ÖDP erinnert an Opfer von Tschernobyl
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ÖDP erinnert an Opfer von Tschernobyl
Buchner mahnt Ausstieg aus Euratom und Ende der AKW-Bürgschaften an
Anlässlich des Gedenkens an die Opfer von Tschernobyl fordert Prof. Dr. Klaus Buchner, Atomexperte der Ökologisch-Demokratischen Partei (ÖDP), ein Ende der Atomförderung. Er führt aus, dass es unverantwortlich sei, wie die Bundesregierung mit Milliardenbürgschaften den Bau von Atomkraftwerken z. B. in Brasilien unterstütze. "26 Jahre nach dem schrecklichen Atomunfall von Tschernobyl, dem hunderttausende Menschen zum Opfer fielen, muss endlich Schluss sein mit der Atomenergie," erläutert Buchner.
Er weist zudem darauf hin, dass Deutschland jährlich 117 Millionen Euro im Rahmen des Euratomvertrags an die Atomforschung abführe. "Dieses Geld ist viel besser in regenerativen Energien, vor allem im Bereich der Energiespeicherung, aufgehoben. Deutschland muss endlich aus dem Euratomvertrag aussteigen," appelliert Buchner.
Es sei nicht hinnehmbar, dass sich die deutsche Bundesregierung sich zu einem Ausstieg aus der Atomenergie durchgerungen habe, aber diese gefährliche Technologie im Ausland finanziell unterstütze. "Hier sind Konsequenzen gefragt. Wenn die Regierung weiter in den Euratomvertrag einzahlt und auch die Bürgschaften weiter finanziert, gehe ich davon aus, dass es mit dem Ausstieg doch nicht so ernst gemeint war," sagt ÖDP-Politiker Buchner.
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Datum: 26.04.2012 - 16:45 Uhr
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