DJV begrüßt freiwilligen Verzicht auf Presserabatte bei Springer
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DJV begrüßt freiwilligen Verzicht auf Presserabatte bei Springer
Berlin, 22.03.2012 - Der Deutsche Journalisten-Verband hat den am heutigen Donnerstag bekannt gewordenen freiwilligen Verzicht der Springer-Redaktionen auf Presserabatte begrüßt. DJV-Bundesvorsitzender Michael Konken sieht darin einen "überzeugenden Schritt hin zu noch mehr Glaubwürdigkeit der Journalistinnen und Journalisten". Der Medienkonzern mache damit seine Leitlinien von 2003 zum Handlungsmaßstab für die Journalistinnen und Journalisten aller Springer-Medien. In einer Mitarbeiterinformation von Springer wurde dazu bekannt gemacht, dass die Chefredakteure einen Verzicht auf Presserabatte vereinbart hätten. Wörtlich heißt es: "Die Journalisten bei Axel Springer verzichten freiwillig auf Presserabatte, die aufgrund ihrer journalistischen Tätigkeit - insbesondere auf Vorlage des Presseausweises - gewährt werden."
Der DJV-Vorsitzende wies in dem Zusammenhang darauf hin, dass der DJV mehrfach schon auf die Bedeutung des Presseausweises im journalistischen Berufsalltag aufmerksam gemacht habe: "Der Presseausweis ist keine Rabattmarke, sondern ein Werkzeug für die Recherche, das etwa an Einsatzorten von Polizei und Feuerwehr Profi-Journalisten von Schaulustigen unterscheidet." Jede Initiative sei willkommen, die den journalistischen Stellenwert des Presseausweises stärke.
Referat Presse- und Öffentlichkeitsarbeit:
Hendrik Zörner
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Datum: 22.03.2012 - 15:15 Uhr
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