Outsourcing-Kunden wissen nicht welche Leistung sie bekommen

Outsourcing-Kunden wissen nicht welche Leistung sie bekommen

ID: 56565
(firmenpresse) - (Darmstadt, 20.08.2008) Obwohl die Unternehmen mit IT-Outsourcing von der Leistungsfähigkeit ihre Provider abhängig sind, wird deren technische Leistung nur selten gemessen. Laut einer Erhebung des Softwarehauses Servicetrace verzichten die meisten Firmen darauf, die Verfügbarkeit und Geschwindigkeit der Anwendungen aus dem Rechenzentrum des Dienstleisters am Punkt des Benutzers zu messen. Stattdessen geben sie sich mit den Angaben zur Performance der zentralen Systeme zufrieden. Dabei gäbe es gute Gründe für ein genaues Hinschauen, da zwei von fünf Firmen die technischen Leistungen ihres Servicepartners bemängeln.

So urteilen nur 16 Prozent der fast 200 befragten Outsourcing-Anwender, dass sie mit der Geschwindigkeit und Verfügbarkeit der Applikationen vollständig zufrieden sind. Für weitere 42 Prozent sind die Leistungen zwar nicht optimal, bewegen sich aber noch im grünen Bereich. Anders sieht es bei dem umfangreichen Rest der Unternehmen aus. Sie beklagen entweder deutliche Defizite in der Performance (31 Prozent) oder sind sogar restlos unzufrieden (11 Prozent).

Doch trotz einer vielfach kritischen Bewertung beschränken sich die meisten Anwender auf gefühlte Defizite und verzichten auf konkrete Analysen der Leistungsqualität ihres Providers. Denn lediglich jedes fünfte Unternehmen misst nach eigenen Angaben genau, welche Performance dem Benutzer an seinem Client zur Verfügung steht. Zusätzliche 38 Prozent widmen sich zumindest teilweise diesem Thema, 43 Prozent nehmen jedoch keinerlei Messungen vor.

Stattdessen beschränken sich drei von fünf Anwendern darauf, welche Informationen ihnen der Provider liefert. Lediglich jedes zehnte Unternehmen richtet den Fokus vor allem auf den Punkt des Leistungsempfängers und misst selbst am Ort des Clients, auf welche Leistung der Benutzer konkret zugreifen kann. Weitere 14 Prozent stützen sich in ihren Bewertungen sowohl auf zentrale und dezentrale Analysen, aber 17 Prozent sind völlig ohne regelmäßige Leistungsmessungen.



„Es ist erstaunlich, dass IT-Leistungen eingekauft werden, aber nur in Ausnahmefällen genau ermittelt wird, welche Leistungen auch tatsächlich bezogen werden“, beurteilt Servicetrace-Geschäftsführer Markus Duus die Ergebnisse. Er kritisiert, dass sich viele Unternehmen damit begnügen, zentrale Performance-Daten reportet zu bekommen, aber den teilweise großen Leistungsverlust zwischen Provider und eigenen Standorten unberücksichtigt lassen. „Letztlich wissen die Unternehmen dadurch gar nicht, welche Leistungen sie für Ihr Geld bekommen“, formuliert er das Problem auf den Punkt. „Denn wenn sich bei den Mitarbeitern die Anwendungen nur schleppend aufbauen oder zeitweilig gar nicht zur Verfügung stehen, hilft es ihnen nichts, wenn die Systeme des Dienstleisters mit einer hohen Performance glänzen“, urteilt Duus. „Dann entstehen negative Effekte für das Business, die im Extremfall sogar den wirtschaftlichen Vorteil der Auslagerung in Zweifel ziehen können.“

Der Servicetrace-Geschäftsführer wundert sich deshalb, dass die Unternehmen diesem Aspekt mehrheitlich so wenig Bedeutung beimessen, zumal Leistungsmessungen beispielsweise durch intelligente Client-Roboter weder technisch aufwändig noch kostenträchtig seien. „Zumindest bei den geschäftskritischen Anwendungen sollte Gewissheit herrschen, ob der Output an Leistung des Providers ausreicht.“Weitere Infos zu dieser Pressemeldung:

Themen in dieser Pressemitteilung:


Unternehmensinformation / Kurzprofil:

Über Servicetrace:
Servicetrace entwickelt ganzheitliche Monitoring-Lösungen zur Ermittlung der Leistungsfähigkeit zentraler Anwendungen. Die Plattform ServiceTracer stellt die entscheidungsrelevanten Informationen für das Management und andere Adressaten im Unternehmen in Form von Reports und Alarmen bereit. Die Implementierung und Administration der Architektur erzeugt nur einen geringen Aufwand. Sie ist zudem bedarfsgerecht skalierbar. Zu den Kunden von Servicetrace gehören Unternehmen wie Lufthansa AirPlus, Novartis Pharma, Sparkassen Informatik, T-Systems usw.



