ContiTech Drucktücher - die Umwelt im Blick
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Engineering Green Value gehört bei ContiTech zur Unternehmensphilosophie - auch im Drucktuchbereich setzt das Unternehmen konsequent auf eine lösemittelfreie Produktion und CO2-reduzierte Prozesse

(PresseBox) - Umwelt- und klimafreundliches Drucken gehört zu den zentralen Herausforderungen der Druckbranche. Dessen ist sich der ContiTech Geschäftsbereich Elastomer Coatings seit Jahren bewusst. "In allen Produktions-, Material- und Prozessbereichen wird intensiv an Lösungen gearbeitet, um Druckerzeugnisse umwelt- und klimafreundlicher herzustellen. Wir als führender Drucktuchhersteller wollen dabei vorangehen", sagt Dr. Thomas Perkovi?, Segmentleiter Drucktuch bei ContiTech Elastomer Coatings.
Made in Germany und klimaneutral: Zukünftig wird ContiTech weiter in zusätzliche Maschinen für die Herstellung lösemittelfreier Drucktücher investieren. Ziel ist es, dadurch die Kapazität in den kommenden zwei Jahren um 30 Prozent zu steigern.
Zweistufiges Nachhaltigkeitskonzept
ContiTech Drucktücher minimieren nicht nur aufgrund ihrer idealen Fördereigenschaften den Energieverbrauch während des Druckprozesses. Das Nachhaltigkeitskonzept geht sehr viel weiter: Das Unternehmen entwickelte ein innovatives Herstellungsverfahren, durch das bis zu 70 Prozent klimaschädliche CO2-Emissionen im Vergleich zu Weltstandard-Drucktüchern vermieden werden können. "Diese bereits hervorragenden Werte reichen uns noch nicht aus, weil wir völlig klimaneutrale Drucktücher anbieten wollen", erläutert Dr. Perkovi?. "Deshalb erwerben wir schon länger Klimazertifikate, um den noch verbleibenden CO2-Ausstoß zu neutralisieren." Diese garantieren, dass die unvermeidbaren CO2-Emissionen tatsächlich durch Aufforstungsprojekte kompensiert werden.
Kalanderverfahren macht lösemittelfreie Produktion möglich
Den wesentlichen Anteil an der positiven Klimabilanz der Drucktücher aus dem Hause ContiTech - sowohl der Marke CONTI-AIR® als auch PHOENIX Xtra BLANKETS - hat das eingesetzte Kalanderverfahren in der Drucktuchherstellung. Dabei wird das Gummi mit Stahlwalzen zu einer Platte in der notwendigen Dicke geformt. Der Energieverbrauch ist deutlich geringer als beim herkömmlichen Streichverfahren. Darüber hinaus kann auch auf den Zusatz von Lösungsmitteln verzichtet werden. Dadurch werden sogenannte VOC-Emissionen, also der Ausstoß von flüchtigen organischen Verbindungen, erheblich reduziert.
ContiTech Elastomer Coatings hatte bereits 2010 als weltweit erster Hersteller eine Klimabilanz von seinen Drucktüchern erstellen und von der Hochschule Ostwestfalen-Lippe zertifizieren lassen. "Die Klimafreundlichkeit unserer Produkte bezahlen die Kunden nicht extra. Bei gleichem Preis schützen unsere Technologien Umwelt, Klima und den Geldbeutel", betont Dr. Perkovi?.
Die Zahlen sprechen für die Strategie: Entgegen dem Markttrend ist der Absatz von ContiTech Drucktüchern deutlich gestiegen. Ein Hauptgrund dafür ist die klimaneutrale und wirtschaftliche Herstellung. "Eine klimaneutrale Produktion ist heutzutage das A und O. Diesen Weg werden wir weitergehen", so Dr. Perkovi?. Zukünftig wird das Unternehmen weiter in zusätzliche Maschinen für die Herstellung lösemittelfreier Drucktücher investieren. Ziel ist es, dadurch die Kapazität in den kommenden zwei Jahren um 30 Prozent zu steigern.
Einstieg in den Flexodruck
Der gerade neu erschlossene Bereich Flexodruck ist ein weiteres Beispiel für die moderne lösemittelfreie Produktion von ContiTech Elastomer Coatings. "Hier profitiert ContiTech von seiner umfassenden Kompetenz im Offsetdruck, die wir ebenso ausbauen werden. Dank eines eigens entwickelten Verfahrens sind wir in der Lage, Flexodruckformen für die Bedruckung von flexiblen Verpackungen als Rollenware industriell und als einziger Anbieter lösemittelfrei herzustellen", erklärt Dr. Perkovi?. "Damit haben wir einen entscheidenden Vorteil im Markt." Speziell im wasserlosen Offsetdruck ist ContiTech gut aufgestellt: Der Drucktuchbereich hat einen hohen Marktanteil und ist damit führend im Markt.
Für die Stärke von ContiTech im Drucktuchbereich spricht seine immer globaler werdende Marktpräsenz. Seit der letzten drupa 2008 konnte das Unternehmen seine Asienaktivitäten und die Zahl der Anwendungsberater deutlich ausbauen. "Ein weiterer interessanter Markt für uns ist Südamerika. Hier werden wir uns stärker engagieren", so Dr. Perkovi?.
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Datum: 04.05.2012 - 11:42 Uhr
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