Interview mit "story"-Autorin Eva Müller: Eineinhalb Jahre mit Adolf Sauerland

Interview mit "story"-Autorin Eva Müller: Eineinhalb Jahre mit Adolf Sauerland

ID: 573421

WDR-Autorin Eva Müller begleitet seit eineinhalb Jahren den seit der Loveparade-Katastrophe hochumstrittenen OB Adolf Sauerland für "die story". WDR.de sprach mit ihr wenige Tage vor der Entscheidung in Duisburg.

WDR.de: Frau Müller, seit der Loveparade meidet Adolf Sauerland den Kontakt zur Öffentlichkeit und zur Presse. Wie haben Sie sein Vertrauen gewonnen?

Eva Müller: Wir hatten schon einige Wochen nach der Loveparade Kontakt zu Sauerland aufgenommen. Ich denke, die zahlreichen Gespräche, die wir vor dem Beginn der Dreharbeiten miteinander geführt haben, haben sehr geholfen. Er hat sich dann mehrere Monate lang überlegt, ob er wirklich teilnehmen will.

WDR.de: Was verspricht er sich davon?

Müller: Eine ausgewogene Berichterstattung, nehme ich an. Und das wäre in dieser für ihn sehr zugespitzten Situation schon viel.

WDR.de: Konnten Sie bei ihm in dieser Zeit eine Entwicklung beobachten? Menschlich oder als Politiker?

Müller: Wir konnten auf jeden Fall viele verschiedene Stimmungen beobachten. Es gibt Tage, an denen er morgens auf Veranstaltungen ganz viel Freundlichkeit erfährt und abends wieder ausgebuht wird: Hoch, tief, hoch, tief - und so weiter. Es ist schon erstaunlich, wie er das über eine so lange Zeit durchgehalten hat. Der Film versucht Situationen zu zeigen, die vielleicht ein bisschen erklären, was ihn in dieser Zeit umgetrieben hat. Die Zuschauer sollen sich selbst ein Bild machen, wir enthalten uns aller Bewertungen. Denn wir haben in dieser langen Zeit sehr viel Material gesammelt, sehr viele Situationen, die einfach für sich sprechen.



Mehr Infos: http://www.davidsurmann.eu/news/interview-mit-story-autorin-eva-muller-eineinhalb-jahre-mit-adolf-sauerland-/




(firmenpresse) - WDR-Autorin Eva Müller begleitet seit eineinhalb Jahren den seit der Loveparade-Katastrophe hochumstrittenen OB Adolf Sauerland für "die story". WDR.de sprach mit ihr wenige Tage vor der Entscheidung in Duisburg.

WDR.de: Frau Müller, seit der Loveparade meidet Adolf Sauerland den Kontakt zur Öffentlichkeit und zur Presse. Wie haben Sie sein Vertrauen gewonnen?

Eva Müller: Wir hatten schon einige Wochen nach der Loveparade Kontakt zu Sauerland aufgenommen. Ich denke, die zahlreichen Gespräche, die wir vor dem Beginn der Dreharbeiten miteinander geführt haben, haben sehr geholfen. Er hat sich dann mehrere Monate lang überlegt, ob er wirklich teilnehmen will.

WDR.de: Was verspricht er sich davon?

Müller: Eine ausgewogene Berichterstattung, nehme ich an. Und das wäre in dieser für ihn sehr zugespitzten Situation schon viel.

WDR.de: Konnten Sie bei ihm in dieser Zeit eine Entwicklung beobachten? Menschlich oder als Politiker?

Müller: Wir konnten auf jeden Fall viele verschiedene Stimmungen beobachten. Es gibt Tage, an denen er morgens auf Veranstaltungen ganz viel Freundlichkeit erfährt und abends wieder ausgebuht wird: Hoch, tief, hoch, tief - und so weiter. Es ist schon erstaunlich, wie er das über eine so lange Zeit durchgehalten hat. Der Film versucht Situationen zu zeigen, die vielleicht ein bisschen erklären, was ihn in dieser Zeit umgetrieben hat. Die Zuschauer sollen sich selbst ein Bild machen, wir enthalten uns aller Bewertungen. Denn wir haben in dieser langen Zeit sehr viel Material gesammelt, sehr viele Situationen, die einfach für sich sprechen.



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drucken  als PDF  Schwäbische Zeitung: Angst vor dem Fass ohne Boden - Leitartikel Rheinische Post: Schäuble erwägt Kürzung des Bundeszuschusses an die Krankenkassen
Bereitgestellt von Benutzer: David Surmann
Datum: 13.02.2012 - 23:01 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 573421
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Politik & Gesellschaft


Meldungsart: Erfolgsprojekt
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Freigabedatum: 13.02.2012

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