Feengrottenstadt Saalfeld - Steinerne Chronik in lebendigen Kapiteln neu erzählt
„Saalfeld? Da sind doch die Feengrotten?“
So erinnern sich viele Erwachsene an einen Wandertag in ihrer Jugendzeit. Stimmt: Die Feengrotten sind mit ca. 200.000 Besuchern jährlich eine der beliebtesten Touristenattraktionen Thüringens - und das schon seit Anfang des vorigen Jahrhunderts. Doch die Stadt, die sich unterhalb des Berges im malerischen Saaletal erstreckt, hat entdeckungsfreudigen Besuchern noch mehr zu bieten. Ihr Beiname „Steinerne Chronik Thüringens“ verrät dabei nur die halbe Geschichte.
Marktplatz in Saalfeld(firmenpresse) - „Saalfeld? Da sind doch die Feengrotten?“
So erinnern sich viele Erwachsene an einen Wandertag in ihrer Jugendzeit. Stimmt: Die Feengrotten sind mit ca. 200.000 Besuchern jährlich eine der beliebtesten Touristenattraktionen Thüringens - und das schon seit Anfang des vorigen Jahrhunderts. Doch die Stadt, die sich unterhalb des Berges im malerischen Saaletal erstreckt, hat entdeckungsfreudigen Besuchern noch mehr zu bieten. Ihr Beiname „Steinerne Chronik Thüringens“ verrät dabei nur die halbe Geschichte.
Die historische, liebevoll restaurierte Altstadt umschließt der noch fast vollständig erhaltene Ring der Stadtmauer aus dem 13./ 14. Jahrhundert. Von den ehemals fünf Stadttoren gewähren heute noch vier Einlass in die Innenstadt. Wer sich einen Überblick verschaffen will, wird auf dem zinnenumkrönten Dach des „Darrtores“ fündig. Hier gewinnt der Besucher einen weiten Blick ins Land über das Saale- und das Orlatal mit ihrer anmutigen Heidelandschaft bis hin zu den bewaldeten Berghängen des Thüringer Schiefergebirges und des Thüringer Waldes.
Doch gehört die Stadtbefestigung keineswegs zu den ältesten „Einträgen“ in der „Steinernen Chronik“, die unter Kaiser Barbarossa ihren Anfang nahm. Jener im Volksmund genannte „Rotbart“ hielt hier auf seiner Pfalz Hof und regte einst die
Stadtgründung an. Der vormalige Sitz des Stadtvogtes am Markt - heute die Marktapotheke - ist ein seltener Beleg für die romanische Baukunst auch an Profanbauten.
Über alle Bauepochen bis zur heutigen Zeit lassen sich nun steinerne Zeugen finden und in der „Chronik“ aneinander reihen, wobei das prächtige Renaissance-Rathaus, die Johanneskirche und das frühere Franziskanerkloster sicher besonders augenfällig sind.
Im Rathaus, das zu den ersten Verwaltungsbauten der Frührenaissance in Sachsen zählt, haben noch heute das Stadtoberhaupt und die Verwaltung ihren Sitz. Die Johanneskirche ist eine der größten Hallenkirchen Thüringens.
Das Franziskanerkloster wurde etwa 300 Jahre lang von Mönchen bewohnt und in der Reformation aufgelöst. Heute bietet es anhand seiner rekonstruierten Anlage einen interessanten Einblick in das Leben dieses Bettelordens. Heute ist hier das Stadtmuseum angesiedelt, das neben der Regionalgeschichte auch eine wertvolle Sammlung mittelalterlicher Schnitzaltäre und eine Exposition von Werken Saalfelder Künstler bewahrt.
Wer nun staubtrockene Chronik- und Museumsatmosphäre in Saalfeld erwartet, der wird auf dem „Historischen Rundweg“ eines Besseren belehrt. Entlang romantischer Gässchen über Jahrhunderte altes Kopfsteinpflaster führt der Weg durch lebendige Stadtgeschichte. Straßencafés und kleine Kneipen laden vielerorts zum Verweilen ein. Die sprichwörtliche Thüringer Gastlichkeit wird auch in der gepflegten Hotellerie gelebt. So kann der Gast auch noch das abwechslungsreiche Freizeitangebot des Nachmittags und Abends testen.
Ob eher die sportlichen Neigungen beim Wasserwandern auf der Saale, im Freibad, beim Wandern im Stadtwald oder im Konzert, in der Abendmotette der Johanniskirche, bei Lesungen, Theatergastspielen oder im Kino Anklang finden - in jedem Fall ist zu spüren, wie der „Steinernen Chronik“ auch heute noch lebendige Kapitel hinzugefügt werden.
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Tel.: (0 36 71) 55 04 0
Fax: 55 04 40
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Datum: 14.08.2008 - 14:31 Uhr
Sprache: Deutsch
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Ansprechpartner: Jana Buchmann
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Freigabedatum: 14.08.2008
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