Im Matheunterricht für den Alltag lernen / Selbstdiagnose und Aufgabenstellungen auf unterschiedlichem Niveau
ID: 564249
lösen, und die anderen widmen sich bereits komplexen mathematischen
Problemen: Fünftklässler bringen ganz unterschiedliche Kompetenzen im
Fach Mathematik mit. Welche Chancen gibt es, dass ein Teil der Kinder
sich am Ende des Schuljahres nicht komplett von der Mathematik
verabschiedet hat und auch alle anderen adäquat gefordert wurden?
"Lehrer müssen differenziert arbeiten können", erklärt Susanne
Prediger. "Gut geeignet sind Aufgabenstellungen auf unterschiedlichen
Niveaus, bei denen die einen Schüler an diesem und die anderen
Schüler an dem anderen Problem arbeiten. Und: Vielen Kindern ist gar
nicht klar, wozu sie diese Mathematik überhaupt lernen sollen."
Deshalb bringt die Mathematikprofessorin mit ihren
Lehrwerksmaterialien den Alltagsbezug in den Mathematikunterricht und
lässt die Kinder zum Beispiel Verpackungen konstruieren. "Wir haben
früher geglaubt, es genügt, wenn Schüler einfach gut rechnen können.
Aber: Viele haben gelernt zu rechnen und einige wenige haben gelernt,
das, was sie gelernt haben, auch anzuwenden. Heute stellen wir den
Anspruch, dass die Schüler etwas lernen, was sie in ihrem Leben
tatsächlich brauchen und was sie auch aktivieren können."
Ein entscheidendes Werkzeug, um diesen Lernprozess in Gang setzen
zu können, ist die Selbstdiagnose. Was es damit auf sich hat und
welche Erfahrungen Lehrer damit machen konnten - darüber berichtet
die aktuelle Ausgabe von Perspektive: Bildung.
Lesen Sie den gesamten Beitrag auf:
www.bildungsklick.de/perspektive-bildung
Pressekontakt:
Cornelsen Schulverlage
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Nico Enger
nico.enger@cornelsen-schulverlage.de
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Datum: 31.01.2012 - 11:15 Uhr
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