NABU lehnt Aigners Vorschlag für neues Modell der EU-Agrarfinanzierung ab
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NABU lehnt Aigners Vorschlag für neues Modell der EU-Agrarfinanzierung ab
Tschimpke: Vorrangflächen für den Naturschutz
Berlin/Luxemburg ? Der NABU lehnt das von Bundeslandwirtschaftsministerin Ilse Aigner vorgeschlagene Modell der EU-Agrarfinanzierung als nicht zielführend ab. Von den Direktzahlungen an die Bauern soll nach Aigners Vorschlag ein fester Prozentsatz für Maßnahmen zugunsten von Umwelt und Natur einbehalten werden. Der NABU fordert die Einrichtung von ökologischen Vorrangflächen auf zehn Prozent der Landwirtschaftsflächen.
Dazu erklärt NABU-Präsident Olaf Tschimpke: "Ökologische Verbesserungen der Landwirtschaft sind die Voraussetzung dafür, dass es weiterhin Direktzahlungen an Landwirte geben kann. Zehn Prozent der Fläche sollen daher als Vorrangflächen für Blühstreifen, Hecken und viele andere Maßnahmen reserviert werden. Alles andere ist Schönfärberei."
Für Rückfragen:
Jörg-Andreas Krüger, NABU-Fachbereichsleiter Naturschutz und Umweltpolitik, Tel. 030-284984-1601
Informationen zu den NABU-Forderungen unter http://www.nabu.de/themen/landwirtschaft/europaeischeagrarpolitik/12622.html
NABU-Pressestelle, Telefon: 0 30.28 49 84-1510, -1722, -1952
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Redaktion: Kathrin Klinkusch, Britta Hennigs, Iris Barthel
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Datum: 26.04.2012 - 19:15 Uhr
Sprache: Deutsch
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