Wie viel Mode verträgt Schutzkleidung?

Wie viel Mode verträgt Schutzkleidung?

ID: 639551

Schutz mit Schick geht, aber nur unter besonderen Vorzeichen



(firmenpresse) - Wiesbaden, 9. Mai 2012: Für Schutzkleidung gibt es weder Modefrühling noch Herbstkollektionen. Doch der Trend, die Funktion durch Fashion zu ergänzen, ist im aktuellen Angebot an Schutzkleidung deutlich erkennbar. "Insgesamt finden sich im Design der Persönlichen Schutzausrüstung Anleihen aus der Outdoor- und Freizeitbekleidung", berichtet Silvia Mertens, Leiterin der Produktentwicklung der MEWA Textil-Service AG & Co. "Die klassisch-konservative Richtung, mit ihren eckigen, geraden Schnitten wird nach und nach von organischen, geschwungenen Ausführungen abgelöst." Die Expertin begrüßt diese Entwicklung: "Lange Zeit war Schutzkleidung ein Stiefkind für Schick und Komfort. Nachdem sie in den vergangenen Jahren deutlich bequemer geworden ist, wird sie nun auch ansehnlicher."

Allerdings sind die Möglichkeiten, Schutzkleidung mit modischen Elementen zu versehen, begrenzt. Ihre schützenden Eigenschaften dürfen schließlich nicht eingeschränkt werden. So kann z. B. Hitze- und Flammschutzkleidung nur in einer begrenzten Farbauswahl hergestellt werden: Aufgrund ihrer chemischen Struktur besitzen die meisten Fasern mit flammhemmenden Eigenschaften eine intensive Eigenfarbe. Sie lässt nur die Umsetzung weniger Farben zu. Auch modische Falten, Belüftungsöffnungen oder Tascheneinsätze sind in der Regel nicht realisierbar. Bei Warnschutzkleidung darf die Fläche des fluoreszierenden orangeroten oder gelben Gewebes nur in einem ganz bestimmten Maß mit andersfarbigen Geweben durchsetzt sein. Sonst entspricht die Kleidung nicht der Warnschutzkleidungsnorm EN 471, weil ihre Sichtbarkeit und damit auch die des Trägers beeinträchtigt werden.

"Außerdem stellen wir immer wieder fest: Wer eine Tätigkeit ausführt, bei der er PSA tragen muss, möchte dies optisch herausstellen", berichtet Silvia Mertens. "Man soll möglichst auf den ersten Blick erkennen, dass er Schutzkleidung trägt." Diese Haltung beobachtet sie sogar in Unternehmen, in denen die gesamte Belegschaft einheitlich eingekleidet ist: "Hier wird u. a. darauf Wert gelegt, dass Mitarbeiter, die Schweißerschutz tragen, dies durch einen roten Streifen auf der Kleidung symbolisieren." Bei allen Bestrebungen, den Schutz schick zu machen, ist also Vorsicht geboten: Denn sinnvoll ist PSA nur, wenn sie größtmöglichen Schutz bietet. Entsprechend nehmen die Vorgaben von Zertifizierungsstellen, die Schutzkleidung prüfen, zu. Das bestätigt Silvia Mertens: "Mit der wachsenden Komplexität unserer Arbeitswelt steigen die Anforderungen an Schutzkleidung für eine Zertifizierung. Das bedeutet, um ein europaweit oder weltweit gültiges Zertifikat als Warnschutz-, Hitze- und Flammschutz- oder auch Chemikalienschutzkleidung zu erhalten, müssen Hosen, Jacken und Overalls in Zukunft nicht weniger, sondern immer mehr leisten können." Damit bleibt es ihrer Ansicht nach bei der Konzentration auf die "inneren Werte" von PSA, auch wenn das nicht ausschließt, Kleidung optisch ansprechend und passend zum CI des Unternehmens zu gestalten. Modische Trends seien ihnen eindeutig nachgeordnet.



Aktuelle Informationen zur Auswahl passender Schutzkleidung im MEWA PSA-Special:
www.mewa.de/psa-experten/passend-schutz-finden/
Weitere Infos zu dieser Pressemeldung:

Themen in dieser Pressemitteilung:


Unternehmensinformation / Kurzprofil:

MEWA Textil-Management
MEWA versorgt Unternehmen europaweit von 42 Standorten aus mit Berufs- und Schutzkleidung, Putztüchern, Ölauffang- und Fußmatten sowie Arbeitsschutzartikeln. 4.300 Mitarbeiter betreuen mehr als 160.000 Kunden aus Industrie, Handel, Handwerk und Gastronomie. 2011 erzielte die MEWA Gruppe einen Umsatz von 489 Millionen Euro. Gegründet 1908 ist MEWA heute führend im Segment Textil-Management und wurde 2011 von einer Jury unter der Leitung des Berliner Wirtschaftsprofessors Bernd Venohr in die Riege der deutschen Weltmarktführer gewählt.



