Energiewende in Uganda / Erster Strom aus Bujagali - einem afrikanischen Wasserkraftwerk mit Modellcharakter / KfW Entwicklungsbank und DEG mit 45 Mio. USD am Bau beteiligt
ID: 570730
entwickelte Wasserkraftwerk Subsahara-Afrikas ans Netz. Das Kraftwerk
wird mit seiner installierten Leistung von 250 MW die verfügbare
Stromerzeugungskapazität Ugandas um mehr als 50 % erweitern und damit
die Energieversorgung von Wirtschaft und Bevölkerung verbessern. In
einem ersten Schritt geht Turbine 1 an den Start. Die Inbetriebnahme
des gesamten Kraftwerks (fünf Turbinen) ist für Mitte 2012 geplant.
Das Projekt wird im Rahmen einer öffentlich-privaten Partnerschaft
(PPP) des ugandischen Staats und privaten Finanzierern realisiert.
Letztere bilden ein Konsortium, zu dem unter anderem die Aga Khan
Gruppe sowie Sithe Global Power (ein US-amerikanischer
Kraftwerksentwickler) gehören. Die KfW Entwicklungsbank und die
ebenfalls zur KfW Bankengruppe gehörende DEG - Deutsche Investitions-
und Entwicklungsgesellschaft mbh haben mit 45 Mio. USD zur
Finanzierung des Wasserkraftwerks Bujagali beigetragen.
"Der Startschuss für das Wasserkraftwerk Bujagali bedeutet die
Einleitung der Energiewende in Uganda. Die Bereitstellung von
kostengünstigem und umweltfreundlichem Strom ist ein wichtiger
Beitrag zur Lösung der aktuellen Energiekrise in Uganda und führt zu
einer substanziellen Steigerung der Energieerzeugung durch die
klimafreundliche Wasserkraft", sagte Dr. Norbert Kloppenburg,
Mitglied des Vorstands der KfW Bankengruppe.
Das Wasserkraftwerk hat in zweierlei Hinsicht Modellcharakter: Es
konnten Privatinvestoren für ein Hochrisikoland gewonnen werden.
Darüber hinaus ist es durch begleitende Umwelt- und Sozialmaßnahmen
gelungen zu zeigen, wie der Bau von Wasserkraftwerken für die
Menschen und die Umwelt verträglich gestaltet werden kann.
Die Gesamtkosten des Projekts belaufen sich auf rund 870 USD.
Weitere Finanziers sind unter anderen IFC, FMO, die EIB, Fortis und
Absa Capital. Der Anschluss des Wasserkraftwerks kommt in einem Land
mit einem sehr geringen Elektrifizierungsgrad wie Uganda einem
Quantensprung gleich. Darüber hinaus verringern sich durch den Bau
des Wasserkraftwerks Treibhausgas- und Schadstoffemissionen erheblich
(rund 900.000 Tonnen CO2-Einsparung pro Jahr), denn die mit Öl und
Diesel betriebenen Notstromaggregate, die aufgrund der
Versorgungskrise in den letzten Jahren mobilisiert wurden, deckten
bis jetzt rund 40% der Stromerzeugung.
Weiter wird das Kraftwerk den ugandischen Staatshaushalt nach
Inbetriebnahme um die hohen Kosten des Notstroms sowie durch eine
Absenkung des durchschnittlichen Stromerzeugungspreises von 15 auf
künftig rund 10-11 USD Cent stark entlasten und für alle Endkunden
langfristig stabile Stromtarife bringen.
Pressekontakt:
KfW, Palmengartenstraße 5-9, 60325 Frankfurt
Kommunikation (KOM)
Tel. 069 7431-4400, Fax: 069 7431-3266,
E-Mail: presse@kfw.de, Internet: www.kfw.de/newsroom
Fragen von Journalisten beantwortet:
Dr. Charis Pöthig, Telefon: 069 7431 4683, E-Mail:
charis.poethig@kfw.de.