PresseKontakt / Agentur:

meetBIZ & Denkfabrik
Wilfried Heinrich
Pastoratstr. 6
50354 Hürth
Tel. 022 33 / 61 17 - 72
heinrich.denkfabrik(at)meetbiz.de
www.agentur-denkfabrik.de



drucken  als PDF  Client-Virtualisierung soll der IT-Konsolidierung helfen Verliert mein Softwareprodukt Marktanteile?
Bereitgestellt von Benutzer: Denkfabrik
Datum: 20.08.2008 - 13:32 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 56565
Anzahl Zeichen: 0

Kontakt-Informationen:
Stadt:

64287 Darmstadt


Telefon: +49 (0)6151 42 88 341

Kategorie:

Softwareindustrie


Meldungsart: Produktinformation
Versandart: Veröffentlichung

Diese Pressemitteilung wurde bisher 641 mal aufgerufen.


Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"Outsourcing-Kunden wissen nicht welche Leistung sie bekommen"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von

Servicetrace (Nachricht senden)

Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).

Berner Gruppe kontrolliert die CRM-Verfügbarkeit am Außendienst-Client ...
(Darmstadt, 30.09.2009) Um eine maximale Verfügbarkeit ihrer CRM-Anwendung „eMotion“ im Außendienst zu gewährleisten, setzt die Berner Grouppe erfolgreich den ServiceTracer-Client ein. Dieser End-to-End-Roboter des Softwarehauses Servicetrace für das Monitoring von Applikationen ermittelt du

Unbekannte Performance der SAP-Anwendungen am Client der User ...
(Darmstadt, 21.04.2009) Lediglich in jedem dritten Unternehmen mit SAP-Systemen beurteilen die Mitarbeiter die Verfügbarkeit und Geschwindigkeit der zentralen Anwendungen durchweg positiv. Wie begründet die Unzufriedenheit der Benutzer ist und welche Leistung bei ihnen tatsächlich ankommt, wissen

General-Dashboard alarmiert sofort über Probleme bei Service Levels ...
(Darmstadt, 10.03.2009) Das Softwarehaus Servicetrace hat zur komfortablen und wirkungsvollen Überwachung der Service Level-Vereinbarungen ein leicht einführbares Management-Dashboard entwickelt. Denn während die elementbezogene Überwachung von Hardware und Service-Diensten in Rechenzentren mitt


Weitere Mitteilungen von Servicetrace


Client-Virtualisierung soll der IT-Konsolidierung helfen ...
(Leverkusen, 20.08.2008) Für die meisten Unternehmen stellt die Client-Virtualisierung eine konsequente Fortsetzung der Strategien zur IT-Konsolidierung dar. Zu diesem Ergebnis kommt eine Erhebung des Beratungshauses centracon. Im Widerspruch dazu steht allerdings, dass solche Virtualisierungsproje

Juniper Networks auf der „IDC´s 7. Security Conference 2008“ in Zürich, Frankfurt und Wien ...
München, 19. August 2008 - Juniper Networks, führendes Unternehmen im Bereich der Hochleistungs-Netzwerke, nimmt an der Veranstaltung „IDC´s 7. Security Conference 2008“ am 28. August 2008 in Zürich, Schweiz, am 04. September 2008 in Frankfurt und am 10.-11. September in Wien, Österreich te

Welcome back! - Relaunch des mirabyte Partner-Programms für Reseller ...
"Unsere Partner sind trotz unserer Erfolge im Direktvertrieb nach wie vor ein ganz wichtiger Bestandteil unseres Vertriebskonzepts!" erklärt Joachim Schwieren, Geschäftsführer des Software-Herstellers mirabyte GmbH & Co. KG aus Hamm, "...daher haben wir unser Partner-Programm r

50 Jahre ALOS: Kölner Systemhaus feiert Jubiläum ...
Köln, 18.08.2008. Die ALOS GmbH hat einen Grund zum Feiern: das IT-Systemhaus besteht im September 2008 50 Jahre. Begonnen hat das Kölner Unternehmen 1958 mit dem Vertrieb von Reprografiegeräten, denen bald Mikrografie-Systeme sowie Verbrauchsmaterialien folgten. Sukzessive baute ALOS sein Leistu


 

Werbung



Sponsoren

foodir.org The food directory für Deutschland
News zu Snacks finden Sie auf Snackeo.
Informationen für Feinsnacker finden Sie hier.

Firmenverzeichniss

Firmen die firmenpresse für ihre Pressearbeit erfolgreich nutzen
1 2 3 4 5 6 7 8 9 A B C D E F G H I J K L M N O P Q R S T U V W X Y Z