, anstelle hoher volatiler Kapitalerträge, eine Rolle. Das Kapital soll geschützt und spätestens am Ende der Laufzeit wieder zur Verfügung stehen. Hier partizipiert der Anleger nur prozentual am Kursgewinn im Gegensatz zu Indexzertifikaten, die an der Indexentwicklung vollständig partizipieren.

Mit Hilfe einer technischen Analyse kann zusätzlich unterstützend eine Auswahl von Basiswerten gefiltert werden. Bei der Anlagestrategie ist auf die Bonität der Emittenten zu achten.

Discountzertifikate und Bonuszertifikate in Kurzform:
Discountzertifikate bieten durch den Rabatt, den „Discount“, einen preiswerteren Einstieg zur Investition, als in den Basiswert selbst zu investieren. Anleger verzichten dabei auf Dividenden. Ein Verlust entsteht in der Regel dann, wenn der Basiswert unter den Kaufpreis des Discount-Zertifikates fällt.

Bonuszertifikate bieten die direkte Teilnahme an Kurssteigerungen. Zusätzlich wird ein festgelegter Bonus gezahlt. Der Anleger verzichtet wie beim Discountzertifikat auf die Dividendenzahlung. Sinkt der Basiswert unter eine vereinbarte Sicherheitsschwelle entfällt der Bonus. Anlegern entstehen Verluste bei Verletzung der Sicherheitsschwelle.



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