tz München: China: Krimi um den roten Prinzen - Lehrstück für Autokratie-Fans
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System Chinas, wo es keine langwierigen Genehmigungsverfahren für
neue Flughäfen oder Kraftwerke gibt. Und wo Reformen viel schneller
durchgepeitscht werden, weil es keinerlei parlamentarische oder
juristische Bremsen gibt. All denen, die die Demokratie schon auf der
Verliererseite sehen, sollte der Macht-Krimi in Peking aber als
Lehrstück dienen: Der Absturz des populärsten Politikers Chinas, Bo
Xilai, zeigt, dass solch eine Autokratie vielleicht effektiver, aber
auch anfälliger für Korruption und radikale Umstürze ist. China ist
nur scheinbar stabil. Die zwei mächtigsten Staaten, die USA und
China, sollen im Herbst eine neue Führung bekommen. Dem Wahlkampf in
den USA kann die Welt gelassen zusehen: Das System dort wird stabil
bleiben, egal wer siegt. Ein "Fehler" kann bei der nächsten Wahl
korrigiert werden - ein schlechter Präsident wird abgewählt. Dem
Machtwechsel in Peking aber stehen Chinas Bürger hilflos gegenüber:
Um die neue Führung wird mit wüsten Intrigen hinter verschlossenen
Türen gekämpft. China mag wirtschaftlich ein Drache sein. Aber
politisch ist das System seit dem Massaker am Platz des Himmlischen
Friedens 1989 nicht besser geworden. Das macht den Drachen kränklich
und schwach.
Klaus Rimpel
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Datum: 11.04.2012 - 17:40 Uhr
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