Wissenswertes rund um den Reifenwechsel

Wissenswertes rund um den Reifenwechsel

ID: 617728
(ots) - "Sommerreifen von Ostern bis Oktober" so lautet die
Faustregel für den Reifenwechsel. Ostern haben wir bereits hinter uns
gebracht, aber ist das Wetter wirklich schon sommerreifentauglich?
Schließlich heißt es im Volksmund "April, April, der macht was er
will!", eine Bauernregel besagt: "Vor Nachtfrost du nie sicher bist,
bis die Kalte Sophie vorüber ist". Ob diese alten Weisheiten nun
immer stimmen oder nicht, eins ist sicher: Bis zu den Eisheiligen
Mitte Mai kann es in Deutschland noch Frost geben. Bedeutet das nun,
dass man bis in den Mai mit Winterreifen fahren sollte? Der Deutsche
Verkehrssicherheitsrat e. V. (DVR) möchte bei der Klärung dieser
Frage helfen und gibt Tipps, was beim Reifenwechsel beachtet werden
sollte.

Jahreszeit und Temperaturen bestimmen den Zeitpunkt für den
Reifenwechsel

Ob es Zeit für die Sommerreifen ist, bestimmt nicht der Kalender -
nicht immer passen die Temperaturen zur Jahreszeit. Experten
empfehlen daher, erst dann, wenn die Temperaturen konstant über
sieben Grad Celsius liegen, Winter- gegen Sommerreifen auszutauschen.
Bei solchen Durchschnittstemperaturen kann es in den frühen
Morgenstunden noch zu überfrorener Nässe in Waldgebieten oder auf
Brücken kommen.

Wie steht es um die alten Reifen? Wann müssen neue her?

Die Reifen sind die einzige Verbindung des Autos zur Straße -
deshalb sollten sie unbedingt in Ordnung sein und ausreichend Profil
vorweisen. Der Gesetzgeber schreibt 1,6 mm Profiltiefe vor, was
ungefähr der Dicke einer Bleistiftmine entspricht - viel Wasser kann
der Reifen dann aber nicht mehr verdrängen. Experten raten bei
Sommerreifen zu einem mindestens drei Millimeter tiefen Profil um
Aquaplaning zu vermeiden. Unabhängig von der Profiltiefe spielt auch
das Alter eine wichtige Rolle, denn das Gummi eines Reifens wird mit


der Zeit spröde. Mehr als zehn Jahre macht kaum ein Reifen mit, bei
intensiver Nutzung leidet das Material schon früher. Das
Produktionsdatum eines Reifens erkennt man an der im Reifen
eingepressten DOT-Nummer, die Kalenderwoche und Jahr der Herstellung
angibt.

Die alten Reifen sollten spätestens nach sechs Jahren vom
Reifenexperten auf Einfahrschäden, Risse und Beulen hin untersucht
werden, denn diese verursachen Unwuchten. Letztere wiederum können zu
Reifenplatzern führen.

Unterstützung vom Profi

Von der Kaufberatung bis zur fachmännischen Montage: Wer sich an
den Reifenexperten seines Vertrauens wendet, fährt auf Nummer sicher.
Denn der Fachmann sieht nicht nur Schäden am Reifen, sondern kennt
sich auch mit den aktuellen Reifentestergebnissen aus und weiß,
welches Profil für welche Nutzung passt. Außerdem sollten neue und
auch gebrauchte Reifen immer in der Werkstatt ausgewuchtet werden.
Besonders praktisch: nach der Montage bieten viele Werkstätten die
Möglichkeit, die Winterreifen günstig einzulagern. Das spart nicht
nur Lagerplatz, sondern vermeidet auch Schäden, die durch eine
falsche Einlagerung entstehen.

Über Reifenqualität - "Ich fahr auf Nummer sicher"

Im Mittelpunkt der Initiative des DVR und seiner Partner steht die
Qualität der Reifen. Die Produktqualität hat Auswirkungen auf
Bremsweg und Nasshaftung. Aber auch der Zustand der Reifen, dazu
gehören Sicherheitsprofiltiefe und Luftdruck, und die fachliche
Beratung im Handel sind sicherheitsrelevant. Weitere Informationen
rund um das Thema gibt es unter: www.reifenqualitaet.de



Pressekontakt:
Deutscher Verkehrssicherheitsrat
Sven Rademacher
Auguststraße 29
53229 Bonn
srademacher@dvr.de

Anfragen über die eingeschaltete Agentur:
Reifenqualität - "Ich fahr auf Nummer sicher!" c/o CGW GmbH
Oberbenrader Straße 51
47804 Krefeld
02151 / 36805-0
presse@reifenqualitaet.de

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Datum: 17.04.2012 - 10:30 Uhr
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