Die Mammut-Vision
ID: 642125
Forscher die Savannenwelt von vor 12.000 Jahren wieder neu erschaffen
- um damit den Klimawandel zu bremsen. Ein genialer Querdenker? Oder
ein größenwahnsinniger Fantast?
Wisente, Moschusochsen, Wildpferde - das sind die Werkzeuge, mit
denen Sergej Zimow den Klimawandel bekämpfen will. Das Magazin GEO
berichtet in seiner aktuellen Ausgabe, wie der Forscher in der
nordrussischen Region Jakutien an seinem "Pleistozän-Park" arbeitet:
einem 16000 Hektar großen Stück Land, wo wieder jene Grassavanne
entstehen soll, in der vor Jahrtausenden die Mammuts lebten. Zimows
Formel: 10 Tonnen Lebendgewicht an Großtieren sollen hier bald pro
Quadratkilometer grasen, trampeln und mit ihrem Kot die Erde düngen.
Dadurch müsste nach seinen Berechnungen genügend Grasbewuchs
entstehen, um den darunterliegenden Permafrostboden vor dem Auftauen
durch die globale Erwärmung zu schützen. Der Clou: Die im Eis-Boden
gespeicherten Klimagase würden nicht frei - und könnten dann das
Klima auch nicht noch weiter anheizen.
Der Forscher ist zwar ein Außenseiter seiner Zunft, hat seine
Theorien aber auch schon in höchst anerkannten Fachzeitschriften
veröffentlicht. Auf einem kleinen Teil seines Geländes hat er auch
schon den Beweis für seine These angetreten - mithilfe von Tieren,
die er aus verschiedenen Ländern in seinen Pleistozän-Park importiert
hat.
Dass ihm mit dem Mammut ein entscheidendes Element der
Pleistozän-Fauna nicht mehr verfügbar ist, hält ihn nicht auf: In
seinem Versuch ersetzt er die ausgestorbenen Großsäuger einfach durch
einen alten Panzer aus Sowjetzeiten: Der sei etwa genau so schwer und
könne den Boden in ähnlicher Weise bearbeiten. Auf Kritiker reagiert
der Forscher in GEO schnippisch: "Die Klimagase aus dem
Permafrostboden sind die größte Zeitbombe der Welt", sagt er. "Wo
bitteschön sind denn die Wissenschaftler, die mir beim Entschärfen
helfen?"
Die aktuelle Ausgabe von GEO ist ab sofort im Handel erhältlich,
hat 154 Seiten und kostet 6,60 Euro.
Unter www.geo.de/presse-download finden Sie das aktuelle Heftcover
zum Download.
Pressekontakt:
Maike Pelikan
GEO Kommunikation
20444 Hamburg
Telefon +49 (0) 40 / 37 03 - 21 57
Telefax +49 (0) 40 / 37 03 - 56 83
E-Mail pelikan.maike@geo.de
Internet www.geo.de
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Datum: 21.05.2012 - 10:00 Uhr
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