Der Film Small World zeigt das große Vergessen
In Deutschland leben 1,2 Million Demenzkranke. Weltweit sind 35 Millionen Menschen betroffen. Hinter diesen Zahlen stehen ganz individuelle Schicksale. Der Film „Small World“ mit Gérard Depardieu und Alexandra Maria Lara in den Hauptrollen zeigt dies auf ganz besondere Weise. Am 18. April ist das Kino-Drama im CineMotion Hohenschönhausen, Berlin zu sehen.
Kino-Drama Small World wird bei Irrsinnig menschlich gezeigt(firmenpresse) - „Manchmal litt Konrad Lang unter den Aussetzern. Vor allem darunter, dass er ihnen so hilflos ausgeliefert war. Manchmal hätte er sein Gehirn packen und ihm nachhelfen wollen, wie seinem Knie, das manchmal lotterte, oder seinem Kreuz, das manchmal schmerzte. Aber ein Leben, wie er es geführt hatte, war nur auszuhalten, wenn man von klein auf zu verdrängen gelernt hat.“ (Auszug aus dem Roman „Small World“, S. 101)
Die Hauptfigur des Films Konrad Lang, gespielt von Gérard Depardieu, zeigt typische Symptome einer Demenzerkrankung. Er hat Probleme mit seinem Kurzzeitgedächtnis. Er verläuft sich. Konrad verlegt Dinge und findet dann sein Portemonnaie im Kühlschrank wieder und erkennt auch vertraute Personen nur mit Mühe wieder. Doch an die Ereignisse in seiner Kindheit kann er sich immer besser erinnern. Dabei kommt er einem dunklen Familiengeheimnis auf die Spur.
Nach dem Kinofilm laden die Veranstalter zu einer Diskussion rund um die Themen Alzheimer und Demenz ein. Ärzte und Experten aus Lichtenberg beantworten Fragen aus dem Publikum und geben Auskunft über Hilfsmöglichkeiten, Beratungsstellen und moderne Behandlungsmethoden.
Das Kinoprojekt „Irrsinnig menschlich“ hat das Ziel, über psychiatrische Krankheitsbilder öffentlich, aber im geschützten Rahmen eines Kinosaals, zu informieren und aufzuklären. Denn psychische Erkrankungen gehören zu den häufigsten Erkrankungen unserer Zeit und sind doch in der öffentlichen Wahrnehmung immer noch ein Tabu. Um über psychiatrische Krankheitsbilder wie Demenz, Sucht, Depression oder Angststörungen mit Fachärzten, Psychologen und Soziologen ins Gespräch zu kommen, werden anspruchsvolle und außergewöhnliche Kinofilme mit unterschiedlichen Themenschwerpunkten als Einstieg gewählt.
Einritt 4,50 €, Beginn 17:30 Uhr; CineMotion, Berlin Hohenschönhausen, Wartenberger Straße 174, 13051 Berlin; Telefonische Kartenresevierung: 030 / 96 24 3100
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Unternehmensinformation / Kurzprofil:
Die Filmkampagne „Irrsinnig menschlich“ wurde erstmals 2009 umgesetzt, als Fortführung der Vorlesungsreihe „Psychiatrie im Alltag“ und ist ein Gemeinschaftsprojekt von dem Bezirksamt Lichtenberg, dem Kino CineMotion, dem Evangelischen Krankenhaus Königin Elisabeth Herzberge, der Margarete-Steffin-Volkshochschule und dem Verein Freunde fürs Leben e.V..
Freunde fürs Leben e.V.
Laura Werling, laura(at)frnd.de, T 030 / 34 99 64 15
Bezirksamt Lichtenberg
Dr. Sandra Born, Sandra.Born(at)lichtenberg.berlin.de, T 030 / 90 296 45 11
Datum: 05.04.2012 - 12:40 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 611973
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Ansprechpartner: Laura Werling
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Berlin
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Kategorie:
Kino
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Freigabedatum: 05.04.2012
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