Subventionen für Atomkraft - Nein Danke!
ID: 615873
Subventionen für Atomkraft - Nein Danke!
Berlin: Mit scharfer Kritik hat der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) die Forderung der EU-Mitgliedsstaaten Großbritannien, Frankreich, Polen und Tschechien zurückgewiesen, auf europäischer Ebene die Atomkraft den erneuerbaren Energien gleichzustellen und damit weitere Subventionen für die Atomenergie zu ermöglichen. "Ein Jahr nach Fukushima Milliardensubventionen für die Risikotechnologie Atomkraft zu fordern, ist Absurdistan in Reinkultur. Mit ihrem Vorstoß zeigen diese Staaten, dass sie bereit sind, die Zukunft ihrer Bürger den Interessen der Atomkonzerne zu opfern", sagte der BUND-Vorsitzende Hubert Weiger.
Mit dem Bau neuer Atomkraftwerke verfolgten die vier Länder eine rückwärtsgewandte Energiepolitik, für die ihnen jedoch die Investoren fehlten. Es sei inakzeptabel, dass nun die Steuerzahler für eine hochriskante, nicht zukunftsfähige und bereits hochsubventionierte Technologie erneut zu Kasse gebeten werden sollen.
Weiger: "Die Bundesregierung muss im Interesse ihrer eigenen Restglaubwürdigkeit diesen Angriff auf die Energiewende unmissverständlich zurückweisen. Und auch die EU muss endlich Abstand von der gefährlichen und unwirtschaftlichen Atomenergie nehmen. Statt über neue Subventionen für Atomkraftwerke nachzudenken, muss Energiekommissar Oettinger den Ausbau der erneuerbaren Energien voranbringen und die EU ein verbindliches Ausbauziel bis 2030 festsetzen. Zudem müssen bestehende Subventionen für die Atomkraft etwa über die europäische Forschungsförderung oder den EURATOM-Vertrag endlich abgeschafft werden. Nur so kann der Weg für eine echte Energiewende frei gemacht werden."
Um ein erstes Zeichen des Widerstandes zu setzen, kündigte der BUND eine europäische Bürgerinitiative für einen EU-weiten Atomausstieg an. Gemeinsam mit Gruppen seines internationalen Netzwerks "Friends of the Earth" aus 11 EU-Ländern sei ein entsprechender Antrag am 1. April bei der EU-Kommission eingereicht worden. Wenn die Initiative genehmigt werde, sollen innerhalb eines Jahres europaweit eine Million Unterstützer für das Anliegen gewonnen werden.
Pressekontakt: Thorben Becker, BUND-Atomexperte, Tel. 030-27586-42, E-Mail: thorben.becker@bund.net bzw. Almut Gaude, BUND-Pressereferentin, Tel. 030-27586-464/-489, E-Mail: presse@bund.net, www.bund.net
Bereitgestellt von Benutzer: pressrelations
Datum: 13.04.2012 - 12:45 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 615873
Anzahl Zeichen: 2777
pressrelations.de – ihr Partner für die Veröffentlichung von Pressemitteilungen und Presseterminen, Medienbeobachtung und Medienresonanzanalysen
Diese Pressemitteilung wurde bisher 427 mal aufgerufen.
Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"Subventionen für Atomkraft - Nein Danke!"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von
NABU - Naturschutzbund Deutschland (Nachricht senden)
Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).
Miller: Forderung nach Abschaffung des Verbandsklagerechts ist billiges Mittel Berlin - Der NABU beurteilt die Forderung von Bundesverkehrsminister Peter Ramsauer, das Verbandsklagerecht einzuschränken oder gar abzuschaffen, als billiges Mittel, um von seiner desaströsen Amtszeit abzulenken.
Weiße Riesen mit schwarzer Weste - NABU startet Fotowettbewerb zur Luftverschmutzung durch Kreuzfahrtschiffe ...
Berlin - Schwarze Rauchsäulen aus den Schloten von Kreuzfahrtschiffen - Wer dies in diesem Sommer beobachtet, sollte am besten gleich zur Kamera greifen. Denn der NABU ruft dazu auf, die enorme Abgasbelastung durch Kreuzfahrtschiffe zu dokumentieren. "Noch immer pustet jedes vermeintliche Tr
Artenschutz/International: Erster Schneeleopard tappt in NABU-Fotofalle im kirgisischen Tien Shan Tennhardt ...
aaten müssen sich auf globalen Schutzplan verständigen Berlin/Bischkek - Ein stattlicher Schneeleopard ist in eine der 18 Fotofallen getappt, die der NABU erst vor wenigen Wochen im kirgisischen Tien Shan installiert hat. Das bis zu 7439 Meter hohe im Norden des Landes gelegene Hochgebirge ist
Weitere Mitteilungen von NABU - Naturschutzbund Deutschland
100.000 Mal Geld für Müll ...
Ein Jubiläum der besonderen Art: Zum 100.000sten Mal zahlt die Geld für Müll GmbH eine Gutschrift an einen ihrer Kunden. Das bedeutet 100.000 Mal bares Geld für Müll. Genauer gesagt: für Büromüll. Das Recyclingunternehmen aus dem fränkischen Hilpoltstein kauft deutschlandweit verbrauchte To
AIDA Statement zu den aktuellen NABU Vorwürfen: Als Reeder mit der jüngsten und modernsten Flotte sind wir der falsche Adressat ...
Die Vorwürfe des NABUs weisen wir mit Nachdruck zurück. Wir als AIDA Cruises würden uns wünschen, dass der NABU in derart komplexe Themen Schifffahrtsexperten einbezieht und zu sachlichen Argumenten kommt. AIDA Cruises hat weltweit eine der jüngsten und modernsten Flotten. Wir sind der
Praktikum im BHKW- und KWK-Bereich ...
Ab Mai 2012 bietet das BHKW-Infozentrum (www.bhkw-infozentrum.de) in Kooperation mit dem Ingenieurbüro BHKW-Consult (www.bhkw-consult.de) Ingenieurs-Praktika im Themenbereich Blockheizkraftwerke (BHKW) und Kraft-Wärme-Kopplung (KWK) an. Themenschwerpunkte für die Praktikantinnen und Prak
EANS-News: Nordex gewinnt 72,5-MW-Projekt in den Niederlanden ...
-------------------------------------------------------------------------------- Corporate News übermittelt durch euro adhoc. Für den Inhalt ist der Emittent/Meldungsgeber verantwortlich. -------------------------------------------------------------------------------- Unternehmen/Auftragseing




