Bundes­regierung in­ten­si­viert huma­ni­täre Hilfe für die Sahel-Zone

Bundes­regierung in­ten­si­viert huma­ni­täre Hilfe für die Sahel-Zone

ID: 569023

Bundes­regierung in­ten­si­viert huma­ni­täre Hilfe für die Sahel-Zone



(pressrelations) - Für die Not­ver­sor­gung der von der Dürre in der Sahel-Zone be­trof­fenen Menschen stel­len das Aus­wär­tige Amt und das Bundes­minis­terium für wirt­schaft­liche Zu­sam­men­arbeit und Ent­wick­lung jetzt zwölf Mil­lionen Euro zur Ver­fügung. Ein Groß­teil der Mit­tel geht an das Welt­ernäh­rungs­pro­gramm für seine Nahrungs­mittel­not­hilfe in den Sahel-Staaten. Weitere Mit­tel sind für in der Region tätige deutsche Nicht­regie­rungs­orga­ni­sa­tionen und das Inter­natio­nale Komitee vom Roten Kreuz vorgesehen.

Der Bundesminister für wirt­schaft­liche Zu­sam­men­arbeit und Ent­wick­lung, Dirk Niebel erklärte heute: "Wir lassen die Menschen in ihrer Not nicht im Stich. Deutsch­land ist ein ver­läss­licher Part­ner in der inter­natio­nalen Krisen­hilfe. Wir haben uns bereits früh­zei­tig ver­pflich­tet und unter­stützen, wo es für die hun­gernden Menschen den größten Nutzen bringt. Ich war gerade in einer Hunger­region, und das Leid lässt niemanden kalt."

Der Beauftragte der Bundes­regierung für Huma­ni­täre Hilfe, Markus Löning, sagte heute: "Die vom Hunger in der Sahel-Zone be­trof­fenen Menschen brauchen unsere Unter­stüt­zung. Mit der jetzt be­schlos­senen Not­hilfe in Höhe von zwölf Mil­lionen möchten wir akute Ver­sor­gungs­eng­pässe schließen.

Wichtig ist aber auch die Stärkung der regio­nalen Selbst­hilfe­kräfte. Ich appel­liere daher an die Ver­ant­wort­lichen, grenz­über­schrei­tende Nahrungs­mittel­liefe­rungen zu be­schleu­nigen. Außer­dem bitte ich alle Menschen in Deutsch­land, für die Not­lei­denden zu spenden."

In der gesamten Sahel-Zone zeichnet sich seit einigen Wochen er­neut eine Nah­rungs­mittel­krise ab. Un­regel­mäßige Regen­fälle, Ernte­ver­luste sowie stei­gende Nah­rungs­mittel­preise schränken die Ver­füg­bar­keit von Nah­rungs­mitteln für große Be­völ­ke­rungs­teile zu­neh­mend ein. Das Amt für Huma­ni­täre Hilfe der EU (ECHO) schätzt die Zahl der Be­trof­fenen auf über elf Mil­lionen Menschen. Alle be­trof­fenen Staaten haben um inter­natio­nale Hilfe gebeten.



Vor dem Hinter­grund der an­ge­spannten Lage in der Sahel-Zone wird sich an diesem Frei­tag (10.02.) erst­mals die neu ein­ge­richtete "Sahel-Task-Force" der Bundes­regie­rung treffen. Neben der Ko­or­di­nie­rung huma­ni­tärer Unter­stützungs­maß­nahmen dient sie auch der ressort­über­grei­fenden Ab­stim­mung zu poli­tischen, sicher­heits­politischen und wirt­schaft­lichen Frage­stel­lungen für die Sahel-Region.

Spendeninformationen und eine Liste der Partner des Auswärtigen Amtes erhalten Sie hier
http://www.auswaertiges-amt.de/DE/Aussenpolitik/HumanitaereHilfe/KoA_node.html

Weitere Informationen über die humanitäre Hilfe finden Sie hier
http://www.diplo.de/humanitaerehilfe


Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung
Presse und Öffentlichkeitsarbeit
Stresemannstr. 94
D-10963 Berlin
Telefon: 030 / 1 85 35-0
Telefax: 030 / 1 85 35-25 95
E-Mail: presse-kontakt@bmz.bund.deUnternehmensinformation / Kurzprofil:
drucken  als PDF  Zahlungskartenkriminalität Allgemeinverbindlichkeit - Reform stößt auf Bedenken
Bereitgestellt von Benutzer: pressrelations
Datum: 07.02.2012 - 12:00 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 569023
Anzahl Zeichen: 3496

pressrelations.de – ihr Partner für die Veröffentlichung von Pressemitteilungen und Presseterminen, Medienbeobachtung und Medienresonanzanalysen


Diese Pressemitteilung wurde bisher 367 mal aufgerufen.


Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"Bundes­regierung in­ten­si­viert huma­ni­täre Hilfe für die Sahel-Zone"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von

Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) (Nachricht senden)

Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).

Textilbündnis zeigt Wirkung - Bundesminister Gerd Müller zu Besuch in Bangladesch ...
Kurz vor dem Jahrestag der Gründung des Textilbündnisses hat Minister Müller Bangladesch besucht, den weltweit zweitgrößten Exporteur von Textilien. Dort unternimmt das Entwicklungsministerium mit seinen Partnern zahlreiche Anstrengungen, um die Situation der Arbeiterinnen und Arbeiter in der

Zusätzliche deutsche Hilfe für das Welternährungsprogramm im Jemen ...
Minister Müller: Wir dürfen die Menschen im Jemen nicht vergessen! Bürgerkriegsflüchtlinge in einem Lager im Jemen Deutschland stockt seine Unterstützung für die notleidende Bevölkerung im Jemen deutlich auf. Angesichts der Notlage steuert das Bundesentwicklungsministerium seine Mittel

Entwicklungsfinanzierung - Start der 'Addis Tax Initiative': Nachhaltige Entwicklung finanzieren - Eigenbeiträge stärken ...
Mitarbeiterin im Finanzministerium in Accra, Ghana Am Rande der UN-Konferenz zur Entwicklungsfinanzierung in Addis Abeba hat BMZ-Staatssekretär Dr. Friedrich Kitschelt als Vertreter Deutschlands heute gemeinsam mit den internationalen Partnern die "Addis Tax Initiative" gestartet. Zi


Weitere Mitteilungen von Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ)


Remmel: Pilotprojekt zur Stärkung der regionalen Vermarktung von Ökoprodukten in NRW gestartet. ...
end zu mehr "Bio" ist bei Verbraucherinnen und Verbrauchern in NRW ungebrochen. Zugleich wächst der Wunsch möglichst regionale Produkte einkaufen zu können. "Doch mitunter ist es schwierig, diese Verbraucherwünsche gleichzeitig zu verwirklichen", so Landwirtschaftsminister Jo

Motto des Weltkindertags 2012: 'Kinder brauchen Zeit!' ...
und Deutsches Kinderhilfswerk geben Motto zum Weltkindertag 2012 bekannt Köln/Berlin, 07. Februar 2012. "Kinder brauchen Zeit!" ? so lautet das diesjährige Motto von UNICEF und dem Deutschen Kinderhilfswerk zum Weltkindertag am 20. September. Damit möchten die Kinderrechtsorganisatio

Alle Sanktionen bei Hartz IV streichen ...
Nach dem Bekanntwerden der gestiegenen Zahl von Sanktionen gegen Menschen im Hartz-IV-Bezug fordert Werner Schulten, Mitglied im Parteivorstand der LINKEN und Sprecher der Bundesarbeitsgemeinschaft Hartz IV der Partei, eine sofortige Streichung aller Sanktionen im Hartz-IV-System und eine Ersetzung

34,5 Jahre dauert im Schnitt ein Arbeitsleben in der Europäischen Union ...
WIESBADEN - In den 27 Mitgliedsstaaten der Europäischen Union (EU) dauert ein Arbeitsleben im Durchschnitt 34,5 Jahre. Dies teilt das Statistische Bundesamt (Destatis) auf der Basis des sogenannten Duration of Working Life Indicator (DWL) mit, der jährlich von Eurostat anhand von Bevölkerungs- un

Allgemeinverbindlichkeit - Reform stößt auf Bedenken ...
Bisher darf ein Tarifvertrag nur dann für allgemein verbindlich erklärt werden, wenn mindestens 50 Prozent der hiervon betroffenen Arbeitnehmer in Unternehmen arbeiten, die den Tarifvertrag anwenden. Da die Tarifbindung oftmals aber nicht mehr die 50-Prozent-Grenze überschreitet, ist das Instrume


 

Werbung



Sponsoren

foodir.org The food directory für Deutschland
News zu Snacks finden Sie auf Snackeo.
Informationen für Feinsnacker finden Sie hier.

Firmenverzeichniss

Firmen die firmenpresse für ihre Pressearbeit erfolgreich nutzen
1 2 3 4 5 6 7 8 9 A B C D E F G H I J K L M N O P Q R S T U V W X Y Z