Working Capital Studie 2012
MDAX-Unternehmen könnenüber 800 Mio. EUR an Liquidität heben. Damit ist eine Gewinnsteigerung um 60 Mio. EUR möglich.

(firmenpresse) - Die "Working Capital Studie 2012" fasst die Untersuchungsergebnisse aus der Analyse von 43 MDAX-Unternehmen zusammen. Zudem wurden etwa 100 Geschäftsführer und Führungskräfte zu den geplanten Handlungsmaßnahmen im unternehmensweiten Treasury befragt.
Ergebnisse der Schulz & Partner "Working Capital Studie 2012"
Die Benchmarks und Kennzahlen zum Working Capital zeigen erhebliche Optimierungspotenziale. Das Working Capital kann um etwa 5 % des Umsatzes reduziert werden. Damit stehen allein bei den MDAX-Unternehmen 824 Mio. EUR an Liquidität für weiteres Wachstum zur Verfügung.
Die für die Schlüsselbranchen Energie, Maschinenbau, Handel, Automotive, Industrie und Dienstleistungen ermittelten Top-Werte zeigen folgende Working Capital-Potenziale:
- Die Studie zeigt, dass die Working Capital-Ratio bei MDAX-Unternehmen im Durchschnitt um etwa 5 % des Umsatzes reduziert werden kann.
- Es können 824 Mio. EUR Liquidität für weiteres Wachstum freigesetzt werden.
- Ein schwaches Working Capital Management bindet nicht nur die für Wachstum dringend benötigte Liquidität, sondern führt auch zu erheblichen Rentabilitätsnachteilen. Mit einem straffen Working Capital-Management können die Gewinne bei MDAX-Unternehmen um 60 Mio. EUR gesteigert werden.
Handlungsempfehlungen für das Treasury und die Unternehmenssteuerung
1.Wie kann die versteckte Liquidität gehoben werden ?
Die Befragung von etwa 100 Geschäftsführern und Führungskräften zeigt, daß sich bereits über 50 % der Unternehmen intensiv mit dem Thema Working Capital-Management beschäftigen. Den Schwerpunkt der Maßnahmen bilden dabei die Stellschrauben Lagerhaltung und Einkauf, Debitoren- und Kreditorenlaufzeiten sowie die Optimierung der Auftrags-Durchlaufzeiten.
2.Aktive Working Capital-Steuerung sichert Liquidität und Rentabilität
Die Finanzkrise und der damit oft verbundene Liquiditätsverlust haben bei vielen Unternehmen zu einer Neuausrichtung im Treasury geführt. Mit dem Quick Check Working Capital können -ohne besonderen Zusatzaufwand- die Stellschrauben DPO = Lieferantenziel, DIO= Lagerbestandsdauer und DSO= Kundenziel ermittelt und mit den aktuellen Benchmarks abgeglichen werden.
Der Vergleich macht transparent, an welchen Stellen der Cash-Kreislauf im Unternehmen beschleunigt werden kann.
Die aktuelle Studie sowie die entsprechenden Presseinformationen können über http://www.schulz-beratung.de abgerufen werden.
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Datum: 24.02.2012 - 13:35 Uhr
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