Kontroverse Diskussion zur Zukunft des Euros beim FONDS professionell Kongress in Wien
ID: 596799
Ronald Barazon, einer der bekanntesten Journalisten und Moderatoren Österreichs, bekannte sich leidenschaftlich zur europäischen Währung und hinterfragte kritisch, warum mit einer gemeinsamen Währung auch gleiche soziale und wirtschaftliche Verhältnisse der Länder hergestellt werden müssten. Wirtschaftlich starke und zugleich auch wirtschaftlich schwache Regionen in einem Währungsraum zu vereinen, sei für ihn kein Widerspruch. Wichtig erschien ihm der Schritt hin zu einer gesamtpolitischen Vereinigung der europäischen Nationalstaaten.
Einen solchen Zusammenschluss stelle für den deutschen Wirtschaftswissenschaftler Prof. Dr. Wilhelm Hankel das Ende der Demokratie dar und verglich eine europäische Staatenvereinigung mit der Sowjetunion, in der die einzelnen Landesparlamente keine Souveränität mehr hätten. Dem schlossen sich Verfassungsrechtler Prof. Dr. Karl-Albrecht Schachtschneider und BZÖ-Obmann Josef Bucher in abgeschwächter Form an. Aus Sicht von Prof. Dr. Schachtschneider wäre eine Transferunion, in der finanzstarke Länder für hilfsbedürftige Staaten haften, verfassungsrechtlich bedenklich.
Während Ronald Barazon den Euro in seiner jetzigen Form weitgehend verteidigte, plädierte Josef Bucher für eine Teilung des jetzigen Euro-Raums. Länder mit einer stabilen Finanz- und Währungspolitik (wie z.B. Österreich, Deutschland, Niederlande und z.B. Dänemark) sollten einen "Nord-Euro" einführen, während die südlicheren Staaten aufgrund ihrer höheren Überschuldung und der von ihnen ausgehenden Inflationsgefahr eine eigene Währung entwickeln. Für Prof. Wilhelm Hankel lag die einzig richtige Lösung darin, zur Wechselkursunion mit nationalen Währungen zurückzukehren.
In einem waren sich jedoch alle Teilnehmer einig: Um die Schulden- und Währungskrise zu lösen, wäre ein rigoroser Sparkurs kein probates Mittel. Dies würde die Wirtschaftskraft und damit das Einkommen der verschuldeten Länder sinken lassen, was eine Schuldentilgung unmöglich mache. Die Verpflichtung zur Einführung einer gesetzlich verankerten Schuldenbremse wäre nach Einschätzung von Prof. Dr. Karl-Albrecht Schachtschneider zudem ein untragbarer Eingriff in die Souveränität der Mitgliedsstaaten. Viel Beifall fand die von allen für notwendig erachtete Restrukturierung der Wirtschaft sowie des Staatsapparates der verschuldeten Länder.
Auf die Frage, in welche Assetklassen Kapitalanleger in Zeiten steigender Inflation und negative Realzinsen investieren sollten, herrschte ebenfalls Einigkeit: In nachhaltige Werte - wie Immobilien.
Bilder der lebhaften Podiumsdiskussion sind jetzt online, unter: www.fairvesta.de
Weitere Infos zu dieser Pressemeldung:
Themen in dieser Pressemitteilung:
Unternehmensinformation / Kurzprofil:
Die fairvesta Unternehmensgruppe mit Sitz in Tübingen ist ein internationales Immobilien- und Beteiligungsunternehmen. fairvesta ist spezialisiert auf den Handel mit hochwertigen Wohn- und Gewerbeimmobilien und ist die Nummer 1 der bankenunabhängigen Emissionshäuser im Bereich Geschlossener Immobilienfonds Deutschland. Bis Ende 2011 wurden bereits elf Fonds mit einem Zeichnungsvolumen von mehr als 500 Mio. Euro erfolgreich platziert und realisiert. Die bisher erwirtschaftete Rendite lag im Durchschnitt deutlich im zweistelligen Bereich.
