Entwicklung und Trends bei SMS
ID: 582403
Die SMS, 1992 erstmals versandt, hat sich zu einem der wichtigsten Services im Mobilfunkbereich entwickelt. Der Trend ist ungebrochen und wird durch innovative technische und Preismodelle unterstützt.
Das Konzept der SMS stammt aus den 1980er Jahren, die Telekommunikationsexperten Friedhelm Hillebrand (Deutsche Bundespost), Bernard Ghillebaert (PTT, Frankreich) und Finn Trosby (Telenor, Norwegen) entwickelten es gemeinsam zwischen 1984 bis 1990. Im Dezember 1992 versandte die britische Vodafone die erste SMS.
Bedeutung der SMS im Alltag
Die gesamte Kommunikation hat sich seit den 1990er Jahren durch die SMS verändert, da sie eine Lücke zwischen dem Brief, selbst der E-Mail, und dem Telefonat füllt. Man hätte glauben können, dass mit zunehmendem Internet-Ausbau seit Ende der 1990er Jahre der Einfluss der SMS schwindet, dem ist aber nicht so wie zum Beispiel bei http://www.pillen-sms.de gut nachzulesen ist. Es hat sich eine eigene Kultur um die SMS entwickelt, die Beschränkung der Nachricht auf 160 Zeichen zwingt die Nutzer zu eigenen Abkürzungen, die bei der jüngeren Generation sehr beliebt sind und verstanden werden müssen. Die Kürzel entstanden parallel in Chats und im SMS-Verkehr, wobei schwer auszumachen ist, welches Kürzel wo zuerst auftauchte. Gleichzeitig stehen eine Vielzahl von Emoticons ("Smileys") zur Verfügung, die den konnotativen Aspekt in die reine Denotation einer Nachricht einbringen. Mit einer SMS können also beileibe nicht nur nüchterne Terminvereinbarungen ausgetauscht werden, es sind vielmehr wichtige, sehr persönliche und sehr emotionale Botschaften möglich, die gerade durch das Format ermöglicht werden. Der Nutzer hat schließlich nur 160 Zeichen. Er kann also keinen langen Liebes- oder Abschiedsbrief schreiben, das kann aufgrund der technischen Beschränkungen auch bei der Eingabe nicht erwartet werden. Somit werden große Gefühle bisweilen in kleinste Kürzel gepresst ("ihdgdl" - na? - richtig: "Ich hab´ ich ganz doll lieb"). Die Botschaft wird den/die Empfänger/in in den nächsten Sekunden, Minuten oder Stunden erreichen, je nachdem ob er/sie das eigene Handy ein- oder ausgeschaltet hat. Sie impliziert durch ihre Kürze ein gewisses Understatement und passt damit vortrefflich in die moderne "coole" Zeit. Der kommunikatorischen Beispiele gibt es noch viel mehr. Bundesverteidigungsminister a.D. von und zu Guttenberg teilte der Kanzlerin seinen Rücktritt per SMS mit, sie empfing die Nachricht während des Trubels einer Messe. Trauerfälle werden so mitgeteilt, wahrscheinlich auch Lottogewinne. In jedem Fall ist die Nachricht kurz, es kann nicht viel erklärt werden, und es muss keine Reaktion darauf abgewartet werden, denn bis zur Antwort kann man ruhig das eigene Handy ausschalten. Das schaffen kein Telefongespräch, keine E-Mail und kein Chat.
Tendenzen bei der SMS
Die wichtigste Tendenz ist diejenige zu Flatrates beziehungsweise insgesamt sinkenden Preisen. Derzeit liegen diese zwischen einem Cent (Österreich netzintern) über 3 Cent (Dänemark und einige deutsche Tarife) bis zu 39 Cent (ebenfalls einige deutsche Tarife). Der Mainstream der Preise liegt weltweit zwischen rund 8 bis 15 Cent. Durch die Flatrate-Pakete mit bis zu 1000 SMS im Monat sind für die meisten Nutzer die Preise nicht spürbar, denn nur wenige Menschen versenden so viele SMS. In Deutschland wurden 2010 insgesamt 41,3 Milliarden SMS versandt, im Jahr 2011 vermutlich um 46 Milliarden. Die Zahlen steigen Jahr für Jahr an, das SMS-Volumen nimmt also stetig zu. Da die SMS viele Premium-Dienste ermöglicht (Beratungen, Auskünfte, Dienstleistungen, Abbuchung von Spenden) ist ein Nachlassen dieser Kommunikationsform nicht zu erwarten, im Gegenteil.
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63883 Miltenberg
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Datum: 27.02.2012 - 12:50 Uhr
Sprache: Deutsch
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