Nach "Atalanta" und "Good Hope" Kurs Richtung Wilhelmshaven - Fregatte "Lübeck" kehrt zurück (BILD)
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Nach ihrem Einsatz bei der EU-geführten Anti-Piraterie-Mission "EU
NAVFOR ATALANTA" und der anschließenden Teilnahme am Manöver "Good
Hope V" kehrt die Fregatte "Lübeck" am 20. April in ihren Heimathafen
zurück. Unter den Klängen des Marinemusikkorps Nordsee wird das
Schiff um 10 Uhr im Marinestützpunkt Wilhelmshaven festmachen.
Im November 2011 hatte die "Lübeck" unter dem Kommando von
Fregattenkapitän Martin Ruchay (44) mit rund 220
Besatzungsmitgliedern von der Heppenser Groden abgelegt. Ziel war
zunächst die Bekämpfung der Piraterie am Horn von Afrika.
Die Befreiung von 15 indischen Geiseln und zwei Hilfeleistungen in
See waren nur einige Ereignisse während des Einsatzzeitraumes.
Anfang März endete nach 92 Tagen im Einsatzgebiet und 17.872
zurückgelegten Seemeilen - circa 33.100 Kilometer - für die Fregatte
der Klasse 122 die Operation "Atalanta". Es ging Richtung Südafrika
zum Manöver "Good Hope V".
Bei diesem binationalen Manöver mit der südafrikanischen Marine,
welches zum fünften Mal statt fand, stand vor allem der
Erfahrungsaustausch zwischen den beiden Marinen im Vordergrund. Ein
Schwerpunkt der gemeinsamen Übungen war der Austausch von Verfahren
bei Anti-Piraterie Operationen. Zum ersten Mal hatte die
südafrikanische Marine die alleinige Führung über diese Übung.
Während des Manövers beteiligte sich die Fregatte "Lübeck" ebenfalls
an den Navy Days in Simon's Town und zog dabei Besuchermassen an:
Rund 28.000 Besucher nutzten die Möglichkeit, die deutsche Fregatte
zu besichtigen.
Seit Ende März befindet sich die "Lübeck" auf dem Rücktransit nach
Wilhelmshaven.
Hintergrundinformationen
Der Deutsche Bundestag hat am 1. Dezember 2011 beschlossen, sich
weiterhin für die Dauer eines Jahres mit einem signifikanten Beitrag
an der Bekämpfung der Piraterie vor der somalischen Küste zu
beteiligen.
Die EU-geführte Operation "Atalanta" hat zum Ziel, den humanitären
Zugang nach Somalia durch Schutz von Schiffen des
Welternährungsprogrammes (WEP) und der Mission der Afrikanischen
Union in Somalia (AMISOM) sicherzustellen. Aktive Piraten vor der
Küste Somalias und seinen Nachbarländern sollen abgeschreckt und die
Seeräuberei eingedämmt werden.
Die Operation soll zum einen die durch Piratenüberfälle gefährdete
humanitäre Hilfe für die Not leidende somalische Bevölkerung
sicherstellen. Zum anderen trägt die Operation dazu bei, den zivilen
Schiffsverkehr auf den dortigen Handelswegen zu sichern, Geiselnahmen
und Lösegelderpressungen zu unterbinden und das Völkerrecht
durchzusetzen.
Hinweise für die Presse
Medienvertreter sind zum Einlaufen der Fregatte "Lübeck"
eingeladen. Für die weitere Ausplanung und Koordinierung des
Presseprogramms ist eine frühzeitige Anmeldung von Journalisten
notwendig.
Termin:
Freitag, den 20. April 2012 Eintreffen bis spätestens 8.30 Uhr.
Ein späterer Einlass ist nicht mehr möglich.
Ort:
Hauptwache, Opdenhoffstraße 24, 26384 Wilhelmshaven
Anmeldung:
Medienvertreter werden gebeten, sich mit dem der digitalen
Pressemappe beiliegenden Anmeldeformular bis Donnerstag, den 19.
April 2012, 14 Uhr beim Presse- und Informationszentrum Marine unter
der Fax-Nummer 04421-68-68796 zu akkreditieren. Nachmeldungen sind
nicht möglich.
Pressekontakt:
Presse- und Informationszentrum Marine, Außenstelle Wilhelmshaven
Tel.:+49 (0)4421-68-5800/5801
E-Mail:pizmarine.astwilhelmshaven@bundeswehr.org
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Datum: 16.04.2012 - 15:05 Uhr
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