Neuregelung zum Spitzenausgleich konkretisiert sich – Unternehmen sollten sich rechtzeitig vorber

Neuregelung zum Spitzenausgleich konkretisiert sich – Unternehmen sollten sich rechtzeitig vorbereiten

ID: 624624

Bereits jetzt sind staatliche Steuervergünstigungen, wie die bestehende Besondere Ausgleichsregelung nach § 40 ff. Erneuerbare-Energie-Gesetz an das Betreiben eines Energiemanagementsystems (EnMS) nach ISO 50001 geknüpft. Ab 2013 soll auch der sog. Spitzenausgleich nur noch gewährt werden, wenn Unternehmen mittels eines EnMS nach ISO 50001 einen Beitrag zu Energieeinsparungen leisten. Zur rechtzeitigen Vorbereitung bietet die GUTcert ihre Schulung „Systematische Einführung eines Energiemanagementsystems nach ISO 50001“ am 25.05.2012 in Berlin an.



(firmenpresse) - Mit der Einführung der ökologischen Steuerreform werden Unternehmen des Produzierenden Gewerbes sowie der Land- und Forstwirtschaft bereits seit 1999 Vergünstigungen bei der Strom- und Energiesteuer gewährt.
Die Bundesregierung plant in ihrer Neuregelung diese Vergünstigungen beizubehalten, verpflichtet aber Unternehmen zukünftig zur Einführung von Energiemanagementsystemen (EnMS) und dem Nachweis einer jährlichen Energieeinsparung. Einsparziele für die einzelnen Wirtschaftszweige sollen je nach Branche konkretisiert werden.
Im zweiten Referentenentwurf zur Nachfolgeregelung des sogenannten Spitzenausgleichs (§ 55 EnergieStG, § 10 StromStG) ab 2013 wurden jetzt die Ergebnisse der ersten Abstimmungen mit der EU verarbeitet. Änderungen im Vergleich zum ersten Entwurf gibt es hauptsächlich in der Konkretisierung der jährlich nachzuweisenden Energieeinsparungen ab dem Jahr 2015. Die Spannbreite erstreckt sich nun von 1,6 % (u.a. Erzeugung von Roheisen, Stahl und Ferrolegierungen; Herstellung von Metallerzeugnissen) bis 2,1% (Gewinnung von Steinen und Erden, sonstiger Bergbau), wobei die Mehrheit der Wirtschaftsbranchen jährliche Stromeinsparungen von 1,9 % nachweisen müssen. Die stufenweise Einführung eines EnMS nach ISO 50001 (in 2013 Nachweis der Einführung und in 2014 Zertifizierung) soll, wie bereits im ersten Entwurf beschrieben, beibehalten werden. Jedoch kann neben dem EnMS nun auch alternativ ein Umweltmanagementsystem (UMS) nach EMAS nachgewiesen werden.
Der Entwurf muss letztendlich durch die europäische Kommission beihilferechtlich genehmigt werden. Derzeit wird auf politischer Ebene noch debattiert, und mit einer endgültigen Entscheidung noch vor der Sommerpause (wie anfangs geplant) ist wohl nicht mehr zu rechnen.
Im Rahmen unserer Veranstaltung am 25.05.2012 wird die systematische Einführung eines Energiemanagementsystems nach ISO 50001 vorgestellt. Weitere Infos finden Sie auch unter www.gut-cert.de.

Veranstaltungsort:


GUT Certifizierungsgesellschaft für Managementsysteme mbH, Umweltgutachter
Eichenstraße 3 b, 12435 Berlin
Weitere Infos zu dieser Pressemeldung:

Themen in dieser Pressemitteilung:


Unternehmensinformation / Kurzprofil:

Die Zertifizierung von Integrierten Managementsystemen mit den Schwerpunkten Energiemanagement, Qualitätsmanagement, Umweltmanagement sowie Arbeitssicherheit ist das Kerngeschäft der GUTcert. Weitere Kernkompetenzen der GUTcert sind die Verifizierung von Treibhausgasemissionen nach anerkannten Standards sowie die Zertifizierung der Nachhaltigkeitsanforderungen für Biomasse. Als Mitglied der AFNOR Gruppe bietet die GUTcert ihre Zertifizierungsdienstleistungen im internationalen Netzwerk an, welches weltweit 28 Niederlassungen umfasst und mit 1.500 Auditoren und 20.000 Experten mehr als 100.000 Kunden in über 90 Ländern betreut.



