Klopp warnt vor 'unfassbar starkem Gegner'
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Klopp warnt vor "unfassbar starkem Gegner"
Die beiden vielleicht spielstärksten Teams der Liga stehen sich am 21. Spieltag direkt gegenüber. Jürgen Klopp spricht im Vorfeld von einem "unfassbar starken Gegner" und warnt: "Wir treffen auf eine richtig gute Fußballmannschaft." Eine Elf, der mit Barnetta, Sam und Derdiyok zwar drei Wirbler fehlen und mit dem gesperrten Kadlec ein wichtiges Glied der Viererkette, die aber mit Rückkehrer Renato Augusto und Neuverpflichtung Corluka weitere Qualität hinzugewonnen hat. Ein Gegner, der sowohl spielerisch als auch taktisch schwer auszurechnen sein wird.
"Wir wissen einiges, aber wir wissen nicht alles", sagte Jürgen Klopp. Ob 4-2-3-1 oder - wie zuletzt - 4-4-2 mit einer Raute im Mittelfeld oder in einer 4-1-4-1-Grundordnung, dem Erfolgssystem von Bayer-Trainer Robin Dutt zu Freiburger Zeiten - alles scheint möglich beim Tabellensechsten, der auswärts (16) einen Punkt mehr gesammelt hat als im eigenen Stadion (15).
"Auf unterschiedliche Dinge" wird der Trainer seine Mannschaft daher vorbereiten, um die Stärken des Kontrahenten möglichst nicht zum Tragen kommen zu lassen und die eigenen durchsetzen zu können. Bis auf das Trio Kuba (Adduktoren), Großkreutz (Rücken) und Gündogan (klagte aufgrund neuer Einlagen über Probleme), das heute mit dem Training aussetzen wird, haben alle anderen den Ausflug nach Kiel unbeschadet überstanden, "und das bleibt auch hoffentlich so bis Samstag", so Klopp, der "auch heute eine erweiterte Regenerationseinheit" ansetzte.
Doch nicht nur Borussia Dortmund muss sich auf einen ebenso starken wie unberechenbaren Gegner einstellen, auch Robin Dutt wird bis kurz vor dem Anpfiff rätseln, wer aufläuft in der BVB-Offensive. Denn hier hat Jürgen Klopp große Auswahl. Ivan Perisic empfahl sich in Kiel mit zwei Vorlagen und einem Treffer für weitere Einsätze, "aber Kevin ist auch gut drauf", sagt der Trainer über den form- und laufstarken Großkreutz: "Eine schwere Entscheidung, aber auch eine, bei der ich nichts falsch machen kann."
Boris Rupert
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Datum: 10.02.2012 - 18:15 Uhr
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