ots.Audio: Küchenkeime: Die unsichtbaren Krankmacher
ID: 578799
Lebensmittelskandale, wie aktuell im Süden Deutschlands, gehen
immer wieder durch die Presse. Da ist mal von ekligem Gammelfleisch
die Rede oder von Mäusekot im Brot, und wir Verbraucher sind da
ziemlich machtlos, denn wir haben auf die Sauberkeit der Betriebe
keinen Einfluss. Aber auch bei uns zu Hause lauern die Gefahren von
unsichtbaren Krankmachern, und das meist, weil wir das eine oder
andere über Hygiene- Maßnahmen nicht wissen. Darum haben wir uns an
den TÜV SÜD Experten Dr. Andreas Daxenberger gewandt und ihn gefragt,
wie man sich in der eigenen Küche vor den fatalen Keimen schützen
kann:
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Keine Spüllappen, Schwämme, Bürsten etc., Reinigungsutensilien
einfach in der Küche liegen lassen, denn da ist dann Feuchtigkeit,
und die sind ja dann auch nach Gebrauch verschmutzt, das sind beste
Bedingungen zum Wachstum von Bakterien, auch von krankmachenden
Bakterien. Insofern immer dafür sorgen, dass Lappen, Spülschwämme
etc. regelmäßig gewechselt werden.
Und damit schädliche Keime keine Chance haben, sollte man stets
auch getrennte Tücher fürs Abtrocknen der Hände und zum Nachtrocknen
des Geschirrs verwenden. Aber Küchenhygiene beinhaltet noch mehr:
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Die Arbeitsflächen optisch sauber halten. Und gerade dann, wenn
tierische Lebensmittel verarbeitet worden sind, nach der Verarbeitung
sofort mit heißem Wasser und Haushaltsküchenreiniger spülen. Das
tötet schon die allermeisten Bakterien ab.
Und natürlich immer die Hände waschen, bevor man mit den
Lebensmitteln in Berührung kommt. Nachdem man alle Maßnahmen
getroffen hat, muss man natürlich noch wissen, auf welche
Nahrungsmittel man besonders achten muss:
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Empfindlich für krankmachende Keime, Salmonellen beispielsweise,
sind mal grundsätzlich alle tierischen Lebensmittel. Besonders
empfindlich sind dann die Lebensmittel, wenn sie gehackt,
zerkleinert, verarbeitet sind, in Scheiben geschnitten
beispielsweise. Weil, dann haben wir eine große Oberfläche und je
größer die Oberfläche, desto leichter können auch Keime auf die
Oberfläche kommen.
Darum ist es auch ganz wichtig, dass die Kühlkette bei
Lebensmitteln nicht unterbrochen wird, also von der
Supermarktkühltheke, in die Kühltasche und zu Hause gleich in den
Kühlschrank, rät TÜV SÜD, damit krankmachende Küchenkeime keine
Chance bei Ihnen haben.
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Datum: 22.02.2012 - 04:00 Uhr
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