Import-Kartoffeln verdrängen heimische Bio-Knollen / Heimische Bio-Kartoffeln drohen im Lager zu vergammeln
ID: 606200
Bio-Kartoffeln aus Israel und Ägypten, obwohl noch große Mengen
qualitativ hochwertiger Ware in Lägern deutscher Erzeuger liegen.
"Die Handelspraxis widerspricht dem Wunsch der Verbraucher nach
durchgängig heimischer Ware. Angesichts der öffentlichen Diskussion
über das Wegwerfen von Lebensmitteln ist es inakzeptabel, dass
deutsche Bio-Kartoffeln im Lager zu vergammeln drohen", sagt
Bioland-Präsident Jan Plagge.
Die Bio-Landwirte arbeiten Jahr für Jahr daran, hochwertige
Kartoffeln für einen möglichst langen Vermarktungszeitraum zu
produzieren. Professionelle und optimierte Produktions- und
Lagertechnik sowie eine marktorientierte Sortenauswahl verlangen viel
Expertise und hohe Investitionen. "Die Bemühungen unserer
Kartoffelbauern rund ums Jahr beste Qualität anbieten zu können,
müssen honoriert werden", sagt Christian Landzettel, Bioland-Berater
für Kartoffelbau. "Statt auf dem Teller landen die guten
Bio-Kartoffeln in der Tonne."
Neben den negativen Auswirkungen auf die regionalen
Wertschöpfungsketten in Deutschland, sind gravierende Umweltwirkungen
in Ägypten und Israel die Folge. So werden die Import-Kartoffeln in
Trockengebieten unter hohem Bewässerungsaufwand und mit einer
schlechten Klimabilanz erzeugt. "Das ist nicht nachhaltig", sagt
Plagge. "Lebensmittelimporte sind nur dann sinnvoll, wenn die
heimische Produktion die Nachfrage nicht decken kann."
Pressekontakt:
Bioland Bundesverband
Kaiserstr. 18, 55116 Mainz
Pressestelle, Gerald Wehde
Tel.: 0 61 31 / 23 97 9 - 20, Fax: 0 61 31 / 23 97 9 - 27
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Datum: 29.03.2012 - 08:27 Uhr
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