Themen in dieser Pressemitteilung:
Unternehmensinformation / Kurzprofil:
Bereitgestellt von Benutzer: ots
Datum: 09.02.2012 - 10:00 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 570730
Anzahl Zeichen: 3334
Kontakt-Informationen:
Stadt:
Frankfurt
Kategorie:
Finanzdienstleistung
Diese Pressemitteilung wurde bisher 151 mal aufgerufen.
Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"Energiewende in Uganda / Erster Strom aus Bujagali - einem afrikanischen Wasserkraftwerk mit Modellcharakter / KfW Entwicklungsbank und DEG mit 45 Mio. USD am Bau beteiligt"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von
KfW (Nachricht senden)
Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).
- Teilnahme für junge Unternehmen und Start-ups ab Gründungsjahr 2021, auch für Unternehmensnachfolgen - Insgesamt 35.000 Euro Preisgeld - Preisverleihung am 4. November 2026 in Berlin Noch bis zum 1. Juli 2026 können sich Gründerinnen und Gründer für den diesjährigen KfW Award Grün
KfW Research: Finanzausblick der Kommunen pessimistisch - Sondervermögen mildert Investitionslücken ...
- 69 Prozent der Kommunen nennen eigene wirtschaftliche Situation ausreichend oder mangelhaft - Gut ein Fünftel der Kommunen nutzt das Sondervermögen für Infrastruktur und Klimaneutralität bereits in diesem Jahr - Mittel werden prioritär für Schulen und Straßen ausgegeben Die finanzielle La
KfW Research revidiert Wachstumsprognose für Deutschland erneut leicht nach unten ...
- Ökonomen der KfW erwarten für 2026 einen Anstieg des Bruttoinlandsprodukts um 0,7 Prozent - Fiskalpaket der Bundesregierung dürfte im laufenden Jahr und vor allem 2027 für positiven Impuls sorgen - Inflationsprognose für dieses Jahr bei 3,1 Prozent Die deutsche Wirtschaft ist mit einem Wach
Weitere Mitteilungen von KfW
Rente berechnen noch leichter / Neuer DIA-Rentenschätzer 3.0 online ...
Das Deutsche Institut für Altersvorsorge hat seinen mehrfach ausgezeichneten Rentenschätzer gründlich renoviert. Seit Neuestem steht das neutrale, produktunabhängige Rechentool für die private Vorsorgeplanung in einer noch benutzerfreundlicheren Version online. Nach wie vor errechnet der DI
Goldman-Sachs-Portfolio-Managerin Kathryn Koch: Anleger bewerten Emerging Markets als riskanter, als sie tatsächlich sind ...
Langfristige Investments werden sich auszahlen / Wirtschaftswachstum der BRIC-Staaten wird künftig auch zu Gewinnen am Aktienmarkt führen / Kombination aus Wachstum und günstigen Bewertungen macht Einstieg für Anleger attraktiv / Chinesischer Markt in diesem Jahr besonders interessant Frank
LBS-Finanzierungsgeschäft im Aufwind / Kapitalauszahlungen 2011 um 11,3 Prozent gewachsen - Auch Bausparneugeschäft ausgeweitet - Vertragsbestand über 270 Milliarden Euro ...
Die Wiederbelebung des Wohnungsbaus ist von der Gruppe der zehn Landesbausparkassen (LBS) im Jahr 2011 kräftig unterstützt worden. Über 9,5 Milliarden Euro an Kapitalauszahlungen bedeuten ein Plus von 11,3 Prozent gegenüber dem Vorjahr. "Die Immobilie gilt gerade in der heutigen Zeit al
Götzl begrüßt Initiative des bayerischen Wirtschaftsministers Zeil / Basel III: Erleichterungen für Mittelstandskredite dringend notwendig ...
Basel III muss mittelstandsfreundlicher werden. Deshalb fordert Stephan Götzl, Präsident des Genossenschaftsverbands Bayern, Korrekturen bei der Eigenkapitalunterlegung von Krediten an mittelständische Unternehmen und Privatkunden ein. "Die deutsche Politik darf nicht untätig zusehen, w




