Foxconn mutiert zum größten Roboterhersteller - Exklusiv-Interview in der aktuellen Ausgabe der Fachzeitung Produktion
ID: 634265
seiner Fertigung einsetzen. Viele haben diese Meldung nicht besonders
ernst genommen. Doch nach Informationen der Fachzeitung Produktion
entwickelt sich Foxconn in eine andere Richtung, als die westliche
Welt dachte.
Eine Million Roboter - das klingt zunächst unglaubwürdig. Werden
doch rund um den Globus gerade einmal 150.000 Roboter pro Jahr
verkauft. Doch wie die Fachzeitung Produktion im Gespräch mit dem
amerikanischen Robotik-Insider Frank Tobe erfuhr, lässt Foxconn in
Taiwan aktuell ein Forschungs- und Entwicklungszentrum mit
Schwerpunkt auf Roboter- und Automationslösungen für die eigenen
Werke sowie ein Produktionswerk zur Fertigung dieser Lösungen bauen.
Westliche Roboteringenieure sollen Foxconn bei der Entwicklung einer
eigenen Produktserie an preisgünstigen Handling-Robotern
unterstützen. Als Vorlage sollen laut Tobe unter anderem Roboter von
ABB, Fanuc Robotics, Kuka und Yaskawa dienen.
"Wahrscheinlich werden einige dieser Roboter eingekauft. Diese
können dann zerlegt und nachgebaut werden", sagt Frank Tobe im
Gespräch mit Produktion. Foxconn hat angekündigt, seine eigenen
Roboter dann auch zu vermarkten. Tobe dazu: "Ich persönlich halte
dies für einen schweren Schlag gegen ABB und Kuka. Beide Unternehmen
haben Werke in China und Abmachungen über die Fertigung und
Vermarktung dort." Und Fanuc Robotics hat eine neue Roboterfabrik in
Japan gebaut, die sich laut Tobe auf den chinesischen Markt
konzentrieren soll. "Ich denke, dass es in den nächsten Jahren
Patentstreitigkeiten geben wird, wenn Foxconn seine Roboter auf den
Markt bringt und sie denen der anderen Hersteller ähneln."
Die etablierten Roboterhersteller müssen sich warm anziehen. Mit
Foxconn entsteht ein Konkurrent, dem man Beachtung schenken sollte.
Das Interview mit Frank Tobe lesen Sie in der Ausgabe 19 der
Produktion, Seite 6.
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Produktion
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Chefredakteur
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Datum: 09.05.2012 - 10:00 Uhr
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