fairvesta Group AG
Jan Olaf Hansen
Konrad-Adenauer-Str. 15
72072 Tübingen
j.hansen(at)fairvesta.de
07071-3665-212
http://www.fairvesta.de
Datum: 15.03.2012 - 17:50 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 596799
Anzahl Zeichen: 3086
Kontakt-Informationen:
Ansprechpartner: Jan Olaf Hansen
Stadt:
Tübingen
Telefon: 07071-3665-212
Kategorie:
Finanzwesen
Meldungsart:
Anmerkungen:
Diese Pressemitteilung wurde bisher 377 mal aufgerufen.
Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"Kontroverse Diskussion zur Zukunft des Euros beim FONDS professionell Kongress in Wien"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von
fairvesta Group AG (Nachricht senden)
Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).
Im Oktober fanden die Gesellschafterversammlungen aller aktiven Immobilienhandelsfonds in Tübingen statt. Dabei erhielten Anleger detaillierte Auskünfte über das operative Geschäft ihres Fonds. Alle Gesellschafter wurden transparent und vollumfänglich informiert. Auf Wunsch erhielten diese im
Trump - ein weiteres Argument für Immobilien ...
Die Welt, insbesondere die Börsenwelt beeilt sich in erstaunlichem Tempo, den Trump-Triumph zu verarbeiten. Man musste spontan eine Schock-Reaktion an den Börsen befürchten. Doch schon in den ersten Stunden des Handels stellte sich eine kräftige Kurserholung ein. Hat sich die Welt also nicht ve
Neue fairvesta-Website mit detaillierten Immobilien- und Fondsinformationen online ...
Die fairvesta Unternehmensgruppe aus Tübingen hat ihren Internetauftritt komplett neu gestaltet. Neben einer modernisierten Optik und optimierten Usability ist vor allem die neue Transparenz hervorzuheben. Ab sofort sind auch Fonds- und Immobiliendaten online zugänglich. In den kommenden Tagen un
Weitere Mitteilungen von fairvesta Group AG
Damit die Chemie stimmt: LINDSCHULTE plant für LANXESS-Membrananlage ...
Der Leverkusener Spezialchemie-Konzern LANXESS nahm Mitte September 2011 nach 20-monatiger Bauzeit seine neue Produktionsanlage für Membran-Filtrationstechnologie zur Wasseraufbereitung am mitteldeutschen Chemiestandort Bitterfeld-Wolfen in Betrieb. Das Investitionsvolumen lag bei insgesamt rund 30
Management Akademie NRW auf dem World Business Dialogue in Köln ...
Der "World Business Dialogue" ist der weltweit größte, von Studenten organisierte Wirtschaftskongress. Dabei treffen 60 hochrangige Persönlichkeiten aus Wirtschaft, Politik und Wissenschaft aufeinander, um mit 300 internationalen Studenten und ebenso vielen unternehmerischen Teilnehmern
Handlungsbedarf in den Politikfeldern Finanzen, Bildung, Energie und Verkehr ...
Die Industrie- und Handelskammer (IHK) Bonn/Rhein-Sieg schlägt mit ihren Wirtschaftspolitischen Leitlinien Pflöcke aus der Sicht der Wirtschaft für die Neuwahl der Landesregierung ein. "In den Politikfeldern Finanzen, Bildung, Energie und Verkehr sehen wir großen Handlungsbedarf", sag
flatex sichert sich bei der Wahl zum"Online-Broker des Jahres 2012"einen Platz auf dem Treppchen ...
Bereits zum 13. Mal hat das Anlegermagazin Börse Online 2012 die Wahl zum "Online-Broker des Jahres" veranstaltet. Wieder ganz vorne mit dabei ist der Broker flatex, der sich in diesem Jahr mit einem fantastischen Wert von 1,61 den dritten Platz der Gesamtwertung sichern konnte. Damit kon




