Neue OZ: Kommentar zu Börse Frankfurt / New York
ID: 565954
Nun bleibt getrennt, was nicht zusammengehört: die Börsen in
Frankfurt und New York. Gemeinsam wollten sie den weltgrößten
Handelsplatz bilden. Doch die EU-Kartellwächter hatten gar keine
andere Wahl, als die Fusion zu verbieten. Denn das neue Unternehmen
wäre eine Nummer zu groß geworden, hätte zu einem folgenschweren
Monopol beim Börsenhandel mit europäischen Derivaten geführt.
Steigende Preise wären die Folge gewesen. So etwas kann kein
Wettbewerbshüter akzeptieren.
Das Veto aus Brüssel ist für die Börsen in Manhattan und
Mainhattan umso peinlicher, als es absehbar war. Da half auch kein
Hinweis darauf, dass die meisten Derivate gar nicht an den Börsen,
sondern bei sogenannten Tresengeschäften gehandelt werden. Denn
schließlich ist es Ziel der Finanzmarktregulierer in der EU, auch
diese Geschäfte in den Börsenhandel einzubeziehen, um Lehren aus der
verlustreichen Finanzkrise zu ziehen und mehr Transparenz zu
schaffen.
Grund zum Schwarzmalen gibt es vor diesem Hintergrund für die
Deutsche Börse AG nicht. Stattdessen sollte sie sich darauf
konzentrieren, sich vom neuen Kuchen ein möglichst großes Stück zu
sichern. Die Voraussetzungen dafür sind gut. Immerhin verfügen die
Frankfurter mit der Eurex über eine der größten Börsen für die
umsatzstarken Termingeschäfte. Dass ein derart attraktiver Partner
auf die Dauer alleine bleibt, ist kaum anzunehmen - auch wenn die
Brautschau bislang erfolglos war.
Pressekontakt:
Neue Osnabrücker Zeitung
Redaktion
Telefon: +49(0)541/310 207
Themen in dieser Pressemitteilung:
Unternehmensinformation / Kurzprofil:
Bereitgestellt von Benutzer: ots
Datum: 01.02.2012 - 22:00 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 565954
Anzahl Zeichen: 1773
Kontakt-Informationen:
Stadt:
Osnabrück
Kategorie:
Wirtschaft (allg.)
Diese Pressemitteilung wurde bisher 239 mal aufgerufen.
Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"Neue OZ: Kommentar zu Börse Frankfurt / New York"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von
Neue Osnabrücker Zeitung (Nachricht senden)
Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).
Nicholas Galitzine, Darsteller des Actionhelden He-Man, offenbart schmerzhafte Nachwirkungen seines Filmdrehs: "Ich bin ja gar nicht blond. Und mich derart oft zu blondieren, war hart. Gegen Ende der Dreharbeiten war mein Haar wie Stroh. Es brach einfach ab", sagte der 31-Jährige der &quo
Union drängt auf raschen Gesetzentwurf zur Abschaffung des Acht-Stunden-Tages / Tourismus-Koordinator Christoph Ploß (CDU): "Eine Verzögerung können wir uns nicht mehr leisten" ...
Angesichts von Verzögerungen bei der Umsetzung von Regierungsbeschlüssen fordert der Koordinator der Bundesregierung für maritime Wirtschaft und Tourismus, Christoph Ploß (CDU), eine sofortige Reform des Arbeitszeitgesetzes hin zu mehr Flexibilität für die Wirtschaft. "Die Reform des Arbe
Niedersachsens Kultusministerin Julia Willie Hamburg (Grüne) empfiehlt ihren neuen Religionsunterricht anderen Bundesländern zur Nachahmung ...
Vor der Einführung des deutschlandweit ersten Religionsunterrichts, der von der katholischen und den evangelischen Kirchen gemeinsam verantwortet wird, hat Niedersachsens Kultusministerin Julia Willie Hamburg (Grüne) eine Übernahme des Konzepts auch in anderen Bundesländern vorgeschlagen. "
Weitere Mitteilungen von Neue Osnabrücker Zeitung
F.A.Z. - Vorabmeldung der Frankfurter Allgemeinen Zeitung/Rhein-Main-Zeitung ...
F.A.Z. / F.A.Z. - Vorabmeldung der Frankfurter Allgemeinen Zeitung/Rhein-Main-Zeitung . Verarbeitet und übermittelt durch Thomson Reuters ONE. Für den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent verantwortlich. Der Betriebsrat der Deutschen Börse AG hat das Veto der EU-Kommission gegen die Fusion m
Börsen-Zeitung: Ausgeträumt, Kommentar zur untersagten Börsenfusion von Christopher Kalbhenn ...
Einer der bekanntesten griechischen Mythen ist der des Sisyphos, der dazu verdammt war, ewig einen Felsblock einen steilen Berg hinaufzurollen, der kurz vor Erreichen des Ziels entglitt und hinunterrollte, so dass der arme Held wieder von vorn beginnen musste. Seine Leiden dürften für Reto Fra
BERLINER MORGENPOST: Berlins neuer Flughafen bereits zum Abheben - Leitartikel ...
Fluglärm hin, Flugrouten her - Berlins neuer Flughafen Willy Brandt scheint zu halten, was seine Erbauer und Fürsprecher von ihm erwarten: In Deutschlands Hauptstadt wird die Tür in die weite Welt noch weiter aufgestoßen, der Airport BER zumindest für die großen heimischen Fluggesellschafte
WAZ: Das Recht entrümpeln. Kommentar von Sven Frohwein ...
Millionen Mieter blicken fragend nach Karlsruhe. Was hat der Bundesgerichtshof da eigentlich entschieden? Profitiere ich, oder werde ich da schlechter gestellt? Jein ist wohl die richtige Antwort. Wer nach einem milden Winter in eine neue Wohnung zog, profitierte nach dem jetzt für unrechtmäßi




