Neue OZ: Kommentar zu Gesundheit /Ärzte
ID: 576286
Jeder Todesfall ist einer zu viel, ebenso jede schwere Verletzung
eines Patienten aufgrund eines ärztlichen Behandlungsfehlers. Die
Sicherheitskultur in den Krankenhäusern stetig zu verfeinern bleibt
daher eine der wichtigsten Daueraufgaben für das deutsche
Gesundheitssystem.
In jüngster Zeit ist schon viel passiert. In den Kliniken
beschäftigen sich Ärzte, Pfleger und andere Fachleute systematisch
damit, Abläufe zu verbessern und Fehler zu vermeiden. Es wäre daher
falsch, Mediziner unter Generalverdacht der Pfuscharbeit zu stellen.
Auch das Aktionsbündnis Patientensicherheit warnt zu Recht vor einer
Skandalisierung. Dennoch: Nach der offiziellen Statistik sind die
Todeszahlen gestiegen. Grund zur erhöhten Angst vor einem
lebensgefährlichen Risiko besteht aber nicht. Im Gegenteil: Experten
gehen sogar von einer wachsenden Sicherheit in Kliniken aus.
Vielmehr lohnt es sich, die offiziellen Zahlen des Statistischen
Bundesamtes zu den gemeldeten Todesursachen genau anzusehen und
sorgfältig nach dem Hintergrund für den Anstieg zu fragen. So gibt es
mehr kompliziertere Operationen. Und die Zunahme der Todesfälle liegt
in der gewandelten Einstellung begründet. Patienten und Angehörige
sind mündiger und kritischer geworden: Diagnose- und
Behandlungsfehler nehmen sie nicht ungefragt hin. Sie beschweren sich
eher als früher, wenn etwas schiefläuft. Das alles erklärt, warum es
zur Alarmstimmung keinen Anlass gibt.
Pressekontakt:
Neue Osnabrücker Zeitung
Redaktion
Telefon: +49(0)541/310 207
Themen in dieser Pressemitteilung:
Unternehmensinformation / Kurzprofil:
Bereitgestellt von Benutzer: ots
Datum: 16.02.2012 - 22:00 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 576286
Anzahl Zeichen: 1776
Kontakt-Informationen:
Stadt:
Osnabrück
Kategorie:
Wahlen
Diese Pressemitteilung wurde bisher 423 mal aufgerufen.
Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"Neue OZ: Kommentar zu Gesundheit /Ärzte"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von
Neue Osnabrücker Zeitung (Nachricht senden)
Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).
Osnabrück. Der Krankenkassen-Spitzenverband GKV hat vor einem Aufweichen der Gesundheitsreform gewarnt, die am Freitag vom Bundestag beschlossen werden soll. "In den ersten Monaten des Jahres sind die Ausgaben der Krankenkassen doppelt so schnell gestiegen wir die Einnahmen. Wenn nicht schnell
Möglicher Kurswechsel bei Grünen: Brantner schwört Mitglieder auf "schwierige Kompromisse" ein / Regierungsverantwortung pragmatisch nutzen, "urgrüne Politik" von Özdemir als ...
Osnabrück. Im Richtungsstreit der Grünen hat Parteichefin Franziska Brantner einen pragmatischen Kurs angemahnt und die Parteibasis auf schmerzhafte Zugeständnisse im Falle einer künftigen Regierungsbeteiligung eingeschworen. Im Gespräch mit der "Neuen Osnabrücker Zeitung" (noz) sagt
"Werden überrollt": Grünen-Chefin warnt CDU vor Koalition mit AfD im Osten / Vor Ostdeutschland-Wahlen: Brantner befürchtet Parallelen zur Machtübernahme der Nazis, sie fordert Erhalt de ...
Osnabrück. Vor den Landtagswahlen in Sachsen-Anhalt und Mecklenburg-Vorpommern warnt Grünen-Chefin Franziska Brantner die CDU vor einer Koalition mit der AfD und zieht Parallelen zur Machtergreifung der Nationalsozialisten 1933. "Das Experiment, dass eine Partei der Mitte Faschisten zur Macht
Weitere Mitteilungen von Neue Osnabrücker Zeitung
Neue OZ: Kommentar zu Bundeswehr / Veteranen / de Maiziere ...
Mehr Anerkennung verdient Andere Länder, andere Helden. Wie unterschiedlich das Ansehen der Soldaten sein kann, erfährt Verteidigungsminister de Maizière in den USA. Die Armee wird dort geachtet, nicht missachtet. Veteranen gelten als Vorbilder. Dagegen schlägt deutschen Heimkehrern aus de
Neue OZ: Kommentar zu Energie / Strom ...
Zu wenig vernetzt Extremsituationen in den Stromnetzen seien gerade noch beherrschbar: So lautete das Fazit einer Studie der Bundesnetzagentur, die im August mit dem Hinweis schloss, dass die Lage nach dem Winter neu bewertet werden müsse. Inzwischen sind alle Beobachter des Strommarktes in
Neue OZ: Kommentar zu Tarife / Arbeitgeber ...
Grenze überschritten Das hat gesessen. Dieter Hundt wirft Bundesarbeitsministerin Ursula von der Leyen unqualifizierte Äußerungen vor, weil sie für deutliche Lohnsteigerungen plädiert. So brüsk hat schon lange kein Arbeitgeberpräsident mehr öffentlich über ein Mitglied der Bundesreg
Neue OZ: Kommentar zu Bundespräsident / Wulff ...
Richtige Entscheidung Die Affäre um Bundespräsident Wulff hat eine neue Dimension erreicht. Das erste Mal in der Geschichte muss der Bundestag entscheiden, ob die Immunität des Staatsoberhauptes aufgehoben wird, weil die Staatsanwaltschaft ihn der Vorteilsannahme und Vorteilsgewährung ve




