Schwesig: Schröder muss Kürzungen beim Elterngeld verhindern
ID: 570335
Schwesig: Schröder muss Kürzungen beim Elterngeld verhindern
Zu den aktuellen Meldungen über mögliche Kürzungen beim Elterngeld, um das Betreuungsgeld zu finanzieren, erklärt die stellvertretende SPD-Vorsitzende und Ministerin für Arbeit, Gleichstellung und Soziales des Landes Mecklenburg-Vorpommern Manuela Schwesig:
Die neu entfachte Finanzierungsdebatte zeigt, dass das familienpolitisch völlig irrsinnige Betreuungsgeld finanziell noch gar nicht abgesichert ist. Es besteht die reale Gefahr, dass die Bundesregierung das Betreuungsgeld auf Kosten des Elterngeldes einführt. Das ist die familienpolitische Rolle rückwärts. Das Elterngeld hat sich bewährt - es wäre ein Skandal, wenn die Bundesregierung es nun für die rückwärtsgewandte Fernhalteprämie der CSU opfert.
Die Koalition würde damit ein weiteres Versprechen brechen. Sie hatte eine Weiterentwicklung des Elterngeldes angekündigt. Doch das Gegenteil passiert. Schon 2010 hatte Bundesfamilienministerin Schröder das Elterngeld dem Sparhammer geopfert. Nun droht der zweite Streich. Das bewährte Elterngeld wird zur finanziellen Milchkuh dieser Bundesregierung.
Ich fordere Frau Schröder auf, sich für das Elterngeld stark zu machen und weitere Kürzungen zu verhindern. Wenn sie ihren Job ernst nähme, würde sie sich gegen diese schädliche Fernhalteprämie stemmen. Was Familien heutzutage brauchen, sind mehr Investitionen in eine gute Bildungs- und Betreuungsinfrastruktur. Das Betreuungsgeld hält Kinder von Bildung fern. Und es setzt die absolut falschen Anreize für Frauen, nicht früh wieder in ihren Beruf zurückzukehren. Das ist unverantwortliche Politik gegen Familien.
Sozialdemokratische Partei Deutschlands Parteivorstand Wilhelmstraße 141, 10963 Berlin Telefon (030) 25991-300, FAX (030) 25991-507
Herausgeberin: Andrea Nahles
Redaktion: Tobias Dünow
e-mail: pressestelle@spd.de
http://www.spd.de
http://www.meinespd.net/
Bereitgestellt von Benutzer: pressrelations
Datum: 08.02.2012 - 16:30 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 570335
Anzahl Zeichen: 2237
pressrelations.de – ihr Partner für die Veröffentlichung von Pressemitteilungen und Presseterminen, Medienbeobachtung und Medienresonanzanalysen
Diese Pressemitteilung wurde bisher 368 mal aufgerufen.
Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"Schwesig: Schröder muss Kürzungen beim Elterngeld verhindern"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von
SPD (Nachricht senden)
Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).
Der Bundesvorsitzende der Arbeitsgemeinschaft der Lesben und Schwule in der SPD (Schwusos) Ansgar Dittmar und die Fachsprecherin im Bundesvorstand der Schwusos für den Bereich "Homophobie und Sport" Martina Wilczynski erklären zur "Berliner Erklärung" gegen Homophobie: Ei
Scheytt und Krajewski: Bundesregierung gefährdet Kultur in Deutschland durch das Freihandelsabkommen mit den USA ...
In der folgenden gemeinsamen Erklärung von Oliver Scheytt und Christiane Krajewski, Mitglieder im Kompetenzteam von Peer Steinbrück, fordern sie, den Kulturbereich bei den Verhandlungen zum Freihandelsabkommen mit den USA auszuklammern und etwa die grenzüberschreitende Buchpreisbindung zu erhal
Matthias Machnig: Untätigkeit der Bundesregierung führt zu Desaster mit Ansage ...
Zu heutigen Medienberichten, denen zufolge die großen Energieversorger in Deutschland planen, möglicherweise bis zu einem Fünftel ihrer konventionellen Kraftwerkskapazitäten vom Netz zu nehmen, erklärt Matthias Machnig, für Energie und Umwelt zuständiges Mitglied im SPD-Kompetenzteam: Fo
Weitere Mitteilungen von SPD
SCHULZ / BLUMENTHAL / HÖFERLIN: Neuer Ausschuss: Dauerhaftes Zuhause für Netzpolitik im Bundestag ...
BERLIN. Zu den Äußerungen der CDU/CSU-Fraktion zum Ausschuss "Internet und digitale Gesellschaft" erklären die Abgeordneten der FDP-Bundestagsfraktion Jimmy SCHULZ, Sebastian BLUMENTHAL sowie Manuel HÖFERLIN: Der Internetexperte und Obmann der FDP in der Enquetekommission Internet
Ägypten: Präsidentschaftswahl startet Anfang Juni 2012 ...
Als Voraussetzung für eine Präsidentschaft-Kanditatur habe die Wahlkommission vorgeschlagen, dass jeder Bewerber mindesten 30.000 Unterschriften von Unterstützern nachweisen muss oder mindestens 30 Abgeordnete des Ägyptischen Parlaments hinter der Kandidatur stehen, so das Blatt. Die große
VAN ESSEN: Joachim Spatz europapolitischer Sprecher ...
BERLIN. Der Erste Parlamentarische Geschäftsführer der FDP-Bundestagsfraktion Jörg VAN ESSEN teilt mit: Die FDP-Bundestagsfraktion hat den Europapolitiker Joachim Spatz als neuen europapolitischen Sprecher benannt. Er tritt damit die Nachfolge von Michael Link an, der zum Staatsminister im A
Subsidiaritätsrüge zu europäischen Betriebsbeschränkungen auf Flughäfen ...
Die Europakammer des Bundesrates hat Subsidiaritätsrüge zu einem Vorschlag der Europäischen Kommission erhoben, dessen Ziel die europaweit einheitliche Anwendung lärmbedingter Betriebsbeschränkungen auf Flughäfen der Union ist. Der Vorschlag räumt der Kommission ein bisher nicht vorhande