Leseranfragen:

Ansprechpartner GUTcert Akademie: Christiane Wiedner
Tel.: 030 2332021 - 21
Fax: 030 2332021 - 29
akademie(at)gut-cert.de
www.gut-cert.de



PresseKontakt / Agentur:

Ansprechpartner: Doreen Gnebner (Produktmanagerin EnMS)
Tel.: 030 2332021 - 81
Fax: 030 2332021 - 39
info(at)gut-cert.de
www.gut-cert.de



drucken  als PDF  Eine Lösung, die Schule machen dürfte Nach dem sea ist vor dem sea
Bereitgestellt von Benutzer: GUTcert
Datum: 25.04.2012 - 14:02 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 624624
Anzahl Zeichen: 2687

Kontakt-Informationen:
Ansprechpartner: Christiane Wiedner
Stadt:

Berlin


Telefon: 030233202121

Kategorie:

Energie & Umwelt


Meldungsart: Produktinformation
Versandart: Veröffentlichung
Freigabedatum: 25.04.2012

Diese Pressemitteilung wurde bisher 653 mal aufgerufen.


Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"Neuregelung zum Spitzenausgleich konkretisiert sich – Unternehmen sollten sich rechtzeitig vorbereiten"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von

GUT Certifizierungsgesellschaft für Managementsysteme mbH Umweltgutachter (Nachricht senden)

Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).

Unternehmerische Nachhaltigkeitsleistung von Automobilherstellern ...
CSR- oder Nachhaltigkeitsberichte entsprechen nicht immer der Unternehmenswirklichkeit. Sollen ihre Aussagen als Auskunft über die Nachhaltige Entwicklung des Unternehmens dienen, reicht es nicht, nach erwähnten Indikatoren zu fahnden. Vielmehr ist systematisch zu hinterfragen, ob die kommuniziert

Unternehmerische Nachhaltigkeitsleistung – Wunsch und Wirklichkeit ...
CSR- oder Nachhaltigkeitsberichte entsprechen nicht immer der Unternehmenswirklichkeit. Sol-len ihre Aussagen als Auskunft über die Nachhaltige Entwicklung des Unternehmens dienen, reicht es nicht, nach erwähnten Indikatoren zu fahnden. Vielmehr ist systematisch zu hinterfra-gen, ob die kommunizie

Bundesweit vorbildliches Energiemanagement bei H.C. Starck ...
Prof. Dr. Jan Lieback, Geschäftsführer der GUTcert und leitender Auditor, überreichte gestern das bundesweit erste nach den Vorgaben der Deutschen Akkreditierungsstelle (DAkkS) akkreditierte Zertifikat der Energiemanagementnorm DIN EN 16001 an Jochen Weber, Leiter Site Infrastructure am Standort


Weitere Mitteilungen von GUT Certifizierungsgesellschaft für Managementsysteme mbH Umweltgutachter


Lust auf Rhabarber: Die roten Stangen sind besonders mild ...
(aid) - Jetzt können Feinschmecker wieder frischen Rhabarber aus der Region genießen. Vor allem die roten Stangen haben ein angenehm mildes Aroma, während die grünen deutlich saurer schmecken. Rhabarber ist ursprünglich in der Himalaya-Region Zentralasiens beheimatet. Botanisch gesehen ist er

Kommt die Rübe in die Biogasanlage?: 'Energierüben' nur auf Rübenstandorten wirtschaftlich ...
(aid) - Ob die EU im Jahr 2015 die Zuckerquote abschafft oder ob sie bleibt, spielt im Rheinland keine wirkliche Rolle. Bernhard Conzen vom Rheinischen Rübenbauer-Verband glaubt an den Bestand des Rübenanbaus, weil das Rheinland und der Niederrhein einen Gunststandort für Beta vulgaris bieten.

Streuobstwiesen für Pferde: Vor- und Nachteile abwägen ...
(aid) - Die Nutzung von Streuobstwiesen als Weideflächen für Pferde ist immer wieder ein viel diskutiertes Thema. Einerseits ist der Baumbestand als Schattenspender im Sommer von hohem Mehrwert für die Tiere. Auch das vielfältigere Gräser- und Kräuterangebot im Vergleich zu baumlosen Wiesen

'Sau tot' im Maisfeld: Weniger Schwarzwildschäden durch Jagdschneisen ...
(aid) - Von 2008 bis 2010 wurde das Modellvorhaben "Schwarzwildbewirtschaftung in der Agrarlandschaft - Probleme und Maßnahmen" in sechs unterschiedlich strukturierten Betrieben im Bundesgebiet durchgeführt. Die Ergebnisse wurden nun im Rahmen eines Leitfadens mit konkreten Handlungsem


 

Werbung



Sponsoren

foodir.org The food directory für Deutschland
News zu Snacks finden Sie auf Snackeo.
Informationen für Feinsnacker finden Sie hier.

Firmenverzeichniss

Firmen die firmenpresse für ihre Pressearbeit erfolgreich nutzen
1 2 3 4 5 6 7 8 9 A B C D E F G H I J K L M N O P Q R S T U V W X Y Z