MPC Offen Flottenfonds Santa B Schiffe - hohe Weichkosten und hohe Provisionen
Nur 70% der Anlegergelder flossen in die Schiffsinvestition
Dem Prospekt lässt sich nicht ohne großes Nachrechnen entnehmen, welcher Teil des vom Anleger aufgebrachten Kapitals werthaltig in die Schiffsinvestition fließt und welcher Teil für nicht investive Zwecke, so genannte Weichkosten verbraucht wird. Erst durch die Addition der auf der Ebene des Dachfonds, als auch auf der Ebene der Einschiffsgesellschaften anfallenden Kosten lässt sich dies ermitteln. Das aus Anlegersicht erschreckende Ergebnis: 30% des von den Anlegern aufzubringenden Kommanditkapital incl. Agio wurde für Weichkosten, also für Zwischenfinanzierungszinsen und diverse Dienstleistungsvergütungen verwendet. Nur 70% flossen in den Bau der Schiffe.
26,5% der Anlegergelder flossen in Vertriebsprovisionen
Bankberater müssen immer darauf hinweisen, welche Provisionen die Bank oder Sparkasse, für die Vermittlung des Fondsanteils erhält. Nicht bankgebundene Berater müssen dies ab einem Anteil der Vertriebskosten an dem von den Anlegern aufgebrachten Kapital von über 15% tun. Vorliegend belief sich die für die Beschaffung des Kommanditkapitals, also für den Vertrieb des Fonds gezahlte Provision auf 26,5% des von den Anlegern investierten Geldes. Hierüber klärt weder der Prospekt explizit auf, noch wurden die uns bekannten Anleger hierüber im Beratungsgespräch informiert.
Anleger des MPC Offen Flottenfonds "Santa B Schiffe", denen diese Informationen von ihrem Berater nicht gegeben wurden, haben gute Chancen, sich von ihrer verlustreichen Schiffsbeteiligung zu trennen und von ihrem Berater Schadenersatz zu erhalten.
Haben Sie Fragen zu Ihrer Beteiligung am MPC Offen Flottenfonds Santa B Schiffe mbH & Co. KG? Rufen Sie uns an, wir helfen Ihnen gerne!
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Datum: 19.04.2012 - 14:03 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 620186
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Kategorie:
Geldanlage
Meldungsart: Finanzinformation
Versandart: Veröffentlichung
Freigabedatum: 19.04.2012
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