Bauern sehen strenge Fröste mit Sorgen

Bauern sehen strenge Fröste mit Sorgen

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Bauern sehen strenge Fröste mit Sorgen



(pressrelations) - ebensmittelversorgung der Verbraucher bereitet aber keine Probleme

Der anhaltende strenge Frost macht den Bauern in Deutschland zunehmend Sorge. Steigende Energiekosten, eingefrorene Wasserleitungen in den Ställen, die besonders die Tierhalter in Atem halten, und Befürchtungen über Frostschäden bei Ackerkulturen verschlechtern derzeit die Arbeiten auf den Bauernhöfen. Trotz der zahlreichen Probleme mit dem harten Winter wird die gute Versorgung mit Nahrungsmitteln aber durch die Bauern aufrecht erhalten. Alle Nahrungsmittel werden die Verbraucher ohne Einschränkung weiter erreichen. Zu dieser Einschätzung kommt der Deutsche Bauernverband (DBV).

Zwar seien viele Maschinen bei den Frost-Temperaturen nur eingeschränkt nutzbar, was vielfach zu Verzögerungen bei Stallarbeiten führe. Doch für die Nutztiere selbst entstünden durch die Kälte keine Probleme. Im Gegenteil, Kühe fühlen sich bei niedrigen Temperaturen sogar wohler als in der Wärme. Auch für Rinder und Pferde sowie Schafe und Ziegen sind die aktuellen Minus-Temperaturen kein Problem, soweit diese Tiere im Stall und keiner Zugluft ausgesetzt sind, betonte der DBV. In der Schweine- und Geflügelhaltung seien Klima- und Heizungsanlagen der Stand der Technik. Zu Verzögerungen könnte es in den nächsten Tagen hier und da beim Verkauf von Schlachtschweinen kommen, da die Tiere wegen der Kälte nur eingeschränkt ausgestallt und transportiert werden können. Dies könnte Preissteigerungen zur Folge haben.

Über die Auswirkungen der niedrigen Temperaturen auf die Feldbestände lassen sich zum gegenwärtigen Zeitpunkt noch wenig tragfähige Aussagen treffen. Grundsätzlich bereiten die Fröste den Wintersaaten auf den Äckern wenig Probleme. Grund zur Sorge bestehe wegen der vielfach zu dünnen Schneedecke auf den Feldern. Denn Schnee schützt nicht nur die Pflanzen vor Frostschäden, sondern sorgt auch für die nötige Feuchtigkeit. Ob die Ackerkulturen erfroren seien, lässt sich erst nach der Frostperiode, zu Beginn des Pflanzenwachstums feststellen. Folgen der derzeitigen Frostzeit für die Ernte könnten deshalb nicht abgeschätzt werden, da Ackerkulturen, insbesondere Winterraps, die Fähigkeit besitzen, sich nach schwierigen Vegetationsphasen zu regenerieren.



Kaum Probleme mit den Frösten haben bislang die Gemüsebauern. Die modernen Gewächshäuser seien für tiefe Temperaturen ausgelegt und erlaubten fast überall eine Gemüseerzeugung ohne Unterbrechung, betont der DBV. Allerdings stiegen die Heizkosten und damit die Produktionskosten überproportional an.


Autor: Deutscher Bauernverband
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Datum: 07.02.2012 - 12:30 Uhr
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