PresseKontakt / Agentur:

MEWA Textil-Service AG & Co. Management OHG
Vanessa Jung
John-F.-Kennedy-Str. 4
65189 Wiesbaden
presse(at)mewa.de
0611 7601-247
http://www.mewa.de



drucken  als PDF  Absorbierende Untersetzer aus den USA - perfekt für Tisch und Bar PETER JÄCKEL expandiert weiter und bietet zahlreiche neue Jobs
Bereitgestellt von Benutzer: Adenion
Datum: 15.05.2012 - 16:45 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 639551
Anzahl Zeichen: 3305

Kontakt-Informationen:
Ansprechpartner: Vanessa Jung
Stadt:

Wiesbaden


Telefon: 0611 7601-0

Kategorie:

Mode & Lifestyle


Meldungsart:
Anmerkungen:


Diese Pressemitteilung wurde bisher 308 mal aufgerufen.


Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"Wie viel Mode verträgt Schutzkleidung?"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von

MEWA Textil-Service AG&Co. Management OHG (Nachricht senden)

Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).

Aktion für Handwerksbetriebe ...
Mit Mitarbeitern, Kunden und Geschäftspartnern gemeinsam Erfolge feiern verbindet und sorgt für gute Stimmung. Handwerksunternehmen, die ihren Feieranlass für ihren nachhaltigen betrieblichen Erfolg nutzen möchten, können sich ab sofort bei "Unser Tag 2013" (www.unser-tag-2013.de) bew

Leitfaden für ein hygienisches Outfit ...
In einem durchdachten HACCP-Konzept darf das Kapitel "Mitarbeiterhygiene" nicht fehlten. Dazu gehören auch die Anschaffung passender Kleidung und ihre adäquate Pflege. Eine neue Ratgeberbroschüre von MEWA informiert, auf was Arbeitgeber bei der Einkleidung ihres Teams achten sollten und

Unternehmensfilm der MEWA Textil-Service erhält Design-Preis red dot award ...
Der Imagefilm "Die textile Idee für Mensch und Umwelt" der MEWA Textil-Service AG & Co. wurde mit dem international renommierten Designpreis "red dot award: communication design 2012" in der Kategorie "Corporate Films" für seine hohe Designqualität ausgezeichnet.


Weitere Mitteilungen von MEWA Textil-Service AG&Co. Management OHG


Absorbierende Untersetzer aus den USA - perfekt für Tisch und Bar ...
Bereits Anfang des 20.Jahrhunderts entstand die Idee den Sandstein, aus dem das Empire State Building gebaut wurde, für andere Zwecke zu nutzen. Da Sandstein Feuchtigkeit aufsaugt wie ein Schwamm, wurden Gläser mit kalten Getränken einfach auf flachen Scheiben aus Sandstein abgestellt. Der Effekt

"SELBST&SCHÖN"- Messe DU UND DEINE WELT startet mit exklusiver Sonderschau ...
Handarbeit und Fashion-Design stehen derzeit in Deutschland ganz oben auf der Beliebtheitsskala. Interessant ist dabei: Der Markt im Bereich Handarbeit, Nähen und Stricken boomt nicht nur bei Frauen. Auch Männer greifen zu Nadel und Faden oder stricken ihre eigene Mütze. Ein Trend, der gerade in

Model werden, DOS & DON'TS ! ...
Was ein Model immer dabei haben sollte Einen Organizer, ob elektronisch oder auf Papier, damit man die Übersicht behält. Ein Handy, damit man für die Agentur immer erreichbar ist. Einen Pass, damit der bei kurzfristigen Flügen nicht fehlt und man deshalb viele Probleme bekommen kann. Ausrei

Mit liebe zum Detail ...
Der Hersteller von elementFE, Schelle Metalltechnik GmbH, stellt beim Vorhangstangen- und Gardinenstangensystem ihr herausragendes Können unter Beweis. Alle Teile für elementFE fertigen die Mitarbeiter mit der hohen Präzision, die von der Feinmechanik und Mikroelektronik gefordert wird. Mit viel


 

Werbung



Sponsoren

foodir.org The food directory für Deutschland
News zu Snacks finden Sie auf Snackeo.
Informationen für Feinsnacker finden Sie hier.

Firmenverzeichniss

Firmen die firmenpresse für ihre Pressearbeit erfolgreich nutzen
1 2 3 4 5 6 7 8 9 A B C D E F G H I J K L M N O P Q R S T U V W X Y Z