Frühzeitig gegensteuern
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Vor allem junge Männer leiden unter Haarausfall
Foto: Fotolia (No. 4690)(firmenpresse) - sup.- Erblich bedingter Haarausfall ist bei Männern weit verbreitet. Etwa die Hälfte (47 Prozent) der Männer unter 30 Jahren sind betroffen. Bei den Männern über 70 Jahren sind es bereits 80 Prozent. Die Veranlagung zum Haarausfall wird nicht zwangsläufig vom Vater vererbt. Auch die Gene der Mutter können verantwortlich sein. Der Grund: Männer erben das X-Chromosom immer von ihrer Mutter und dieses Chromosom kann entscheidend für eine Neigung zum Haarausfall sein. Oft kommen Männer daher in punkto Haarverlust eher nach ihrem Großvater mütterlicherseits als nach ihrem Vater.
Unabhängig davon, welches Elternteil die Veranlagung vererbt hat, gilt: Je später der Haarausfall einsetzt, desto langsamer ist der Verlauf. Und der Behandlungserfolg hängt vor allem vom Stadium des Haarausfalls ab. Je früher gegengesteuert wird, desto größer sind die Chancen, Haarausfall zu stoppen oder zumindest zu verlangsamen.
Junge Männer leiden Experten zufolge mehr unter Haarverlust als ältere, die sich oft mit den zunehmenden Geheimratsecken abfinden. Sie haben die Möglichkeit, sich vom Hausarzt oder Dermatologen verschreibungspflichtige Hormonpräparate (Wirkstoff Finasterid bzw. Minoxidil) verordnen zu lassen. Diese Medikamente können jedoch nicht unerhebliche Nebenwirkungen haben. Alternativ gibt es eine Vielzahl von rezeptfreien Tinkturen, die Hilfe versprechen. Die unabhängige Stiftung Pharmatest (www.pharma-test.org) hat eine aktuelle Übersicht plus Bewertung dieser Produkte erstellt. Testsieger wurden Ampullen mit aktiven pflanzlichen Stammzellen (Crescina stem), die die Keratinproduktion um bis zu 80 Prozent erhöhen können. Keratin ist ein Eiweiß, das maßgeblich am Haarwachstum beteiligt ist. Allerdings gilt generell: Wenn die Haarwurzeln bereits abgestorben sind, helfen weder Hormonpräparate noch Tinkturen.
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Datum: 14.05.2012 - 15:05 Uhr
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