Eurocom Worldwide Studie: Jedes fünfte Unternehmen sagt Bewerbern aufgrund ihres Social Media Profils ab
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für Unternehmen immer wichtiger, sondern auch bei der Personalsuche
spielt es inzwischen eine zentrale Rolle. Bereits jedes fünfte
Unternehmen sagt Bewerbern aufgrund ihres Social Media Profils ab und
40 Prozent der Befragten gaben an, die Social Media Profile der
Bewerber zu überprüfen. Das ergab die jährliche Technologie-Umfrage
von Schwartz Public Relations zusammen mit dem weltweiten PR Netzwerk
Eurocom Worldwide. An der Studie haben über 300 europäische
Führungskräfte von Technologieunternehmen im Januar und Februar 2012
teilgenommen.
"Das 21. Jahrhundert lehrt uns, dass jede Aktion eine
unauslöschliche digitale Spur hinterlässt. In den kommenden Jahren
werden viele von uns mit dem, was wir heute in den verschiedenen
sozialen Netzwerken veröffentlichen, konfrontiert werden. Die
Tatsache, dass sich jeder fünfte Kandidat für ein
Vorstellungsgespräch wegen seiner Inhalte in Social-Media Netzwerken
selbst disqualifiziert, ist eine Warnung an die Arbeitssuchenden und
ein Indikator für die digitale Realität in der wir leben", erklärt
Mads Christensen, Network Director bei Eurocom Worldwide.
Große Defizite beim Social Media Monitoring
Auch in diesem Jahr sollen laut der Umfrage die Ausgaben für
Social wieder steigen - das gab knapp die Hälfte der Befragten (49
Prozent) an. Interessant ist, dass trotz des wachsenden Budgets 57
Prozent der Führungskräfte anführen, dass sie die Wirkung ihrer
Investitionen in Social Media nicht präzise messen können. Gerade
einmal 23 Prozent aller Umfrage-Teilnehmer können überhaupt ihre
Social Media Aktivitäten messen.
Bedeutung von Social Media nimmt weiter zu
Eine große Veränderung gab es im Vergleich zu 2011 bei der Nutzung
von sozialen Netzwerken. Nicht Facebook (64 Prozent), sondern
LinkedIn liegt nun mit 74 Prozent als meist genutzte Plattform an der
Spitze, gefolgt von Twitter mit 67 Prozent und YouTube mit 56
Prozent. Die Inhalte kommen dabei vorwiegend (78 Prozent) aus
internen Quellen und am zweithäufigsten aus Agenturen (12 Prozent).
"Wir sehen, dass die anfängliche Unsicherheit vieler Firmen
gegenüber Themen wie Web 2.0 und Social Media inzwischen beseitigt
ist und sich immer mehr Unternehmen dazu entschließen, in sozialen
Netzwerken aktiv zu werden", erklärte Christoph Schwartz,
Geschäftsführer und Gründer von Schwartz Public Relations. "Dabei
kommt uns PR-Agenturen eine zentrale Aufgabe zu, was die Beratung
aber auch die Umsetzung - insbesondere die Content-Entwicklung -
betrifft."
Obwohl sich Social Media immer größerer Beliebtheit erfreut, gab
nur die Hälfte der Befragten an, dass ihr Unternehmen Social Media
Guidelines für den Umgang in sozialen Netzwerken besitzt. Daneben
stellt die Studie fest, dass 74 Prozent der Befragten Online-PR als
sehr oder ziemlich wichtig für die Suchmaschinen-Optimierung (SEO)
ihres Unternehmens betrachten - 37 Prozent sogar als sehr wichtig.
Blog soll Unternehmensprofil stärken oder zur Meinungsführerschaft
beitragen
57 Prozent der Befragten, deren Unternehmen einen Blog
veröffentlicht, sagen, dass dieser das Unternehmensprofil schärfen
oder zur Meinungsführerschaft beitragen soll. Fast ebenso viele (55
Prozent) erklären, dass das Bloggen die Interaktion mit den Kunden
verbessern soll, während 37 Prozent als Ziel eine verbesserte SEO
nennen und 36 Prozent die Absicht verfolgen, sich dadurch an Debatten
in der Branche beteiligen zu können. Wie in den früheren Umfragen,
ist auch dieses Jahr der Hauptgrund auf einen Blog zu verzichten der
Zeitaufwand - das gaben 42 Prozent der Befragten an. Jeder fünfte
sieht darin keinen Mehrwert und 14 Prozent fürchten negative
Kommentare.
Die Eurocom Worldwide Technology Umfrage wurde im Januar und
Februar 2012 von den Mitgliedsagenturen des weltweiten PR-Netzwerkes
Eurocom Worldwide durchgeführt. Insgesamt haben 318 Führungskräfte
von Technologieunternehmen aus Europa an der Online-Umfrage
teilgenommen.
Pressekontakt:
Schwartz Public Relations
Christoph Schwartz
Sendlinger Str. 42 A
D-80331 München
Tel.: +49 (0) 89-211 871-30
Fax: +49 (0) 89-211 871-50
E-Mail: cs@schwartzpr.de
Web: www.schwartzpr.de
Facebook: www.facebook.com/SchwartzPR
Twitter: http://twitter.com/Schwartzprde
Twitter: http://twitter.com/EurocomPR
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Datum: 15.03.2012 - 12:15 Uhr
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