Ostsee-Zeitung: Kommentar zu Putins Amtsantritt

Ostsee-Zeitung: Kommentar zu Putins Amtsantritt

ID: 632950
(ots) - Nun also Wladimir Putin zum Dritten. Gestern wurde
der 59-Jährige nach seinen ersten beiden Amtszeiten von 2000 bis 2008
und einer umstrittenen Machtrochade erneut als Staatschef vereidigt.
Seine dritte Präsidentschaft dürfte seine schwerste werden. Denn die
politischen Lorbeeren, die sich Putin nach dem Chaos der Jelzin-Ära
und der Wiedererweckung eines neuen nationalen Selbstbewusstseins
verdiente, sind weitgehend verwelkt. Mit dem wirtschaftlichen
Aufschwung in Russland, der eng mit der Preisrallye auf den
Rohstoffmärkten verbunden ist, wurde eine neue Mittelschicht geboren.
Und die fordert nun mit Vehemenz mehr politische Mitsprache - ob es
Putin gefällt oder nicht. Dennoch sollte sich Europa davor hüten,
Putin wie einen antidemokratischen Paria zu behandeln. Putin kann
doppelköpfig wie der Adler im russischen Staatswappen sein. Wenn der
Westen sich nicht von überholten Stereotypen gegenüber Moskau
befreit, wird Putin sich von einer durch die Eurokrise geschwächten
EU abwenden und Russlands Blick verstärkt nach Asien lenken.



Pressekontakt:
Ostsee-Zeitung
Jan-Peter Schröder
Telefon: +49 (0381) 365-439
jan-peter.schroeder@ostsee-zeitung.de



Themen in dieser Pressemitteilung:


Unternehmensinformation / Kurzprofil:
drucken  als PDF  WAZ: Deutsch-französische Zwickmühlen. Kommentar von Miguel Sanches Ostsee-Zeitung: Kommentar zu Merkel und Hollande
Bereitgestellt von Benutzer: ots
Datum: 07.05.2012 - 19:48 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 632950
Anzahl Zeichen: 1325

Kontakt-Informationen:
Stadt:

Rostock



Kategorie:

Außenhandel



Diese Pressemitteilung wurde bisher 248 mal aufgerufen.


Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"Ostsee-Zeitung: Kommentar zu Putins Amtsantritt"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von

Ostsee-Zeitung (Nachricht senden)

Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).


Weitere Mitteilungen von Ostsee-Zeitung


Ostsee-Zeitung: Kommentar zu Merkel und Hollande ...
Angela Merkel kann auch anders. Spätestens seit der Atomwende vor einem Jahr wissen wir, wie geschmeidig die Kanzlerin sich neu positionieren kann. Dem Wahlkämpfer Francois Hollande zeigte sie in einem Maße die kalte Schulter, dass die Grenze der Unhöflichkeit erreicht war. Kaum ist der zum n

WAZ: Deutsch-französische Zwickmühlen. Kommentar von Miguel Sanches ...
Sie ist verbindlich im Ton, hart in der Sache. Angela Merkel will zwar den künftigen französischen Präsidenten "mit offenen Armen" empfangen, aber für ihn nicht den Fiskalpakt ändern. Es ist eine grundsätzliche Frage, weil sie vom Sparkurs überzeugt ist und den Anfängen wehren w

Neues Deutschland: Wahlen in Griechenland: Ein anderes Europa ...
Auch wenn es weder so aussieht noch jedem unbedingt bewusst ist, haben Griechenlands Wähler ein eindeutiges Votum abgegeben: Wir wollen ein anderes Europa, lautet ihre Botschaft. Sie straften alle Parteien ab, die hinter der mit den Gläubigern vereinbarten Austeritätspolitik stehen. Ihre Stimm

Westfalen-Blatt: Eugenia Timoschenko: Kanzlerin Merkel soll den Druck hoch halten ...
Die Tochter der inhaftierten ukrainischen Ex-Regierungschefin Julia Timoschenko hat die Bundeskanzlerin zu weiterer Unterstützung für ihre Mutter aufgefordert. Dem in Bielefeld erscheinenden "Westfalen-Blatt" (Dienstagsausgabe) sagte die 32-Jährige, Merkel solle in ihren Bemühungen


 

Werbung



Sponsoren

foodir.org The food directory für Deutschland
News zu Snacks finden Sie auf Snackeo.
Informationen für Feinsnacker finden Sie hier.

Firmenverzeichniss

Firmen die firmenpresse für ihre Pressearbeit erfolgreich nutzen
1 2 3 4 5 6 7 8 9 A B C D E F G H I J K L M N O P Q R S T U V W X Y Z